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  • 18.05.2018 Master in Sozialer Arbeit: 10 Jahre Einsatz für soziale Entwicklung und Verantwortung mehr ...
  • 30.05.2018 Öffentliche Vortragsreihe Architektur: baugedanken mehr ...
  • 31.05.2018 Vadian Lectures ZEN-FHS: «Menschenwürde – mehr als eine Worthülse?» mehr ...
  • 05.06.2018 Kunstführung «Farben, Licht und Schatten» mehr ...
  • 15.06.2018 Erfolgsfaktoren und Fallstricke lokaler Partizipationsprozesse mehr ...
  • 17.06.2018 Salon de Débat: «Skepsis und Sicherheit/Gewissheit» mehr ...
  • 24.08.2018 18. Ostschweizer Technologie Symposium OTS mehr ...
  • 04.09.2018 FHS eBusiness Challenge 2018 mehr ...
  • 06.09.2018 Unspoken, Unseen, Unheard of. Unexplored Realities in Qualitative Research mehr ...
  • 23.09.2018 Salon de Débat: «Hoffnung und Vernunft» mehr ...
  • 11.10.2018 Vadian Lectures ZEN-FHS: «Humanitäre Interventionen – ein zweischneidiges Schwert?» mehr ...
  • 25.10.2018 Seminar zum Thema EFQM Excellence - ein gelungener Start – Stufe C2E mehr ...
  • 07.11.2018 Seminar zum Thema EFQM Excellence - konsequente Umsetzung - Stufe R4E mehr ...
  • 16.11.2018 Fachsymposium «Soziale Frage» mehr ...
  • 18.11.2018 Salon de Débat: «Traum und Wirklichkeit» mehr ...
  • 23.11.2018 8. Ostschweizer Gemeindetagung mehr ...
  • 28.11.2018 Bodenseetagung 2018 – Soziale Arbeit 4.0 mehr ...
  • 29.11.2018 Vadian Lectures ZEN-FHS: «Menschenrechte sichern – durch eine globale Rechtsordnung?» mehr ...

Verpasstes nachholen und ein Firmen-Cup in Freiwilligenarbeit

Das Public Voting hat entschieden: Von den 14 eingegangenen Ideen auf Momentum OST zum Thema «gesellschaftliches Engagement» gefallen jene für einen Gestaltungsraum für Versäumtes und für eine Plattform zur Unterstützung von Vereinen durch Unternehmen am besten.

Er wollte eigentlich immer Coiffeur werden. Jetzt nach der Pension kann er das endlich. Für eine Woche wird er in einem Coiffeur-Salon mitarbeiten. Ein Beispiel, wie der Gestaltungsraum für Versäumnisse funktionieren könnte. Ideengeber Christian Goritschnig möchte Menschen damit die Möglichkeit geben, das nachzuholen, was sie im Leben bisher vielleicht versäumt haben. Mit einem Ort, an dem Zeit keine zentrale Rolle spielt, wo Ressourcen aber auch junges und altes Wissen zusammenkommt, wo Menschen, Organisationen, Verbände, Unternehmen und der Staat sich eben diesen Versäumnissen widmen.

Brücken schlagen
Diese Idee ist eine von 14, die innovative Ideengeberinnen und Ideengeber auf Momentum OST zum Thema «Gesellschaftliches Engagement» eingereicht haben – und dem Publikum am besten gefallen hat. Die Ideen-Initiative, lanciert vom Institut für Innovation, Design und Engineering (IDEE-FHS) der FHS St.Gallen gemeinsam mit dem Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons St.Gallen und unterstützt von Raiffeisen und der IGP Pulvertechnik AG, suchte dieses Mal einerseits Ideen für Freiwilligenarbeit, andererseits will sie Mitarbeitende von Ostschweizer Unternehmen unterstützen, eigene Ideen für die Umsetzung voranzubringen. «Wir möchten damit eine Brücke schlagen zwischen freiwilligem Engagement und den Unternehmen», sagt Projektleiterin Corinne Dickenmann. Die Ideen seien ganz unterschiedlich, eines aber hätten sie gemein: Sie seien alle aus einem persönlichen Bedürfnis heraus entstanden.

Unternehmen beraten Vereine
Auch der «Ostschweizer Impuls Cup – Zämme schaffe», eine Plattform zur Unterstützung von Vereinen und lokalen Initiativen durch Unternehmen, kam beim Publikum gut an. Clara Esteve und Rhea Braunwalder, die Köpfe dahinter, möchten damit Vereine, lokale Initiativen oder Start-ups mit Unternehmen zusammenbringen. Zum Beispiel könnten Firmen diese bei Projekten beraten und dazu Mitarbeitende freistellen. Oder auch nur Infrastruktur wie beispielsweise Räume zur Verfügung stellen. Um das Ganze interessanter zu machen, wollen die Ideengeberinnen eine Art Firmen-Cup veranstalten. Auf einer Website ist abgebildet, welche Unternehmen sich wie engagiert haben.

Auf Markttauglichkeit prüfen
Nach dem Publikumsvoting lud das IDEE-FHS die Ideengeberinnen und Ideengeber zu einem zweitägigen Workshop ein, an dem sie mithilfe von Coaches und Mentoren ihre Ideen weiterentwickeln und zur Umsetzung vorantreiben konnten. Zuerst ging es darum, die Zielgruppen und deren Bedürfnisse zu definieren, um dann mit Kreativitätsmethoden in einem designorientierten Prozess die Ideen auf ihre Markttauglichkeit zu prüfen, sprich, den Wert den sie stiften. Ihre Denkmodelle bildeten sie schliesslich mit Lego Serious Play nach. «Wichtig war dabei das gemeinsame Bauen und der Austausch», sagt Corinne Dickenmann. Mit Erfolg. Einige Teilnehmenden hätten sich so bestärkt gefühlt, da sie in ihrem Umfeld bisher oft auf Unverständnis für ihre Ideen gestossen seien. Den Abschluss des Workshops bildete eine kurze Präsentation. Diese helfe den Teilnehmenden, ihre Ideen Unternehmen zu verkaufen. «Wenn nur schon ein oder zwei Ideen umgesetzt werden, haben wir unser Ziel erreicht», sagt Corinne Dickenmann.

Mehr zu allen Ideen:www.momentum-ost.ch
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