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  • 15.03.2018 Zeitdiagnose Männlichkeiten in der Schweiz mehr ...
  • 10.01.2018 1. St.Galler New Work Forum mehr ...
  • 30.11.2017 Fachveranstaltung zu Trends in Praxis und Theorie Sozialer Arbeit mehr ...
  • 26.11.2017 Salon de Débat: «Leben und leben lassen» mehr ...
  • 22.11.2017 Die FHS an der Master-Messe mehr ...
  • 17.11.2017 Wohnen im Alter: Herausforderungen und Chancen mehr ...
  • 15.11.2017 St.Galler Demenz-Kongress mehr ...
  • 14.11.2017 Vorabendprogramm St.Galler Demenz-Kongress mehr ...
  • 11.11.2017 Kulturzyklus Kontrast: Tanz mehr ...
  • 10.11.2017 Kulturzyklus Kontrast: Konzert mehr ...
  • 09.11.2017 Kulturzyklus Kontrast: Lesung mehr ...
  • 08.11.2017 Kulturzyklus Kontrast: Film mehr ...
  • 07.11.2017 Kulturzyklus Kontrast: Ausstellung mehr ...
  • 02.11.2017 Vadian Lectures ZEN-FHS: Religion und Vernunft. Ein Widerstreit? mehr ...
  • 18.10.2017 Sofa-Gespräch "Master-Studium in Pflege - und dann?" mehr ...
  • 11.10.2017 FHS-Infoabend am Mittwoch, 11. Oktober 2017 mehr ...
  • 05.10.2017 Vadian Lectures ZEN-FHS: Religion und Vernunft. Ein Widerstreit? mehr ...
  • 26.09.2017 Vernissage zur neuen Ausstellung mehr ...
  • 25.09.2017 WTT YOUNG LEADER AWARD 2017 mehr ...
  • 24.09.2017 Salon de Débat: «Leben und leben lassen» mehr ...
  • 20.09.2017 Lesung Sergio Devecchi: «Heimweh. Vom Heimbub zum Heimleiter» mehr ...
  • 18.09.2017 Tagung Digitalisierung und Alter: Senioren wollen nicht abgehängt werden mehr ...
  • 11.09.2017 Die Berufe der Zukunft sind anders mehr ...
  • 06.09.2017 Semesterstart mit zwei neuen Bachelor- und einem neuen Master-Studiengang mehr ...
  • 30.08.2017 Eine Trägerschaft für drei Standorte mehr ...
  • 11.07.2017 Sterbefasten: Interview mit Prof. Dr. André Fringer in Schweiz Aktuell mehr ...
  • 10.07.2017 Nahrungsmittel und Vitamine dank Bücherflohmarkt mehr ...
  • 29.06.2017 Rückblick Ringvorlesung Reformation mehr ...
  • 29.06.2017 Vorausschauende Maschinenwartung: zum optimalen Zeitpunkt eingreifen mehr ...

Wirtschaft

11.09.2017Die Berufe der Zukunft sind anders

Vom Arzt zum Fernoperateur, vom Lehrer zum Lerncoach, vom Sachbearbeiter zum digitalen Überwacher. Die 200 Schülerinnen und Schüler der eBusiness Challenge 2017 haben sich der Zukunft gewidmet und dabei eindrückliche Berufsprofile geschaffen.

«Wir müssen das professioneller anschauen». «Wartet, ich habe eine andere Lösung». «Hey, wir müssen uns jetzt konzentrieren und uns an die Vorgaben halten». Aus etlichen Räumen im zweiten Stock der Fachhochschule St.Gallen klingt es so und ähnlich. 48 Teams à rund 200 Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Berufs- und Mittelschulen stecken ihre Köpfe zusammen, recherchieren, konzipieren, analysieren und diskutieren – schon den ganzen Tag über, denn sie sind die diesjährigen Teilnehmenden der eBusiness Challenge. Die konkrete Aufgabe des Themensponsors Accenture Schweiz lautet: Wie könnte Technologie die Arbeitswelt, den Arbeitsplatz oder die Arbeit beeinflussen?

Vorgegeben sind 16 Berufe und Branchen, darunter der Heizungsinstallateur, Koch und Fernsehmoderator. Statt selbst auszuwählen, entscheidet das Los für jede Gruppe. Ist der Beruf gezogen, gilt es, ein Personenprofil zu erstellen, die Trends in diesem Berufsfeld zu analysieren sowie mögliche Szenarien aufzustellen, in welche Richtung sich der Beruf respektive die Branche entwickelt. Zu guter Letzt folgt die These, wie sich diese Veränderung auf die Person auswirken könnte.

Film zum ebusiness Challenge


Medienmitteiliung

06.09.2017Semesterstart mit zwei neuen Bachelor- und einem neuen Master-Studiengang

In zwei Wochen beginnt an der Fachhochschule St.Gallen das Herbstsemester. Dann starten auch zwei neue Bachelor-Studiengänge. 32 Studierende haben sich für das Architektur-, 42 für das Wirtschaftsinformatik-Studium eingeschrieben. Und ab diesem Herbst können Wirtschaftsingenieurinnen und -ingenieure ihre Studien auch in St.Gallen weiterführen und vertiefen. Neu bietet die FHS ein Master-Studium in Engineering an und hat dafür eine neue Forschungseinheit gegründet.

Die Architektur- und Informatikbüros in der Region dürfen sich freuen: Über 30 respektive über 40 Studierende haben sich für die neu konzipierten Bachelor-Studiengänge in Architektur und in Wirtschaftsinformatik eingeschrieben. Das zeigt: Die Ausbildungen sind beliebt, in der Architektur besteht gar eine Warteliste. Die Chancen stehen also gut, dass die Büros bald die dringend benötigten Fachkräfte finden.

Medienmitteilung

30.08.2017Eine Trägerschaft für drei Standorte

Die vorberatende Kommission des Kantonsrates zum Bericht «FHO wohin? – Zeitgemässe Strukturen für eine erfolgreiche Positionierung der Fachhochschulen in der Ostschweiz» befürwortet den Aufbau einer neuen Fachhochschulstruktur mit drei Schulstandorten unter einer gemeinsamen, interkantonalen beziehungsweise interstaatlichen Trägerschaft.

Medienmitteilung

29.06.2017Vorausschauende Maschinenwartung: zum optimalen Zeitpunkt eingreifen

Ausreisser aus der Datenwolke

Maschinen müssen gewartet werden. Wann aber ist der optimale Zeitpunkt dafür? Entscheidende Hinweise liefern Daten aus Produktionsprozess und Betrieb. Ihre Analyse macht es möglich, den Zeitpunkt eines Ausfalls vorherzusagen und so die Wartung vorausschauend und kostenoptimiert zu planen. Wie das möglich ist, zeigte Christoph Strauss, Projektleiter am Institut für Modellbildung und Simulation (IMS-FHS), kürzlich in einem Vortrag am Workshop «Digitalisierung in der Industrie» an der Fachhochschule St.Gallen.

Es sind die Fehler, die Christoph Strauss interessieren. «Wenn etwas kaputtgeht, dann zeigt sich das in den Daten», sagt der Physiker. Deshalb will er wissen, wie die Daten bei einem Ausfall, etwa einer Maschine oder eines Motors, aussehen. Steht eine Maschine in der Produktionshalle still, kostet das Geld, versagt eine Turbine stehen gar Menschenleben auf dem Spiel. So oder so, Fehler können teuer werden. Das gilt auch für ein zu häufiges Warten. In seinem Vortrag am Workshop «Digitalisierung in der Industrie», organisiert vom Institut für Computational Engineering ICE der Interstaatlichen Hochschule für Technik (NTB) und der Fachhochschule St.Gallen (FHS), ging Christoph Straus auf die neuen Möglichkeiten im Bereich der vorausschauenden Wartung mit Hilfe des Internet of Things (IoT) ein.

Datengold richtig nutzen
Heutzutage liefern praktisch alle Maschinen eine Vielzahl an Daten. Daten fallen aber nicht nur in der Produktion oder Montage an, sondern von der Forschung und Entwicklung bis zum Wartungsservice. Daten seien das Gold des 21. Jahrhunderts, ist mittlerweile ein viel zitierter Satz. «Im Vergleich zu vor fünf, zehn Jahren, stehen uns heute qualitativ exzellente Datensätze zur Verfügung», sagt Christoph Strauss. Ohne Analyse seien sie aber wertlos. Eine Analyse hingegen generiere Wissen, das für eine vorausschauende Wartung genutzt werden könne. Mit klaren Vorteilen: «Weniger Ausschuss in der Produktion, weniger Garantiefälle oder höhere Systemverfügbarkeit bei tieferen Wartungskosten», zählt Christoph Strauss auf.

Blick in die Datenwolke
Das Ziel der Datenanalyse ist, den optimalen Zeitpunkt für die Wartung herauszufinden. Ein Beispiel: Drei Sensoren einer Turbine liefern kontinuierlich Daten etwa zu Druck oder Vibrationen. An einem bestimmten Zeitpunkt können sie als Datenpunkt im dreidimensionalen Raum betrachtet werden. Über die gesamte Zeit hingegen sehen die Daten aus wie eine Datenwolke. Diese enthält auch Rauschprozesse beispielsweise aufgrund von Temperaturschwankungen. Das Rauschen in den Daten der drei Sensoren ist oft entlang einer Achse am grössten und Fehler kündigen sich dadurch an, dass entlang genau dieser Achse aussergewöhnlich grosse Abweichungen auftreten. Also untersucht man die Achsen mit dem höchsten Rauschen genauer. Ausgangspunkt ist immer der Anfangszustand, hier ist noch alles in Ordnung. Jetzt geht es darum, einen Drift, also Ausreisser aus der Datenwolke, zu entdecken und diesen weiter aufzuschlüsseln. Letztlich werden in der Datenwolke verschiedene Handlungsbereiche definiert, z.B. Grün: alles ist in Ordnung, keine Aktion erforderlich. Orange: in diesem Bereich gab es kritische Momente, eine Wartung bietet sich an. Rot: Jetzt ist es höchste Zeit, etwas zu tun.

Gibt es Daten zu Ausfällen, dann werden diese mit den zeitlich früheren Daten verglichen. Ein Beispiel: Ein Automotor fällt aus. Die Datenanalytiker wollen jetzt wissen, wie die Daten dieses Vorfalls aussehen. Dann gehen sie zeitlich Punkt um Punkt zurück, um herauszufinden, wie sich die Daten kurz vor dem Ausfall verändert haben. So können sie definieren, ab welchen Messwerten der Motor gewartet werden soll. Das Ziel ist letztlich immer, Ausfälle genau vorherzusagen aber unnötige Wartungen zu vermeiden.

Beratung und Datenanalyse
Eine vorausschauende Wartung bietet sich nicht für alle Unternehmen an. Sie benötigt Daten aus dem Betrieb, je mehr desto besser. Das Institut für Modellbildung und Simulation IMS-FHS berät Unternehmen zum Thema Wartung. Dabei analysiert es die Daten und unterstützt die Unternehmen bei der Definition von allfälligen Massnahmen. «Alles, was wir brauchen, sind Daten», sagt Christoph Strauss.
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