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  • 30.08.2017 Eine Trägerschaft für drei Standorte mehr ...
  • 06.09.2017 Semesterstart mit zwei neuen Bachelor- und einem neuen Master-Studiengang mehr ...
  • 11.09.2017 Die Berufe der Zukunft sind anders mehr ...
  • 12.09.2017 Podiumsgespräch an der OBA: Generationenmix im Team bringt Unternehmen Wettbewerbsvorteile mehr ...
  • 18.09.2017 Tagung Digitalisierung und Alter: Senioren wollen nicht abgehängt werden mehr ...
  • 21.09.2017 FHO Studienstart 2017 mehr ...
  • 21.09.2017 Diplomfeier Master Wirtschaftsinformatik mehr ...
  • 24.11.2017 Rubén Rodriguez Startz zum Leiter des Weiterbildungszentrums gewählt mehr ...
  • 11.12.2017 Wenn die Bücherbotin an der Haustür klingelt mehr ...
  • 11.12.2017 Rückblick Fachveranstaltung: Trends in Praxis und Theorie Soziale Arbeit mehr ...
  • 01.02.2018 Provida Unternehmerreport 2018 mehr ...
  • 07.02.2018 Mit dem Vereinbarkeitssimulator zur Work-Life-Balance mehr ...
  • 19.02.2018 Rückblick Fachtagung: Kinderwelten 2018 mehr ...
  • 21.02.2018 Die alternde Gesellschaft braucht Roboter mehr ...
  • 16.03.2018 Unternehmensspiegel St.Gallen: Die Disruption ist spätestens gegen Schluss eine Abrissbirne. mehr ...
  • 19.03.2018 Fachdiskurs über Männlichkeiten mehr ...
  • 13.04.2018 Neue Fachhochschule Ostschweiz - Regierungen einigen sich mehr ...
  • 30.04.2018 Rückblick. 9. Internationale wissenschaftlicher Kongress für Pflegeforschung - Forschungswelten mehr ...
  • 03.05.2018 AGE-Lab für AAL-Technologien mehr ...
  • 04.05.2018 Studienreise: Auf den Spuren von St.Galler Jugendlichen mehr ...
  • 14.05.2018 Digitale Pflegehelfer als Ersatz? mehr ...
  • 18.05.2018 Master in Sozialer Arbeit: 10 Jahre Einsatz für soziale Entwicklung und Verantwortung mehr ...
  • 31.05.2018 Aktueller Bericht zur neuen Fachhochschule Ostschweiz mehr ...
  • 25.06.2018 Semesterkritik: Architekturstudierende entwerfen Sommerbar für St.Gallen mehr ...
  • 04.07.2018 Neuausrichtung der Masterstudiengänge mehr ...
  • 13.08.2018 «Kommunikation wird immer mehr zu einer Kernkompetenz» mehr ...
  • 20.08.2018 Qualitätsmanagement Coaching für kleine und mittlere Treuhandunternehmen mehr ...
  • 23.08.2018 Das Fest der Talente 2018 mehr ...
  • 24.08.2018 18. Ostschweizer Technologie Symposium OTS mehr ...
  • 27.08.2018 Achtung Kinderrechte! Ganz früh! Aber wie? mehr ...
  • 30.08.2018 Update für Personalverantwortliche, OBA 2018 mehr ...
  • 04.09.2018 FHS eBusiness Challenge 2018 mehr ...
  • 06.09.2018 Unspoken, Unseen, Unheard of. Unexplored Realities in Qualitative Research mehr ...
  • 14.09.2018 Mini Rock – das kleinste Ostschweizer Openair mehr ...
  • 17.09.2018 WTT YOUNG LEADER AWARD 2018 mehr ...
  • 19.09.2018 Vernissage: Hans Hartung und Roland Brauchli: Druckgrafiken. Ein Dialog in Strichen und Flecken mehr ...
  • 23.09.2018 Salon de Débat: «Hoffnung und Vernunft» mehr ...
  • 11.10.2018 Vadian Lectures ZEN-FHS: «Humanitäre Interventionen – ein zweischneidiges Schwert?» mehr ...
  • 25.10.2018 Seminar zum Thema EFQM Excellence - ein gelungener Start – Stufe C2E mehr ...
  • 29.10.2018 Musikalische Wanderlesung mehr ...
  • 06.11.2018 Kulturzyklus Kontrast: Ausstellung mehr ...
  • 07.11.2018 Seminar zum Thema EFQM Excellence - konsequente Umsetzung - Stufe R4E mehr ...
  • 07.11.2018 Kulturzyklus Kontrast: Lesung mehr ...
  • 08.11.2018 Kulturzyklus Kontrast: Film mehr ...
  • 09.11.2018 Kulturzyklus Kontrast: Tanz mehr ...
  • 10.11.2018 Kulturzyklus Kontrast: Theater mehr ...
  • 13.11.2018 Vorabendprogramm St.Galler Demenzkongress mehr ...
  • 14.11.2018 St.Galler Demenz-Kongress mehr ...
  • 16.11.2018 Fachsymposium «Soziale Frage» mehr ...
  • 18.11.2018 Salon de Débat: «Traum und Wirklichkeit» mehr ...
  • 23.11.2018 8. Ostschweizer Gemeindetagung mehr ...
  • 28.11.2018 Bodenseetagung 2018 – Soziale Arbeit 4.0 mehr ...
  • 29.11.2018 Vadian Lectures ZEN-FHS: «Menschenrechte sichern – durch eine globale Rechtsordnung?» mehr ...

FHS-Standpunkte: Herausforderungen im Bologna-Zeitalter

Herausforderungen der Fachhochschulbildung im Zeitalter von „Bologna“
1999 fiel mit der Unterzeichnung der Bologna-Erklärung der Startschuss für ein ehrgeiziges bildungspolitisches Projekt: die Schaffung eines gemeinsamen europäischen Hochschulraumes. Die Schweizer Fachhochschulen haben sich diesem Prozess angeschlossen und tief greifende Veränderungen vollzogen. Seit mittlerweile sieben Jahren prägen modularisierte Bachelor- und Masterstudien, ein Leistungspunktesystem (ECTS) zur Förderung der studentischen Mobilität und ein neues Lehr-/Lernverständnis die Fachhochschullehre. Es ist also genügend Zeit verstrichen, um Bilanz ziehen und die zentralen Herausforderungen für die Sicherung der Ausbildungsqualität benennen zu können.

Gefragt im Arbeitsmarkt
Ein erklärtes Ziel der Bologna-Reform war die Arbeitsmarktfähigkeit der Absolventinnen und Absolventen. Daran gemessen erhalten die Fachhochschulen dank ihrem praxisorientierten Profil gute Noten: Laut Bundesamt für Statistik waren von den Abgängern der ersten Bologna-Generation ein Jahr nach Studienabschluss nur gerade 2,9% erwerbslos; 12 Monate nach Abschluss hatten bereits 70% eine Stelle gefunden, die ihren Qualifikationen entspricht. Die Fachhochschulen bieten also auch mit „Bologna“ attraktive Studiengänge an, die von der Arbeitswelt geschätzt werden.
Dieses positive Bild täuscht allerdings darüber hinweg, dass die Fachhochschulen weiterhin vor grossen Aufgaben stehen. Besonders herausforderungsreich präsentiert sich die Umsetzung des neuen Lehr-/Lernverständnisses. Danach sollen die Studierenden ein hohes Mass an Eigenverantwortung übernehmen und das eigene Lernen zu einem grossen Teil selbst steuern und kontrollieren. Von den Dozierenden wird gefordert, dass sie weniger Wissen „vermitteln“ und stattdessen das Selbststudium der Studierenden initiieren und begleiten.

Neue Rollen für Studierende und Dozierende
In struktureller Hinsicht ist diese Neuorientierung bereits Realität: In den Studienplänen wurde das Selbststudium gegenüber dem herkömmlichen Frontalunterricht deutlich ausgebaut. Was den kulturellen Wandel angeht, stehen viele Fachhochschulen aber noch am Anfang oder mitten drin, da die Studierenden und Dozierenden in ihre neuen Rollen hineinwachsen und darauf vorbereitet werden müssen. In diesem Zusammenhang gewinnt die Frage an Bedeutung, ob die Berufsmittelschulen die Schülerinnen und Schüler genügend auf das Studium vorbereiten. Gesicherte, generalisierbare Antworten dazu gibt es bisher nicht. Zentral ist auch die Frage, ob die Fachhochschulen ihre Dozierenden genügend weiterbilden. Laut dem „Bologna-Report 2010“ wurden zahlreiche Weiterbildungsangebote geschaffen und teilweise auch didaktische Fachstellen errichtet. Die Angebote werden aber unterschiedlich stark genutzt und sind unterschiedlich wirksam. Deshalb muss verstärkt darüber nachgedacht werden, wie die Verbindlichkeit und Wirksamkeit didaktischer Qualifizierungsmassnahmen erhöht werden können.

Lehrqualität erfordert auch Mittel
Halten wir fest: Im Zeitalter von „Bologna“ hängt die Ausbildungsqualität an Fachhochschulen massgeblich von der Qualität des Selbststudiums, also von der Hochschulreife der Studierenden und den didaktischen Fähigkeiten der Dozierenden, ab. Aber: Die Lehrqualität wird nicht ausschliesslich durch Dozierende und Studierende verantwortet. Es müssen auch genügend Ressourcen bereitgestellt werden, denn unzureichende Lehrbudgets können sich als Bumerang erweisen. Bei weiter steigenden Studierendenzahlen fördern sie die Tendenz zu Grossgruppen und schlechteren Betreuungsverhältnissen, was die Fachhochschullehre in die Gefahr bringt, zunehmend zu einem anonymen Massengeschäft zu verkommen.

Die Fachhochschulen sind auf gutem Weg. Sie benötigen aber ausreichende Mittel, um die Herausforderungen meistern sowie eine hohe Lehrqualität und ihr spezifisches Profil behalten zu können.

*Prof. Dr. José Gomez leitet das Zentrum für Hochschulbildung der FHS St.Gallen. Am 6. November ist er Podiumsgast am zweiten Schweizer Bildungsforum in St.Gallen: www.fhsg.ch/bildungsforum
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