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Reif für den Markt: WING-Studierende stellen ihre Industrieprojekte vor

Eine individuell programmierbare Tischleuchte, ein seitlich verlängerbares Sofa oder ein Catwalk für Luxusuhren: Im Rahmen des Moduls Industrieprojekt entwickelten die ersten Studierenden in Wirtschaftsingenieurwesen der Fachhochschule St.Gallen im Auftrag von Ostschweizer Unternehmen ein neues Produkt – von der Idee bis zum Prototyp. Mit Erfolg, das erste soll noch dieses Jahr auf den Markt kommen.

Es ist ein Sprung ins kalte Wasser. Gleich im ersten Semester erhalten die angehenden Wirtschaftsingenieurinnen und -ingenieure der Fachhochschule St.Gallen (FHS) einen konkreten Auftrag: Sie müssen für Ostschweizer Industriepartner neue Geschäftsfelder suchen und marktfähige Produkte entwickeln. Nicht nur auf dem Papier. Letztlich sollen sie einen Prototyp herstellen. «Die Produkte müssen wirtschaftstauglich sein», betont Lukas Schmid, Studiengangsleiter des Bachelors in Wirtschaftsingenieurwesen. Die Studierenden müssen sich also nach der Wertschöpfungskette eines industriell gefertigten Produkts richten. Sie müssen Potenzial im Unternehmen finden, ein neues Produkt konzipieren, einen technischen Entwurf erstellen und dann einen Prototyp bauen und überlegen, wie er serientauglich weiterentwickelt werden kann.

Für perfektes Licht am Arbeitsplatz
Fünf Teams haben jetzt ihr Produkt präsentiert. Und die Industriepartner überzeugt. So etwa das Team, das für die Obvita, die Organisation des Ostschweizerischen Blindenfürsorgevereins, eine individuell programmierbare Tischleuchte entwickelt hat. Sie lässt sich stufenlos von kaltem zu warmen Licht einstellen, fast ohne Helligkeitsverlust. Der Vorteil: Auch ohne kaltes Licht, das blendet, ist der Arbeitsbereich perfekt ausgeleuchtet. Das kommt insbesondere sehbehinderten Menschen zugute, aber auch älteren Menschen, da im Alter die Blendempfindlichkeit zunimmt. Zudem lässt sich die Leuchte individuell programmieren je nach Lichtanforderung oder je nach Benutzerin, Benutzer. Das macht sie einzigartig. «Wir waren von der Idee sofort begeistert. Zumal es ein Produkt mit engem Bezug zur Obvita ist», sagt Siegfried Miesler, Leiter Sozialinformatik und zusammen mit Produktionsleiter Hans Haag Ansprechpartner bei der St.Galler Organisation. Schon früh hätten sie sich deshalb für die Umsetzung entschieden, sagt Hans Haag. «Eine Leuchte, die für Sehbehinderte funktioniert, funktioniert für alle. Und sie ist vielfältig einsetzbar. Etwa in der Optik, der Schmuck- und Uhrenindustrie oder im Labor.» Noch in diesem Jahr will die Obvita die Leuchte auf den Markt bringen.

Platz für alle Freunde auf dem Sofa
Mit ihrem seitlich verlängerbaren Sofa für die Liechtensteiner Möbelherstellerin Cotta hat ein anderes Team ebenfalls ein Produkt konzipiert, das es so noch nicht gibt. Nachdem die Verantwortlichen bei der Cotta zuerst mehrere Ideen ablehnten, konnten die Studierenden sie schliesslich mit ihrem platzsparenden Sofa, das sich einfach und funktional vergrössern lässt, so sehr begeistern, dass sie einen Prototyp in der eigenen Werkstätte herstellten. Die Cotta hat zudem signalisiert, dass sie Interesse hat, das Projekt weiterzuverfolgen.

Luxusuhren auf dem Catwalk
Ein drittes Team schickt Luxusuhren auf den Laufsteg. Für das in den Bereichen Verpackungen und Produktpräsentationen international tätige Horner Unternehmen Unisto haben die Studierenden ein bewegungsdynamisches Display entworfen. Anstatt statisch im Schaufenster zu stehen, fahren die Uhren der Passantin, dem Passanten entgegen. Derzeit evaluiert die Unisto intern, ob sie das Projekt weiterverfolgen will.

Flexible und agile Fachkräfte
Im Herbst schliessen die ersten Absolventinnen und Absolventen mit dem Bachelor of Science FHO in Wirtschaftsingenieurwesen ab. «Mit dem Industrieprojekt haben sie gezeigt, welche Kompetenzen und Fähigkeiten sie sich im Studium aneignen», sagt Lukas Schmid. Ihnen folgen bereits die nächsten Jahrgänge. Derzeit entwickeln 16 Teams zusammen mit ihren Industriepartnern innovative Produkte.

Impressionen vom Modul "Industrieprojekt"



Weitere Informationen zum Modul "Industrieprojekt"
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