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Bodenseetagung 2012: Generation Y und ihr Umgang mit Social Media

„Jung – schnell – überfordert?!“ Unter diesem Titel spürte die Bodenseetagung der FHS St.Gallen dem Jungsein in der heutigen Gesellschaft nach. Die rund 130 Teilnehmenden setzten sich in Denkinseln, Referaten und sogenannten Lernorten mit dem Thema auseinander. Auch Jugendliche kamen zu Wort. Ziel der Tagung ist es, Wissen und Erfahrungen aus Lehre und Praxis auszutauschen.

Als Generation Y bezeichnet man diejenigen Jugendlichen, die mit digitalen Technologien wie dem Internet aufgewachsen sind. Sie gelten als gut ausgebildet, selbstbewusst und anspruchsvoll. „Die Jugend ist eine Lebensphase, in der es eine Vielfalt an Themen zu bewältigen gilt“, erklärte Monika Wohler, Fachbereichsleiterin Soziale Arbeit, in ihren Begrüssungsworten. Die Soziale Arbeit reagiere darauf mit spezifischen Angeboten und wirke vorbeugend oder unterstützend.

Gesellschaftliche Veränderungen reflektieren
Eine Umfrage bei Studieninteressierten hat ergeben, dass viele von ihnen das Ziel haben, nach dem Studium mit Jugendlichen zu arbeiten. Deshalb sei es der FHS St.Gallen ein wichtiges Anliegen, die Studierenden auf dieses Arbeitsfeld gut vorzubereiten, betonte die Fachbereichsleiterin. Die Gesellschaft sei in einem permanenten Wandel, was grosse Auswirkungen auf die Soziale Arbeit habe. „Die Veränderungen immer wieder zu reflektieren, macht Professionalität aus.“
FHS Rektor Sebastian Wörwag warf die Frage auf, was die ältere Generation dazu legitimiert, die Jugend zu definieren. „Ist es wirklich ein Jugendphänomen, immer schneller zu agieren und überall dabei sein zu wollen, um ja nichts zu verpassen?“ Zur Diskussion über die Jugend gehöre auch immer ein kritischer Blick auf das Verhalten der Erwachsenen.

Offen über Sexualität sprechen
Die Referate, Gespräche und Lernorte setzen sich mit verschiedenen Phänomenen im Umgang mit Social Media auseinander. Ein Thema war beispielsweise, dass sich immer mehr Jugendliche im Internet pornografische Bilder anschauen. Es sei ein Fehler, dass in der Schule viel zu wenig über das Thema gesprochen werde, erklärte ein Jugendlicher an der Tagung.
Ein anderes Thema befasste sich mit dem Wechsel von der obligatorischen Schulzeit in die Berufsausbildung. In einem Referat wurde betont, dass Jugendliche Unterstützung bräuchten, um den Berufswahlprozess möglichst erfolgreich abzuschliessen. Studien belegten, dass junge Leute, die nach der Schule keine Ausbildung absolvierten, grosse Mühe bekundeten, später einen qualifizierten Arbeitsplatz zu finden.
Auch kulturelle Beiträge fehlten an der Tagung nicht. Die beiden Schauspieler Diana Dengler und Marcus Schäfer vom Theater St.Gallen stellten die Ansprüche der Generation Y szenisch dar. Renato Kaiser setzte an der Tagung mit Poetry Slam einen unterhaltenden Schlusspunkt.

Praxis und Forschung vernetzen
Die FHS St.Gallen führt die Bodenseetagung alle zwei Jahre durch. Sie fand am Donnerstag, 8. November, zum zweiten Mal im Talhof in der Stadt St.Gallen statt. Bis in die 90er Jahre hatte die jährlich stattfindende Bodenseetagung einen festen Platz im Terminkalender von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern. Mit einer Neuauflage vor zwei Jahren liess der Fachbereich Soziale Arbeit der FHS St.Gallen die alte Tradition wieder aufleben. Ziel der Tagung ist die Vernetzung und die Thematisierung drängender Fragen und Probleme durch Fachleute aus Praxis und Forschung, die in den verschiedensten Bereichen der Sozialen Arbeit tätig sind.
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