•  
  • 29.11.2018 Vadian Lectures ZEN-FHS: «Menschenrechte sichern – durch eine globale Rechtsordnung?» mehr ...
  • 18.11.2018 Salon de Débat: «Traum und Wirklichkeit» mehr ...
  • 16.11.2018 Fachsymposium «Soziale Frage» mehr ...
  • 11.10.2018 Vadian Lectures ZEN-FHS: «Humanitäre Interventionen – ein zweischneidiges Schwert?» mehr ...
  • 23.09.2018 Salon de Débat: «Hoffnung und Vernunft» mehr ...
  • 17.06.2018 Salon de Débat: «Skepsis und Sicherheit/Gewissheit» mehr ...
  • 31.05.2018 Vadian Lectures ZEN-FHS: «Menschenwürde – mehr als eine Worthülse?» mehr ...
  • 09.05.2018 Achter Mai-Anlass IPW-FHS mehr ...
  • 02.05.2018 11. Ostschweizer Innovationstagung mehr ...
  • 19.04.2018 9. internationaler wissenschaftlicher Kongress für Pflegeforschung - Forschungswelten mehr ...
  • 18.04.2018 erpcamp 2018 mehr ...
  • 08.04.2018 Salon de Débat: «Realität und Täuschung» mehr ...
  • 03.04.2018 FHS-Infoabend am Dienstag, 03. April 2018 mehr ...
  • 22.03.2018 7. Schweizer Bildungsforum: Maschine vs. Mensch – und Bildung? mehr ...
  • 22.03.2018 Bücherflohmarkt für einen guten Zweck mehr ...
  • 15.03.2018 Zeitdiagnose Männlichkeiten in der Schweiz mehr ...
  • 14.03.2018 Sofa-Gespräch "Master-Studium in Pflege - und dann?" mehr ...
  • 12.03.2018 Lesereise der IBH-AG Gender & Diversity mit Tina Witte mehr ...
  • 08.03.2018 Präsentation Industrieprojekte Bachelor in Wirtschaftsingenieurwesen mehr ...
  • 01.03.2018 Vadian Lectures ZEN-FHS: «Demokratie und Menschenrechte - ein Spannungsfeld?» mehr ...
  • 24.02.2018 ArchitekturWerkstatt St.Gallen - offener Projekttag mehr ...
  • 19.02.2018 Rückblick Fachtagung: Kinderwelten 2018 mehr ...
  • 07.02.2018 Mit dem Vereinbarkeitssimulator zur Work-Life-Balance mehr ...
  • 01.02.2018 Provida Unternehmerreport 2018 mehr ...
  • 11.12.2017 Wenn die Bücherbotin an der Haustür klingelt mehr ...
  • 11.12.2017 Rückblick Fachveranstaltung: Trends in Praxis und Theorie Soziale Arbeit mehr ...
  • 24.11.2017 Rubén Rodriguez Startz zum Leiter des Weiterbildungszentrums gewählt mehr ...
  • 21.09.2017 FHO Studienstart 2017 mehr ...
  • 21.09.2017 Diplomfeier Master Wirtschaftsinformatik mehr ...
  • 18.09.2017 Tagung Digitalisierung und Alter: Senioren wollen nicht abgehängt werden mehr ...
  • 12.09.2017 Podiumsgespräch an der OBA: Generationenmix im Team bringt Unternehmen Wettbewerbsvorteile mehr ...
  • 11.09.2017 Die Berufe der Zukunft sind anders mehr ...
  • 06.09.2017 Semesterstart mit zwei neuen Bachelor- und einem neuen Master-Studiengang mehr ...
  • 30.08.2017 Eine Trägerschaft für drei Standorte mehr ...

News

19.02.2018Rückblick Fachtagung: Kinderwelten 2018

Erziehung ist keine Technik, die funktioniert

Was braucht das Kind: Freiheit oder Grenzen? Diese Frage beschäftigt die Erziehungswelt und spaltet die Geister wie keine andere. Doch an der Fachtagung Kinderwelten der Fachhochschule St.Gallen fanden die Teilnehmenden einen Konsens: Das eine geht nicht ohne das andere.

Fachtagung Kinderwelten 2018

Das Thema ist in aller Munde: Warum werden Kinder mit dem Auto zur Schule chauffiert? Warum kriegen sie alles, was sie wollen? Wer setzt ihnen Grenzen? Was darf man ihnen zumuten? Wie viel Freiraum ist förderlich? Die Bücherläden sind vollgestopft mit Ratgebern. Online diskutieren Experten und Eltern in ihren Blogs. Und die Wissenschaft forscht umfassend. Es fallen Begriffe wie Wohlstandsvernachlässigung, Überforderung, Überbehütung, sozialer Zerfall. Die Liste könnte noch länger so weitergehen. Was bleibt, ist: Kinder zu erziehen, ist eine verantwortungsvolle Aufgabe und mit vielen Fragen verbunden. Eine der ganz zentralen Fragen hat die FHS St.Gallen an ihrer Fachtagung Kinderwelten ins Zentrum gerückt: «Gelingendes Aufwachsen – frei oder begrenzt?». 135 Teilnehmende folgten der Einladung vom 15. Februar 2018, mehrheitlich Fachleute aus der Sozialen Arbeit, Bildung und Wissenschaft, die sich täglich mit dem Thema Erziehung auseinandersetzen.

Gute Eltern sind präsent
Konkret zur Sache ging es sogleich beim Workshop Sozialpädagogische Familienbegleitung – zwischen «guter» Elternschaft» und «guter» Kindheit. Dominik Agosti, Geschäftsführer der inspira GmbH, schilderte das Fallbeispiel der 3,5-jährigen Lea, die sich in der Kita plötzlich zurückzog, vermehrt blaue Flecken an den Armen aufwies und am Ende des Tages nicht mehr nach Hause wollte. Ihr Familienhintergrund: Eine Mutter, die psychisch krank ist, 100% IV bezieht, vor zwei Jahren geschieden wurde und bereits wieder verheiratet ist. Lea lebt mit dem Stiefvater und den Stiefgeschwistern unter einem Dach, den leiblichen Vater sieht sie aufgrund der Familienkonflikte nur noch selten. Lea erlebt Abwertung, Überfürsorge und Gleichgültigkeit zugleich; von allen Beteiligten etwas. Im Workshop diskutierten die Teilnehmenden die Handlungsziele und kamen zum Schluss, dass unbedingt Strategien für die gewaltfreie Erziehung erarbeitet werden müssten. Es brauche eine Vertrauensperson für Lea und ihre Mutter sollte in ihrer Rolle gestärkt werden. Dass es in diesem Fall nicht einfach ist, liegt auf der Hand, denn neben acht Familienmitgliedern sind eine Beiständin, die Kita und ein Psychologe involviert. Das macht die ganze Aufgabe noch komplexer – entsprechend diskutierten sie in den Gruppen rege. Zudem stand die Frage im Raum: Was bedeutet eine «gute» Elternschaft und Kindheit? «Gute Eltern sind für mich präsente Eltern, die eine klare Haltung gegenüber ihren Kindern einnehmen und wissen, was ihre Kinder machen oder brauchen», sagt Regula Flisch, Dozentin am Institut für Soziale Arbeit IFSA-FHS. Dabei gehe es weniger um die zeitliche, sondern um die emotionale Präsenz. Schaffe man es nicht mehr, gute Eltern zu sein, brauche man sich nicht dafür zu schämen, Hilfe zu suchen. Doch das ist leider oft der Fall: «Viele Familien warten viel zu lange und reagieren erst, wenn sich ein Thema zugespitzt hat», so Agosti. Eine «gute» Kindheit wird dann schwierig, denn: «Kinder brauchen ein verlässliches Netz und Bezugspersonen, die für sie da sind», so Flisch.

Rahmen ja, aber mit Spielraum
Dieses Spannungsfeld zwischen Erwachsenenwelten und Kinderwelten wurde auch in einem anderen Workshop intensiv diskutiert. Im Fokus standen die Schulsozialarbeit und die Tagesbetreuung. Während die einen Teilnehmenden der Ansicht waren, die Kinder hätten heute ein zu abwechslungsreiches Angebot, fanden andere, man müsse sie mehr machen lassen und ihre Bedürfnisse besser berücksichtigen. Gemeinsame Erkenntnisse gab es aber doch: Ein Kind sei nicht einfach schwierig. Man müsse sich fragen, warum es schwierig ist. Das bedeute, nicht nur sein Verhalten zu analysieren, sondern das Verhältnis, in dem es stecke. Kinder bräuchten einen Rahmen, der aber auch Spielraum zulasse. Gleichzeitig müsse dieser Rahmen immer wieder hinterfragt werden. Weitere Workshops fanden zu folgenden Themen statt: Von der Säuglingsberatung zur Elternberatung: Was beschäftigt(e) Eltern in der Erziehung der Kleinsten? Kinderwelten in Bewegung …?! sowie Offene Arbeit mit Kindern: Offen werden durch klare Grenzen?

Freiheit UND Grenzen
Mandy Falkenreck, Dozentin am IFSA-FHS, sieht in der sozialen Pädagogik folgende Ansätze: «Wir müssen das Kind als ganze Person achten.» Also mitsprechen lassen und ihm Zeit zum Ausprobieren geben. «Dabei sollten wir Grenzbearbeiter und nicht Grenzkontrolleure sein.» Kinder seien wie die Erwachsenen gestaltende Mitglieder unserer Welt und so müsse man auch mit ihnen über Handlungen sprechen, ihnen Eigenrechte zugestehen. Eine Befragung unter Kindern hätte zudem gezeigt, dass sie gar nicht alle Freiheiten bräuchten, sondern sich durchaus einen Rahmen wünschten. Letztlich führten alle fünf Workshops der Fachtagung Kinderwelten zum selben Schluss: Zwischen Freiheiten und Grenzen liegt ein grosser Widerspruch. Bestimmte Rahmenbedingungen geben Halt, anderswo fördern Freiräume das Zusammenleben. Oder wie es Mandy Falkenreck in ihrem Impulsreferat formulierte: «Erziehung ist keine Technik, die allseits funktioniert. Und wie schon Immanuel Kant sagte: das eine kann ohne das andere nicht existieren.» Statt also den Widerspruch zu bekämpfen, gelte es ihn anzunehmen. Auf dem Weg zu einer selbstbestimmten Lebenspraxis. Für jedes Kind. «Die Antwort auf unsere zentrale Frage muss daher lauten: Gelingendes Aufwachsen – frei UND begrenzt.»

Musikalisches Fazit von Christian Johannes Käser


07.02.2018Mit dem Vereinbarkeitssimulator zur Work-Life-Balance

In einem interdisziplinären Forschungsprojekt hat die Fachhochschule St.Gallen einen Vereinbarkeitssimulator für Unternehmen entwickelt. Die OpenSource-Software erfasst die Lebenslagen und Wünsche von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern an ihre zukünftige Work-Life-Balance. Basierend auf dem Vereinbarkeitssimulator können Arbeitgeber Massnahmen einleiten und neue Arbeitsorganisationsmodelle gestalten.



Medienmitteilung

01.02.2018Provida Unternehmerreport 2018

Der Provida Unternehmensreport ist eine Wirtschaftsstudie von Provida durchgeführt durch das Institut für Unternehmensführung IFU-FHS, Kompetenzzentrum für Finanzmanagement und Controlling.

Wesentliche Ergebnisse auf einen Blick
Der unternehmerische Ausblick auf das Jahr 2018 zeigt folgendes Bild:
- Die Unternehmer blicken optimistisch bis sehr optimistisch auf das Jahr 2018. Die Geschäftsentwicklung stimmt sie sehr zuversichtlich.
- Die geplanten Investitionen, der Personal- und Auftragsbestand und das Geschäftsvertrauen nehmen deutlich zu.
- Trotz Zuversicht bleiben die erwarteten finanziellen Risiken stabil.
- Der Optimismus schlägt sich auch in einem deutlichen Umsatzwachstum nieder.
- Die erwartete Eigenkapitalverzinsung liegt gewichtet bei 5.18%, wobei diese für Grossunternehmen mehrheitlich über 10% für das Jahr 2018 liegt.
- Zu den grössten Sorgen zählen der Mangel an Fachkräften und der intensive Preiskampf in den Branchen.
Den Unternehmensreport können Sie hier herunterladen:

11.12.2017Wenn die Bücherbotin an der Haustür klingelt

Wer nicht gut zu Fuss ist und trotzdem vom grossen Angebot der Stadtbibliothek St.Gallen profitieren möchte, kann sich von freiwilligen Bücherbotinnen und -boten Lesestoff nach Hause bringen lassen. Dieser Bücherdienst ist aus einem Praxisprojekt von Studierenden der Sozialen Arbeit an der Fachhochschule St.Gallen entstanden.

Christa Oberholzer ist gerührt. Eine ältere Frau hat ihr einen Brief geschrieben, in dem diese sich bei der Leiterin der Stadtbibliothek St.Gallen für die Vermittlung des Bücherdienstes bedankt. «Es ist ein grosses Geschenk, dass sie diesen Dienst geschaffen haben», schreibt die Frau. Der Dienst komme genau zum richtigen Zeitpunkt. In einer Zeit nämlich, in der sie starke Schmerzen plage. «So bin ich von Herzen froh, dass ich beim Lesen in eine andere Welt abtauchen kann.» Für Christa Oberholzer sind solche Worte wertvoll und eine Bestätigung dafür, dass das neue Angebot der Stadtbibliothek St.Gallen einem Bedürfnis entspricht.

Gesamter Bericht Praxisprojekt Stadtbibliothek St.Gallen

Weitere Praxisprojekte von Studierenden der Sozialen Arbeit

11.12.2017Rückblick Fachveranstaltung: Trends in Praxis und Theorie Soziale Arbeit

In Zusammenarbeit mit Avenir Social, Sektion Ostschweiz, hat die Fachhochschule St. Gallen die Fachveranstaltung «Trends in Praxis und Theorie Sozialer Arbeit» mit dem Titel «Gestalten statt verwalten» organisiert. Anhand von konkreten Beispielen wie der parteiischen Sozialen Arbeit, haben die rund 150 Teilnehmenden untersucht, wie sich das Spannungsverhältnis zwischen dem Selbstverständnis von Sozialer Arbeit und der Wirklichkeit im Berufsalltag entwickelt.
«Soziale Arbeit muss politisch sein.» und «Wenn es keine Problematisierung von Armut gibt, dann bewegt sich auch nichts.» Diese und weitere Erkenntnisse zum Gestaltungsanspruch Sozialer Arbeit haben rund 150 Teilnehmende der Fachveranstaltung «Trends in Praxis und Theorie Sozialer Arbeit» gemeinsam erarbeitet. Aufgeteilt in sechs Workshops gingen sie der Frage nach, wie das Selbstverständnis von Sozialer Arbeit und wie die Wirklichkeit im Berufsalltag aussehen. Jeder Workshop thematisierte ein anderes Beispiel aus der Praxis. Anhand des Kafi Klick in Zürich, einer Anlaufstelle, die sich für Armutsbetroffene einsetzt, wurde etwa die parteiische soziale Arbeit zwischen politischem Anspruch und konkreter Hilfe thematisiert. Die Teilnehmenden diskutierten darüber, ob es unparteiische soziale Arbeit überhaupt gibt oder ob dies nicht ein Widerspruch zum Selbstverständnis von Sozialer Arbeit ist. Soziale Arbeit müsse politisch sein. Dies sei alleine schon daher notwendig, weil in der Schweiz der irrtümliche Glaube verbreite sei, dass Armut hierzulande gar nicht existiere, lautete eine Schlussfolgerung. Gegen solche Falschannahmen müsse man sich organisieren und der Ressourcenverknappung entgegenwirken, die in der Sozialen Arbeit drohe.

Lesen Sie hier den kompletten Rückblick zur Fachtagung.

24.11.2017Rubén Rodriguez Startz zum Leiter des Weiterbildungszentrums gewählt

Der Hochschulrat der Fachhochschule St.Gallen (FHS) hat letzten Freitag Dr. des. Rubén Rodriguez Startz zum Leiter des Weiterbildungszentrums der FHS St.Gallen gewählt. Er übernimmt per 1. Mai 2018 die Gesamtleitung.

Rubén Rodriguez Startz, der an der Universität St.Gallen zum Thema «Ethische Inhalte in der Executive Education» promovierte, wird Anfang März 2018 in die FHS St.Gallen eintreten. Er tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Reto Eugster an, der sich nach über 28 Jahren Führungs- und Lehrtätigkeiten an der FHS St.Gallen per Ende April 2018 zurückziehen wird. Mit Rodriguez Startz übernimmt ein Kenner der Schweizer und internationalen Weiterbildungsbranche die Leitung des Weiterbildungszentrums. Neben ihm sind weiterhin Martina Baerlocher Walser sowie Prof. Dr. José Gomez Mitglieder der Geschäftsleitung des Weiterbildungszentrums der FHS St.Gallen.

Medienmiitteilung

21.09.2017FHO Studienstart 2017

Ein Studium an der FHO Fachhochschule Ostschweiz ist nach wie vor beliebt. Das neue Studienjahr beginnt mit 1745 neuen Studierenden. Einen Zuwachs verzeichnet der Fachbereich Architektur, Bau und Planung, aber auch andere Studienbereiche sind weiterhin gefragt. Im Herbstsemester sind somit 4’580 Studierende an der FHO eingeschrieben. Insgesamt sind die Frauen auf dem Vormarsch.

Zu Semesterstart begrüsste die Fachhochschule Ostschweiz insgesamt 1745 neue Studentinnen und Studenten. Gegenüber dem letzten Jahr nahm die Anzahl der Studierenden an den Fachhochschulstandorten in St.Gallen, Rapperswil, Buchs und Chur leicht zu (2016: 1725). An der FHO sind die Frauen auf dem Vormarsch. Unter den neu eintretenden Studierenden sind 697 Frauen, was einem Anteil von 40% entspricht.

Beliebt sind nach wie vor die Studiengänge Soziale Arbeit mit 200 Neueintritten (2016: 194), Informationswissenschaft mit 129 Studienanfängern (2016: 78), Systemtechnik mit 117 neuen Studierenden (2016: 106) sowie Tourismus mit 108 Neueintritten (2016: 84). Einen positiven Trend verzeichnet auch der Fachbereich Architektur, Bau und Planung, der seine Studieneintritte mit der Einführung des neuen Architekturstudiengangs um 13% steigern konnte. Der Studiengang Architektur startet in St.Gallen mit 32, in Chur mit 37 Studierenden.

Bei den technischen Studiengängen haben Energie- und Umwelttechnik und Medieningenieurwesen zugelegt. Um dem Rückgang im Studiengang Informatik entgegenzuwirken, hat der Kanton St.Gallen in eine grosse IT-Bildungsoffensive gestartet, die Jugendliche wieder mehr für Technik begeistern soll. Aufgrund der kleineren Jahrgänge bei den BMS-Absolventinnen und -Absolventen verzeichnet der Studiengang Betriebsökonomie weniger Studierende. Diese werden in St.Gallen teilweise durch den neuen Studiengang Wirtschaftsinformatik und in Chur durch steigende Studierendenzahlen im Tourismus und in den Informationswissenschaften kompensiert. Auffällig ist, dass sich weniger junge Männer für ein betriebswirtschaftliches Studium entscheiden, so dass die Geschlechterverteilung bei den Neueintritten in diesem Studiengang erstmals nahezu ausgeglichen ist.

Insgesamt haben sich 625 junge Menschen für ein technisches Studium entschieden, 611 Männer und Frauen nehmen ein Studium im Fachbereich Wirtschaft auf, 230 im Bereich Architektur, Bau, Planung, 200 jungen Menschen studieren neu Soziale Arbeit und 79 Personen haben ein Pflegestudium aufgenommen. Total sind 4’580 Studierende im Herbstsemester an der FHO eingeschrieben.

«Das Interesse an einem Studium der Fachhochschule Ostschweiz ist erfreulich», kommentiert Albin Reichlin, Direktor der Fachhochschule Ostschweiz den positiven Trend. «Es zeigt, dass sich die FHO im kompetitiven Umfeld der Fachhochschulen mit einer hohen Studienqualität, guter Infrastruktur und berufsnahen Praxisprojekten bewährt.»

21.09.2017Diplomfeier Master Wirtschaftsinformatik

Die FHS St.Gallen gratuliert neun Absolventen zum Master of Science in Wirtschaftsinformatik und feiert mit ihnen am 13. September 2017 in Zürich-Altstetten bei der IBM Schweiz AG – mit dem Rat der Experten in der Tasche: Viel Zeit in ein gutes Netzwerk zu investieren.

«Was interessiert Sie am heutigen Tag, an dem die Freude über den Erfolg überwiegt? Was kann ich Ihnen mitgeben, das Ihnen auch etwas bringt?», fragte Dr. Alain Gut, Direktor der IBM Schweiz AG, die Absolventinnen und Absolventen des Masters of Science in Wirtschaftsinformatik. Selbstverständlich hatte er auch eine Antwort: «Es ist Networking.» Schon immer hätten sich Menschen zusammengetan, sei es im gesellschaftlichen, sozialen, politischen oder beruflichen Umfeld. Was früher die Zunft, Seilschaft oder auch «Vetterliwirtschaft» war, nennt sich heute modern «Networking». Doch Gut ist sich sicher: «Das ist keine Modeerscheinung.» Es sei offensichtlich, dass eine Gruppe mehr erreichen könne als ein einzelner Mensch – sowohl in der Politik als auch in der Wirtschaft.


18.09.2017Tagung Digitalisierung und Alter: Senioren wollen nicht abgehängt werden

An der Tagung des Interdisziplinären Kompetenzzentrums Alter der Fachhochschule St.Gallen IKOA-FHS und der Stiftung Think Tank Thurgau drehte sich alles um die Digitalisierung und das Alter. Für viele Seniorinnen und Senioren gehören digitale Dienstleistungen zum Alltag – trotzdem fühlen sich viele unter Druck und vermissen den zwischenmenschlichen Kontakt.

Die Digitalisierung der Dienstleistungen nimmt zu, der persönliche Kundenkontakt wird weniger. Was bedeutet das für Seniorinnen und Senioren? Diese und andere Fragen standen im Zentrum der Tagung «Digitalisierung und Alter. Zur Nutzung digitaler Dienstleistungen bei Menschen 65+» vom 13. September in Stein am Rhein. Organisiert wurde der Anlass vom Interdisziplinären Kompetenzzentrum Alter der Fachhochschule St. Gallen IKOA-FHS in Zusammenarbeit mit der Stiftung Think Tank Thurgau.

Mehr Informationen zur Tagung "Digitalisierung und Alter" (Medienmitteilung).


12.09.2017Podiumsgespräch an der OBA: Generationenmix im Team bringt Unternehmen Wettbewerbsvorteile

Wenn verschiedene Generationen zusammenarbeiten, prallen unterschiedliche Wünsche, Anforderungen und Werte aufeinander. An dem von der Fachhochschule St.Gallen (FHS) organisierten Podium am OBA-Eröffnungstag diskutierten Experten aus Wissenschaft und Praxis über die Herausforderungen des sogenannten Generationenmanagements.

Unsere Gesellschaft wird immer älter. Die demografische Entwicklung führt dazu, dass künftig weniger jüngere Arbeitskräfte zur Verfügung stehen und sich die Zahl der älteren erhöht. Das bedeutet auch, dass bis zu fünf Generationen in einem Team zusammenarbeiten. Sie haben unterschiedliche Erwartungen an die Verantwortlichen sowie an die Art der Zusammenarbeit. «Generationenmanagement» ist hier das Stichwort. Doch wie gelingt ein optimaler Generationenmix und wie werden daraus Wettbewerbsvorteile gewonnen? Ist das Generationen-Matching eine Mission impossible? Diese und andere Fragen diskutierten Experten aus Wissenschaft und Praxis am Update für Personalverantwortliche am OBA-Eröffnungstag, organisiert von der Fachhochschule St.Gallen (FHS) und unter der Leitung von José Gomez, Zentrum für Hochschulbildung ZHB-FHS und Mitglied der Geschäftsleitung Weiterbildungszentrum WBZ-FHS.



11.09.2017Die Berufe der Zukunft sind anders

Vom Arzt zum Fernoperateur, vom Lehrer zum Lerncoach, vom Sachbearbeiter zum digitalen Überwacher. Die 200 Schülerinnen und Schüler der eBusiness Challenge 2017 haben sich der Zukunft gewidmet und dabei eindrückliche Berufsprofile geschaffen.

«Wir müssen das professioneller anschauen». «Wartet, ich habe eine andere Lösung». «Hey, wir müssen uns jetzt konzentrieren und uns an die Vorgaben halten». Aus etlichen Räumen im zweiten Stock der Fachhochschule St.Gallen klingt es so und ähnlich. 48 Teams à rund 200 Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Berufs- und Mittelschulen stecken ihre Köpfe zusammen, recherchieren, konzipieren, analysieren und diskutieren – schon den ganzen Tag über, denn sie sind die diesjährigen Teilnehmenden der eBusiness Challenge. Die konkrete Aufgabe des Themensponsors Accenture Schweiz lautet: Wie könnte Technologie die Arbeitswelt, den Arbeitsplatz oder die Arbeit beeinflussen?

Vorgegeben sind 16 Berufe und Branchen, darunter der Heizungsinstallateur, Koch und Fernsehmoderator. Statt selbst auszuwählen, entscheidet das Los für jede Gruppe. Ist der Beruf gezogen, gilt es, ein Personenprofil zu erstellen, die Trends in diesem Berufsfeld zu analysieren sowie mögliche Szenarien aufzustellen, in welche Richtung sich der Beruf respektive die Branche entwickelt. Zu guter Letzt folgt die These, wie sich diese Veränderung auf die Person auswirken könnte.

Film zum ebusiness Challenge


Bilder zum ebusiness Challenge
FHS eBusiness Challenge 2017

Medienmitteiliung

06.09.2017Semesterstart mit zwei neuen Bachelor- und einem neuen Master-Studiengang

In zwei Wochen beginnt an der Fachhochschule St.Gallen das Herbstsemester. Dann starten auch zwei neue Bachelor-Studiengänge. 32 Studierende haben sich für das Architektur-, 42 für das Wirtschaftsinformatik-Studium eingeschrieben. Und ab diesem Herbst können Wirtschaftsingenieurinnen und -ingenieure ihre Studien auch in St.Gallen weiterführen und vertiefen. Neu bietet die FHS ein Master-Studium in Engineering an und hat dafür eine neue Forschungseinheit gegründet.

Die Architektur- und Informatikbüros in der Region dürfen sich freuen: Über 30 respektive über 40 Studierende haben sich für die neu konzipierten Bachelor-Studiengänge in Architektur und in Wirtschaftsinformatik eingeschrieben. Das zeigt: Die Ausbildungen sind beliebt, in der Architektur besteht gar eine Warteliste. Die Chancen stehen also gut, dass die Büros bald die dringend benötigten Fachkräfte finden.

Medienmitteilung

30.08.2017Eine Trägerschaft für drei Standorte

Die vorberatende Kommission des Kantonsrates zum Bericht «FHO wohin? – Zeitgemässe Strukturen für eine erfolgreiche Positionierung der Fachhochschulen in der Ostschweiz» befürwortet den Aufbau einer neuen Fachhochschulstruktur mit drei Schulstandorten unter einer gemeinsamen, interkantonalen beziehungsweise interstaatlichen Trägerschaft.

Medienmitteilung
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