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St.Galler Demenz-Kongress - Das Vergessen gehört zur Gesellschaft

Über 1000 Pflegefachpersonen haben den diesjährigen St.Galler Demenz-Kongress besucht. Im Zentrum standen die Perspektiven der Betroffenen, der Angehörigen und der professionell Pflegenden. An der öffentlichen Vortagesveranstaltung für die Bevölkerung informierten sich rund 200 Interessierte über Angebote und Dienstleistungen der Stadt St.Gallen im Bereich Demenz. Der nächste Demenz-Kongress findet am 16. November 2016 statt.

„Demenz ist keine Krankheit“ – mit diesen Worten begrüsste der deutsche Theologe und Soziologe Reimer Gronemeyer die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen St.Galler Demenz-Kongresses. Der Referent, der sich im Vorfeld schon augenzwinkernd als „Unruhestifter“ angekündigt hatte, wollte mit dieser Provokation darauf aufmerksam machen, dass das Vergessen zum Altwerden und damit zu unserer Gesellschaft gehört. „Ein Krieg gegen Demenz ist der falsche Weg. Wir sollten uns gestatten, die Demenz als Phänomen zu akzeptieren, das Teil unseres Lebens ist.“ Zu unserer beschleunigten Gesellschaft passe die Demenz „wie die Faust aufs Auge“, sagte Gronemeyer und stellte einen Vergleich auf: Betroffene seien wie Flüchtlinge, die sich durch die Krankheit dem gesellschaftlichen Leistungsdruck entziehen könnten. Oder mit anderen Worten: „Menschen mit Demenz haben es geschafft, sich von einem verordneten Selbstmanagement zu befreien.“ Gerade für pflegende Angehörige tue sich aber ein Spannungsfeld zwischen Eigen- und Fremdfürsorge auf, sagte Gronemeyer. „Alle, die mit Sensibilität die Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz bestreiten, haben grossen Respekt verdient.“

Weitere Informationen zum St.Galler Demenz-Kongress (Medienmitteilung).

Bilder und Referate vom St.Galler Demenz-Kongress
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