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Gleisbauer für Innovationen

Innovationen sichern Unternehmen die Zukunftsfähigkeit. Heute genügt es oft nicht mehr, einfach mit Fachwissen Produkte oder Dienstleistungen weiterzuentwickeln. Nicht zuletzt die Globalisierung fordert eine hohe Kadenz in der Erneuerung von Angeboten. Das setzt eine gezielte Förderung der Innovationsfähigkeit und sehr oft ein interdisziplinäres Zusammenspiel aller Kräfte voraus. Die FHS St.Gallen hat früh erkannt, dass hier künftig Spezialisten mit besonderen Fähigkeiten gefragt sein werden und einen entsprechenden Studiengang geschaffen.

Zu den ersten Studenten des neuen Masterstudiengangs Corporate Innovation Management gehörte Remo Capobianco aus Wil. Der 44-Jährige hat sich aus persönlichem Interesse eingeschrieben. Schon kurz nach Studienabschluss ist das neue Wissen zur Grundlage für ein zweites Standbein seines KMU-Unternehmens geworden. Er hat sich einige Instrumente zum Thema Innovationsmanagement erarbeitet und bietet sein neues Wissen als Berater, Coach oder Knowhow-Vermittler andern KMU-Betrieben an. „Im Bereich der KMU besteht ein grosses Bedürfnis für ein Innovations-Coaching. Die Unternehmer bringen ihr Fachwissen ein, während ich als Aussenstehender die richtigen Fragen stelle, Impulse gebe und damit die Ideenfindung und Kreativität fördere“, sagt Capobianco. Er habe sich in kurzer Zeit ein grosses Netzwerk aufbauen können.

Rasch ein gefragter Mann
Remo Capobianco ist rasch zum gefragten Mann geworden. Kürzlich referierte er im Auftrag der Kantonalbank vor 80 KMU-Unternehmen über Innovation und die Möglichkeiten, diese gezielt und strukturiert anzugehen. Er selbst sagt: „Ich helfe den Unternehmen innovationsfördernde Rahmenbedingungen zu schaffen und Strukturen in den Prozessablauf zu bringen.“ Er ist wie ein Gleisbauer, ohne dessen Arbeit kein Zug fährt. Capobianco sorgt dafür, dass er sich vorwärtsbewegt und dabei an den richtigen Orten zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Leute einsteigen.

Der Innovationsberater ist aber nicht nur als Referent gefragt, sondern hat auch bereits eine Anfrage für ein kleines Dozenten-Pensum. Das Angebot reizt ihn, „um Theorie und Praxis verbinden zu können“.

Einzigartig in der Schweiz
Der neue Masterstudiengang nimmt die neuen Entwicklungen im Innovationsprozess auf und vermittelt die notwendigen Fähigkeiten. Heute sind alle Mitarbeitenden, die kreative Ideen und Lösungen entwickeln, Teil des Innovationsprozesses. Angesprochen sind deshalb alle Fach- und Führungskräfte, die in ihrer täglichen Arbeit nach neuen Lösungen suchen. Das Angebot ist in der Schweiz einzigartig, sagt der Diplomingenieur und Leiter des Weiterbildungszentrums Technik der FHS, Professor Ueli Hagger: „Der Studiengang basiert auf einer neuartigen Innovations-Methodik, dem Design Thinking, und er wird papierlos geführt.“ Jeder Studierende erhält ein iPad als Kommunikationsmittel und findet alle notwendigen Unterlagen und Informationen im Netz. E-Learning wird unterstützend eingesetzt. Das einzige Papier zu diesem Studiengang ist der Prospekt.

Praxisnähe grossgeschrieben
Der Ausbildungsgang ist in neun neunwöchige Module sowie eine Masterarbeit gegliedert und wird in zwei Studienrichtungen geführt: für marktorientierte Innovation sowie unternehmensorientierte Innovation. Im Focus stehen Anwendungsorientierung und Praxisbezug. Alle Module basieren auf drei Komponenten: Fachinput in Theorie und Workshop, Atelier für freies und begleitetes Arbeiten sowie Transfer in die eigene Praxis. Die Studierenden entwickeln parallel zu den fachlichen Inputs ihr eigenes Projekt. Sie werden dabei von Experten und Coachs mit Impulsen und Anregungen unterstützt. Diverse Ateliersessions ergänzen diesen Ausbildungsteil.

Der nächste Informationsanlass zum Studiengang findet am 19. Januar um 19 Uhr an der Tellstrasse 2 in St.Gallen statt. Weitere Informationen: www.fhsg.ch/mas-cinm, www.innoment.ch

Neues Denken als Kernmodul
Der Studiengang basiert auf einer neuartige Innovations-Methodik: Das Design Thinking hilft, komplexe und gesellschaftlich relevante Probleme zu lösen und gleichzeitig innovative Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Dabei wird in kleinen, multidisziplinären Teams gearbeitet – in einer vom Denken und Handeln der Designer inspirierten Weise. Die Problemstellungen und die Lösungsfindung werden nutzerorientiert in einem iterativen Prozess angegangen (Annäherung an Vorgaben durch wiederholte Vorgänge).
(lö)
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