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Neuer Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen

Ab Herbstsemester 2014 wird der Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen erstmals an der FHS St.Gallen durchgeführt. In einem Interview spricht Studiengangsleiter Lukas Schmid über das Kompetenzprofil der Wirtschaftsingenieurabsolventinnen und -absolventen.

Was kann jemand, der Wirtschaftsingenieurwesen studiert hat?
Die Studierenden bauen Kompetenzen an der Schnittstelle zwischen Technik und Wirtschaft auf. Angehende Wirtschaftsingenieurinnen und -ingenieure erlernen die Fähigkeit, Ingenieur- und Wirtschaftsperspektiven miteinander zu kombinieren. Sie sind in der Lage, ganzheitlich in Systemen und Modellen zu denken und verfügen über ein gut ausgebildetes Abstraktionsvermögen.

Braucht es solche Leute?
In der Schweiz herrscht ein Fachkräftemangel. Insbesondere in der produzierenden Industrie beobachtet man, dass wieder gezielt Unternehmen in Zentraleuropa angesiedelt werden. Das bedeutet jedoch nicht, dass zwingend auch eine lokale Produktion vorhanden sein muss. Entsprechend braucht es in einem globalen Umfeld Arbeitskräfte, die wichtige Entscheidungen bezüglich "Make or Buy" systematisch aufbereiten können. Dazu müssen Brücken zwischen Fachspezialisten aus den betriebswirtschaftlichen und technischen Disziplinen gebaut werden.

Welcher Studieninhalt ermöglicht den Absolvierenden das Bauen dieser Brücken?
Der Studiengang vermittelt in erster Linie eine solide Basis sowohl in den Ingenieur-Grundlagen wie auch in der Betriebswirtschaft. Dank einem fundierten Verständnis über die grundlegenden Zusammenhänge und deren Bedeutungen in diesen Disziplinen sind die Wirtschaftsingenieurinnen und -ingenieure in der Lage, auf Augenhöhe mit den jeweiligen Fachspezialisten zu kommunizieren. Die Studierenden erhalten einen tiefgreifenden Einblick in verschiedene Technologien, die die Basis moderner Produkte und Produktionsanlagen darstellen. Die Ausbildung zielt jedoch nicht darauf ab, dass die Studierenden solche Systeme selber entwickeln. Vielmehr sind die Studieninhalte darauf ausgerichtet, dass sie Produkte planen, deren Entwicklung vorantreiben, die Produktionsabläufe festlegen und eine wirkungsvolle Vermarktung sicherstellen können.

Sind Ingenieur- und Wirtschaftsinhalte gleich gewichtet?
Die Grundphilosophie des Studiengangs ist, dass die Studierenden die Weltanschauung eines Ingenieurs erwerben, also insbesondere mit der Systematik und Methodik desselben vertraut werden. Entsprechend gewichtet das Studium Ingenieurthemen zur Hälfte und betriebsökonomische Inhalte zu einem Viertel. Der verbleibende Viertel entfällt auf integrative Inhalte sogenannte "soft skills" und Methoden wie z.B. Entscheidungstechniken. Die Studierenden werden also zu Ingenieurinnen und Ingenieure mit einem fundierten und integrierten wirtschaftlichen Wissen.

Ist es ausreichend über beide Fachgebiete etwas zu wissen oder welche anderen Kompetenzen sind ausserdem notwendig?
Der Begriff "Brückenbauer" zeigt, dass eine Distanz oder Abgrenzung zwischen zwei Orten überwunden wird. Dazu sind verschiedene, oftmals weiche, Kompetenzen notwendig oder hilfreich. Dazu gehören insbesondere auch soziale Inhalte wie Teamfähigkeit und die Befähigung, die Perspektiven zu wechseln und mit verschiedenen Personen zu kommunizieren. Das Studium hat auch eine internationale Komponente. Alle Studierenden besuchen eine Studienwoche im Ausland und werden mit interkulturellen Trainings darauf vorbereitet.

Für wen ist das Studium konzipiert?
Das Studium richtet sich einerseits an Personen mit einer technischen Ausbildung, die ihr Fachwissen im betriebsökonomischen Bereich vertiefen wollen. Andererseits können auch Personen mit einer kaufmännischen Berufsmatur einsteigen, die eine grosse Affinität zur Technik haben und ihre Kompetenzen im Bereich Ingenieurwesen erweitern möchten. Ebenfalls zugelassen sind gymnasiale Maturandinnen und Maturanden, sofern sie eine einjährige Arbeitswelterfahrung mitbringen.

Was sind mögliche Einsatzgebiete der Studierenden?
Dank ihrer Fähigkeit, unterschiedliche Perspektiven einzunehmen, mit unterschiedlichen Erwartungen umzugehen und Interessen zu berücksichtigen, sind Wirtschaftsingenieurinnen und Wirtschaftsingenieure vielseitig einsetzbare Fachkräfte, zum Beispiel als Innovationsmanager, Produktentwickler oder auch Kundenbetreuer, welche die Erwartungen der Kunden, die Möglichkeiten der Entwickler aber auch die Konsequenzen auf die Prozesse und das Unternehmen überblicken und aufeinander abstimmen können.

Das Studium fokussiert klar auf mittelgrosse Unternehmen der produzierenden Industrie. In solchen Unternehmen können die Absolvierenden die Prozesse resp. das System einer Produktion überblicken, analysieren und gemeinsam mit Ingenieur- und Wirtschaftsfachleuten gestalten. Sie wissen, wo sie die Hebel ansetzen können und welches Resultat dabei herauskommt.

Viele der Studierenden werden eine praktische Lehre absolviert haben. Werden sie im Studium nun lediglich mit Theorie konfrontiert?
Ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung betrifft die praktische Umsetzung der vermittelten Theorie. Diese Umsetzung findet in sogenannten Werkstätten statt, wo die Studierenden in Kleingruppen reale Fragestellungen behandeln. Dabei haben die Studierenden die Möglichkeit Spezialisten – hier Modulverantwortliche des Studienganges – hinzuzuziehen, um spezifisches Inputs zu erhalten. Dies entspricht der späteren Realität, wo Wirtschaftsingenieurinnen und Wirtschaftsingenieure zum Beispiel als Projektverantwortliche die verschiedenen Zulieferer, Teammitglieder und Experten koordinieren und deren Spezialwissen zielgerichtet einsetzen werden.




Kontakt und BeratungWeitere Informationen und Downloads
Studienadministration, Ilona Schmid
+41 71 226 14 19, ilona.schmid@fhsg.ch

Studiengangsleitung, Prof. Dr. Lukas Schmid
+41 71 226 12 28, lukas.schmid@fhsg.ch
www.fhsg.ch/wirtschaftsingenieurwesen
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