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Bodenseetagung 2014: Soziale Arbeit – Unschuldslamm oder Wolf im Schafspelz?

Agieren statt reagieren, Verantwortung übernehmen und den Diskurs weitertragen – so soll die Soziale Arbeit im Spannungsfeld von Ökonomie, Sicherheit und Organisation bestehen können. Das ist das Fazit der Bodenseetagung der FHS St.Gallen. Rund 90 Fachpersonen aus der Schweiz und aus dem Vorarlberg haben darüber diskutiert, wie selbstbestimmt die Soziale Arbeit heute noch wirken kann.

Wer die Schlagzeilen in der Presse verfolgt habe, könne sich nur die Augen reiben, sagte Sebastian Wörwag, Rektor der FHS St.Gallen in seiner Begrüssungsrede an der Bodenseetagung in der Militärkantine St.Gallen. "Der Fall Carlos und weitere Bespiele zeigen, wie reflexartig und schnell in der Öffentlichkeit stigmatisierende Aussagen zur Sozialen Arbeit als Profession getroffen werden." Die Soziale Arbeit stehe aktuell in einem grossen Spannungsfeld und scheine ihre Selbstbestimmtheit verteidigen zu müssen. Einer der ersten Schritte aus dieser "Adoleszenz-Krise" sei es, Diskurse über das Professionsverständnis in Gang zu setzen, betonte Wörwag. Genau da setze die diesjährige Bodenseetagung an.

"narzisstische Kränkung der Gesellschaft"
Unter dem Tagungs-Titel "Selbstbestimmt, gegängelt, verwaltet" machten rund 90 Fachpersonen eine "Befundaufnahme" des Professionsverständnisses und diskutierten in sogenannten "Lernorten", wie die Soziale Arbeit ihre Selbstbestimmung erhalten kann. Eine interessante These stellte FHS-Dozentin und Frauenfelder Stadträtin Christa Thorner-Dreher auf: „Soziale Arbeit ist eine narzisstische Kränkung der Gesellschaft.“ Komme die Soziale Arbeit ins Spiel, zeige sie der Gesellschaft auf, wo etwas nicht stimme.

In der Diskussion zeigte sich auch, dass Berufsleute der Sozialen Arbeit sich ganz unterschiedlich in diesem Spannungsfeld von Ökonomie, Sicherheit und Organisation bewegen. Einer der Teilnehmer rief zur "Respektlosigkeit gegenüber der Bevormundung" auf. Andere betonten die Wichtigkeit, sich auf das professionelle Selbstverständnis zurückzubesinnen, es zu stärken und sich dadurch abgrenzen zu können. Und immer wieder fällt das Stichwort "agieren statt reagieren". "Wir sind in einem Veränderungsprozess", fasste Stefan Ribler, FHS-Dozent und Mitorganisator der Bodenseetagung, zusammen. Es gehe nun darum, die Situation aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und daraus Handlungslogiken zu entwickeln.

Weitere Informationen zur diesjährigen Bodenseetagung (Medienmitteilung).

Referat
Referat Mathias Lindenau: "Das Schweigen der Lämmer" (PDF)

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