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  • 26.11.2017 Salon de Débat: «Leben und leben lassen» mehr ...
  • 02.11.2017 Vadian Lectures ZEN-FHS: Religion und Vernunft. Ein Widerstreit? mehr ...
  • 11.10.2017 FHS-Infoabend am Mittwoch, 11. Oktober 2017 mehr ...
  • 05.10.2017 Vadian Lectures ZEN-FHS: Religion und Vernunft. Ein Widerstreit? mehr ...
  • 24.09.2017 Salon de Débat: «Leben und leben lassen» mehr ...
  • 15.09.2017 7. Ostschweizer Gemeindetagung mehr ...
  • 04.09.2017 Community-Anlass Schulsozialarbeit: "Lehrplan 21 - Was geht das die Schulsozialarbeit an?" mehr ...
  • 26.06.2017 Reformation und Ethik - Vortragsreihe anlässlich 500 Jahre Reformation St. Gallen mehr ...
  • 18.06.2017 Salon de Débat: «Leben und leben lassen» mehr ...
  • 31.05.2017 Wissenschaftscafé: CSIO St.Gallen - Standortmarketing, Sponsoring, sozialer Event mehr ...
  • 22.05.2017 Reformation und Ethik - Vortragsreihe anlässlich 500 Jahre Reformation St. Gallen mehr ...
  • 09.05.2017 Siebter Mai-Anlass IPW-FHS / Zehn Jahre Jubiläum IPW-FHS mehr ...
  • 04.05.2017 Vadian Lectures ZEN-FHS: Religion und Vernunft. Ein Widerstreit? mehr ...
  • 27.04.2017 look&roll: Behinderung im Kurzfilm mehr ...
  • 27.04.2017 FHS Alumni PLUS fährt ins Rolls Royce Museum mehr ...
  • 26.04.2017 Wissenschaftscafé: Ostschweiz 4.0 mehr ...
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  • 09.04.2017 Salon de Débat: «Leben und leben lassen» mehr ...
  • 30.03.2017 6. Schweizer Bildungsforum - Weiterbildung: lebenslang oder lebenslänglich? mehr ...
  • 27.03.2017 ETH und FHO wollen Forschungszusammenarbeit stärken mehr ...
  • 24.03.2017 Rückblick Wissenschaftscafé St.Gallen: Sauberes Trinkwasser als Menschenrecht mehr ...
  • 23.03.2017 Rückblick Unternehmensspiegel Ostschweiz im Appenzellerland mehr ...
  • 22.03.2017 Rückblick Sozialraumtagung 2017 mehr ...
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  • 14.03.2017 St.Galler Boys'Day 2017: Der Mensch im Mittelpunkt mehr ...
  • 10.03.2017 Rückblick Unternehmensspiegel Ostschweiz in St.Gallen mehr ...
  • 28.02.2017 IBH-Lab KMUdigital: Forschungsverbund unterstützt KMU bei Digitalisierung mehr ...
  • 22.02.2017 Buch-Neuerscheinung: «Palliative Care meint nicht das Lebensende» mehr ...
  • 22.02.2017 Interview mit Birgit Vosseler zur Volksinitiative für eine starke Pflege mehr ...
  • 15.02.2017 Neuerscheinung: Machen wir uns die Welt, wie sie uns gefällt? mehr ...
  • 14.02.2017 Kunstführung an der FHS: Wenn Steine zum Leben erwachen mehr ...
  • 30.01.2017 FHS St.Gallen baut grösstes nationales Altersforschungsnetzwerk auf mehr ...
  • 27.01.2017 120 Tage im Amt - Birgit Vosseler zieht erstes Fazit mehr ...
  • 10.01.2017 Eigener Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik an der FHS St.Gallen ab Herbst 2017 mehr ...

News

27.03.2017ETH und FHO wollen Forschungszusammenarbeit stärken

Am 22. März besuchte ETH-Ratspräsident Fritz Schiesser die FHO Fachhochschule Ostschweiz und liess sich von der Hochschulleitung über die aktuellen Schwerpunkte in der Forschung informieren. Geplant ist ein Ausbau der Forschungszusammenarbeit zwischen den beiden Hochschulen.

Am Standort der Fachhochschule Ostschweiz an der HSR Rapperswil trafen sich ETH-Ratspräsident Fritz Schiesser und sein Generalsekretär Michael Käppeli mit dem Präsidenten der FHO Fachhochschule Ostschweiz Stefan Kölliker und dem FHO-Direktor Albin Reichlin zu einem Austausch. An dem Anlass nahmen auch die Rektoren der vier FHO-Teilhochschulen Margit Mönnecke, HSR Rapperswil, Jürg Kessler, HTW Chur, Lothar Ritter, NTB Buchs, Sebastian Wörwag, FHS St.Gallen, sowie der HSR-Forschungsleiter Alex Simeon teil.

Im Mittelpunkt des Treffens stand die Präsentation der aktuellen Forschungsgebiete an der Fachhochschule Ostschweiz im Bereich der Digitalen Transformation, Ageing Society, Manufacturing and Production, Medical Technology und Energie. Neben der Diskussion einer Zusammenarbeit in verschiedenen Gebieten fand auch ein Besuch der Forschungsinfrastruktur in Rapperswil statt. «Ein Arbeitspapier soll nun aufzeigen, wie in Zukunft der Forschungsraum Ostschweiz durch eine weitere Zusammenarbeit gestärkt werden kann», erklärt FHO-Direktor Albin Reichlin.

Information
FHO Fachhochschule Ostschweiz
Dr. Albin Reichlin, Direktor
Tel. 071 280 83 80
albin.reichlin@fho.ch
www.fho.ch

24.03.2017Rückblick Wissenschaftscafé St.Gallen: Sauberes Trinkwasser als Menschenrecht

Am 22. März 2017 lud die Stiftung «Science et Cité» im St.Galler Textilmuseum zur öffentlichen Gesprächsrunde im «Wissenschaftscafé». Expertinnen und Experten der Pädagogischen Hochschule, der Fachhochschule und der Universität St.Gallen diskutierten mit Gästen über «Leitungswasser als Menschenrecht».

Die Stadt St.Gallen und ihre drei Hochschulen (Universität, Fachhochschule und Pädagogische Hochschule St.Gallen) sind seit September 2016 Mitglied der Blue Community Initiative. Städte, Gemeinden, Hochschulen und andere Institutionen, die das Label Blue Community tragen, anerkennen das Menschenrecht auf Wasser. Sie achten auf einen nachhaltigen Umgang mit Wasser und setzen sich dafür ein, dass die Wasserversorgung und -nutzung Sache der öffentlichen Hand bleibt. Blue Communities regen die Menschen in ihrem Umfeld dazu an, wieder mehr Leitungswasser zu trinken. Prof. Dr. Sibylle Minder Hochreutener, Prorektorin FHS St.Gallen moderierte die Diskussion mit dem Publikum und folgenden Podiumsgästen:

- Massimo Pedretti, zuständig für Energieprojekte im Amt für Umwelt und Energie, Stadt St.Gallen
- Prof. Dr. Thomas Dyllick, Professor für Nachhaltigkeitsmanagement, Universität St.Gallen
- Esther Giger Robinson, Co-Leiterin International Office Fachbereich Wirtschaft, FHS St. Gallen
- Stefanie Graf, Leiterin Rektoratsstab und Verantwortliche für das Projekt Blue University, PHSG

Thomas Dyllick eröffnete die Runde mit Zahlen und Fakten rund um das «Wasserschloss Schweiz» und die globale Wasserkrise. Diese sei eine der grössten Herausforderungen des Jahrhunderts. «884 Millionen Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser; das sind 13 Prozent der Weltbevölkerung, oder jeder sechste Erdenbürger. Über 2,6 Milliarden Menschen müssen ohne sanitäre Einrichtungen auskommen – das ist jeder dritte Mensch weltweit», sagte der Delegierte für Nachhaltigkeitsmanagement an der HSG über das Lebenselixier Wasser. Die Schweiz verfüge über ausreichend grosse Wasserressourcen bester Qualität, ergänzte Thomas Dyllick. Das heisse aber nicht, dass das Alpenland von den globalen Wasserproblemen nicht betroffen sei. Nur 18 Prozent des «Wasser-Fussabdrucks» würden innerhalb der Schweiz erzeugt.

Gesamter Rückblick lesen.

23.03.2017Rückblick Unternehmensspiegel Ostschweiz im Appenzellerland

Innovation ist Mannschaftssport

Damit eine Idee zur Innovation wird, müssen viele Anforderungen erfüllt sein. Am 8. Unternehmensspiegel Ostschweiz Appenzellerland lernten die Zuhörer eine Auswahl dieser Anforderungen kennen und erfuhren, wie KMU mit ihnen umgehen können.

Medienmitteilung

22.03.2017Rückblick Sozialraumtagung 2017

An der Ostschweizer Sozialraumtagung / Fachtagung der Netzwerke GWA wurden in St.Gallen Orte, Dinge und Organisationen beleuchtet, die sonst eher im Hintergrund wirken (im Bild die «IG Brache Lachen»). Damit eine Stadt lebt, braucht es Reibung, Platz für Geheimnisse sowie sichtbare und unsichtbare Räume. Rund 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchten diese vermeintlichen Nebenschauplätze.

Was wäre, wenn man plötzlich von heute auf morgen erblindet? Vor dem Gebäude der Obvita in St.Gallen, der Organisation des Ostschweizerischen Blindenfürsorgevereins, verteilt Christoph Popp, Gesamtleiter Wohnen, Dunkelbrillen. Dann geht es in Einerkolonnen los, die Hand auf die Schulter der Person vor einem gelegt. Dass man sich im einem überdachten Durchgang befindet, merkt man etwa daran, dass der Wind auf einmal nicht mehr weht. Und dass man sich dem Haupteingang nähert, erkennt man daran, dass sich eine grosse Schiebetür öffnet. Sie klingt ausserordentlich laut. Auf diese neue Welt und Wahrnehmung einlassen musste sich Virgil Desax, blinder Mitarbeiter bei der Obvita, im Alter von 22 Jahren. Nach einer Tumorentfernung aus seinem Kopf war er blind erwacht. Heute sagt er: «Es ist eine gute Zeit, um blind zu sein. Es gibt so viele Hilfsmittel wie nie zuvor.» Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern stellt er seine Lieblings-Apps mit Licht-, Farb- und Texterkennung vor.

Für das städtische Leben unerlässlich
Der Workshop bei der Obvita war Teil der Ostschweizer Sozialraumtagung, die das Kompetenzzentrum Soziale Räume der FHS St.Gallen in diesem Jahr zusammen mit dem Netzwerk Gemeinwesenarbeit Deutschschweiz organisiert hat. Die rund 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer betrachteten und erkundeten die Stadt St.Gallen in diesem Jahr unter dem Aspekt «Das Sichtbare und das Unsichtbare». Aufgeteilt in zehn Gruppen begaben sie sich an verschiedene Orte und zu verschiedenen Organisationen, die für das städtische Leben unerlässlich sind, aber oft im Hintergrund wirken. «Es geht heute einerseits darum, Dinge sichtbar zu machen, die man sonst nicht sieht oder die man nur vage kennt», sagte Projektleiter und FHS-Dozent Dani Fels. «Andererseits besuchen wir Orte, die bewusst im Hintergrund bleiben.»

Gesamter Rückblick zur Sozialraumtagung.

21.03.2017«In der Weiterbildung ist Stillstand immer Rückschritt»

Interview mit FHS-Rektor Sebastian Wörwag. Er nimmt Stellung zu Mitarbeitendengesprächen sowie zur Weiterbildung und weist auf das nächste Schweizer Bildungsforum hin.

Ist Weiterbildung ein notwendiger Meilenstein eines jeden Mitarbeitenden?
Sebastian Wörwag: Weiterbildung dient dem Ziel, sich zu entwickeln, beruflich oder privat, manchmal auch beides zusammen. Diese Entwicklung hört nie auf. In der jüngeren Vergangenheit hat das Entwicklungstempo des Umfelds sich aber stark beschleunigt. Grund ist die immer kürzer werdende Halbwertszeit von Wissen. Neues Wissen hat noch nie so schnell an Wert verloren wie heute, weil jeden Tag so viel neues Wissen hinzukommt, dass das alte Wissen altern lässt. Ein gutes Beispiel dafür ist die Informatik: Da muss man sich ständig weiterbilden, nur schon um mit dem Stand der Technik mithalten zu können. Bei der Weiterbildung gilt drum: Stillstand ist Rückschritt, und ohne Weiterbildung verpasst man den Anschluss.

Inwiefern verlangen Ihre Mitarbeitenden nach Weiterbildung im Mitarbeitendengespräch (MAG)?
Wörwag: Ich glaube, dass ein MAG nicht nur eine Qualifikation vergangener Leistung, sondern auch ein Befähigen künftiger Leistung sein soll. Damit enthält jedes MAG eine Entwicklungsperspektive. Die kann, muss aber nicht, zu Weiterbildung führen. Entwicklung sollte in jedem Fall stattfinden und Weiterbildung kann hierzu ein guter Anlass sein.

Welche Ziele kann ich am besten für meine eigene Weiterbildung definieren?
Wörwag: Neben der Aktualisierung meiner Kompetenzen kann ich mehrere Stossrichtungen mit meiner Weiterbildung verfolgen: Entweder ich vertiefe mein Wissen und spezialisiere mich auf meinem Gebiet, oder ich halte mein Wissen breit, entwickle mich zum Generalisten und bin vielseitig einsetzbar. Die dritte Möglichkeit ist die radikalste: Ich sattle komplett um und beginne etwas völlig Neues. Das ist heute möglich. Wenige Generationen zuvor wurde man auf dem erlernten Beruf auch pensioniert, so nach dem Motto: einmal ein Schreiner, immer ein Schreiner. Heute kann ich immer wieder neu entscheiden und mich in meiner beruflichen Laufbahn neu erfinden.

Wenn diese Grenzen nun aufgehoben sind, wer entscheidet denn, wie sich das Weiterbildungsangebot zusammensetzt?
Wörwag: An der FHS St.Gallen überlegen wir sehr genau, was künftige Handlungsfelder und Kompetenzanforderungen sind. Das lässt sich nicht einfach erfahren, indem ich einige Personen in der Praxis befrage, denn deren Wissen ist erfahrungsbasiert. D.h. ich erfahre, was deren Erfahrung nach gestern noch wichtig war. Das wäre, wie wenn man jemandes Uhr ausleiht, um ihm zu sagen, wie spät es ist. Wir lassen uns hingegen leiten von übergeordneten Entwicklungen, aktuellen und künftigen Herausforderungen und gleichzeitig hinterfragen wir auch, wie aktuell und künftig gelernt wird. Darin liegt die Innovation.

Sie vertreten den Standpunkt des lebenslangen Lernens. Besteht keine Gefahr, dass Weiterbildung «lebenslänglich» wird?
Wörwag: Der oben beschriebene Trend zur Beschleunigung und die damit verbundenen kurzen Halbwertszeiten bedeuten, dass ich immer wieder aufgefordert bin, mein Wissen, meine Kompetenzen zu aktualisieren. Das kann als lebenslänglicher Druck empfunden werden. Auf der anderen Seite bin ich der festen Überzeugung, dass Lernen zu unserem Leben gehört, wie unsere tägliche Nahrungsaufnahme. Das empfinden wir ja auch nicht als Druck. Lernen sollte durch unseren Wissensdurst und einem Hunger nach Entwicklung gesteuert werden. Wenn wir einsehen, dass Lernen existenziell zu unserem Leben und unserer Entwicklung gehört, dann empfindet man es sogar als Privileg, sich dafür Zeit zu nehmen. So wie für eine gute Mahlzeit. Angebote für Weiterbildung habe ich heute so viele, dass die Herausforderung, anders noch als früher, darin besteht, sich in geeigneten Formen das relevante Wissen anzueignen und daraus handlungsfähige Kompetenzen zu entwickeln. Aber lassen Sie uns das am nächsten Bildungsforum diskutieren.

Sind Sie anderer Meinung? Am 30. März findet in St.Gallen das 6. Schweizer Bildungsforum zum Thema «Weiterbildung: lebenslang oder lebenslänglich?» statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.fhsg.ch/bildungsforum

14.03.2017St.Galler Boys'Day 2017: Der Mensch im Mittelpunkt

Am fünften St.Galler Boys‘Day haben 44 Schüler der Sekundarschule Blumenau in sozialen und pflegerischen Berufen Praxisluft geschnuppert. Die breit abgestützte Boys’Day-Initiative hat zum Ziel, den Jugendlichen die unterschiedlichen und regional verankerten Bildungswege in diesen Berufsfeldern aufzuzeigen.

Bei einer Operation im Spital zusehen, ältere Menschen begleiten oder eine Flüchtlingsberatungsstelle besuchen – 44 Oberstufenschüler des St.Galler Sekundarschule Blumenau besuchten am St.Galler Boys’Day in Dreiergruppen Praxisorganisationen in sozialen und pflegerischen Berufen. «Falls es mit dem Hochbauzeichnen nicht klappt, könnte ich mir gut vorstellen, einen Sozialen Beruf zu ergreifen», sagte einer der Sekschüler, als er seinen Kollegen beim Erfahrungsaustausch an der FHS St.Gallen vom Besuch auf der Flüchtlingsberatungsstelle berichtete. Ihm – und auch den anderen Buben – hatte Eindruck gemacht, dass in sozialen und pflegerischen Berufen immer der Mensch im Mittelpunkt steht.

Initiative mit verschiedenen Ausbildungsstätten
Eingeladen wurde die Schulklasse von der Trägerschaft der St.Galler Boys’Day-Initiative, welcher neben der FHS St.Gallen folgende Institutionen angehören: der Nationale Zukunftstag, das Berufs- und Weiterbildungszentrum für Gesundheits- und Sozialberufe St.Gallen (BZGS), die Fachmittelschule Gesundheit und Soziales der Kantonsschule am Brühl, die Organisation der Arbeitswelt für Gesundheits- und Sozialberufe SG/AR/AI/FL, die Berufs-, Studien und Laufbahnberatung des Kantons St.Gallen sowie das Kompetenzzentrum Integration und Gleichstellung des Kantons St.Gallen.

«Die Vernetzung der verschiedenen regionalen Ausbildungsstätten sichert eine breite Abstützung der Boys’Day-Initiative», sagt Thomas Knill, Projektleiter und Dozent im Fachbereich Soziale Arbeit der FHS. Ziel des Boys’Day sei es, dass die beteiligten Schüler ihre Berufswahlperspektiven hinsichtlich Sozial- und Pflegeberufen erweitern. Sie erhalten Einblicke in Berufsfelder, in welchen Fachmänner noch immer in der Minderheit sind. Gleichzeitig gibt es einen Austausch mit anderen jungen Männern, denn die Schüler wurden beim Besuch in der Praxis von Auszubildenden und Studenten auf verschiedenen Bildungsstufen (BZGS, FMS und FHS) begleitet.

Nicht nur Träume und Wünsche
Der Boys’Day soll auch einen Input geben, dass sich Schüler mit dem bevorstehenden Ausbildungs- und Berufseinstieg auseinandersetzen, hält Thomas Knill fest. Im Unterschied zu den etwas jüngeren Teilnehmern des nationalen Zukunftstags seien die Oberstufenschüler in diesem Prozess schon viel weiter. «Es geht jetzt nicht mehr nur um Träume und Wünsche, sondern auch um eine realistische Auseinandersetzung mit den eigenen Interessen und Fähigkeiten.»

10.03.2017Rückblick Unternehmensspiegel Ostschweiz in St.Gallen

«Die Idee ist einfach. Das Danach ist die harte Arbeit.»

Innovation ist nicht einfach und gelingt nicht immer. Dies eine der vielen Erkenntnisse, welche am 8. Unternehmensspiegel der FHS St.Gallen präsentiert wurden. Was Innovation begünstigt und von der Idee bis zur Fertigstellung benötigt, erklärten Prof. Dr. Roland Waibel und Vertreter von innovativen Ostschweizer Unternehmen.

Medienmitteilung

28.02.2017IBH-Lab KMUdigital: Forschungsverbund unterstützt KMU bei Digitalisierung

Sieben Hochschulen der Bodenseeregion arbeiten disziplin- und grenzüberschreitend zusammen. Das IBH-Lab «KMUdigital» will Innovationsfähigkeit der Region steigern.

Die Digitalisierung führt schon jetzt zu radikalen Umwälzungen von Geschäftsmodellen und Prozessketten, die gerade für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) existenzbedrohend sein können. Sie haben aufgrund ihrer begrenzten Ressourcen und hohen Spezialisierung kaum die Möglichkeit, adäquat auf diesen Wandel zu reagieren. Wie KMU die Herausforderung Digitalisierung gerade auch in der Vierländerregion Bodensee mit Überschreitung einer EU-Außengrenze meistern können, werden sieben Hochschulen in den kommenden vier Jahren untersuchen und erarbeiten. Die Mitgliedshochschulen der Internationalen Bodensee-Hochschule IBH haben sich zum Ziel gesetzt, mit dem IBH-Lab «KMUdigital» die Forschungs- und Innovationsfähigkeit der Region zu steigern. Die Forscherinnen und Forscher sind interessiert an Kooperationen mit Unternehmen und Kammern. Sie wollen bei den KMU Verständnis für die sich ergebenden Chancen und Risiken wecken und sie wissenschaftlich begleiten und fördern. Das IBH-Lab KMUdigital ist eines von drei IBH-Labs, die von der Internationalen Bodensee-Hochschule IBH und der Bodenseekonferenz initiiert und vom Interreg-V Programm «Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein» mit insgesamt mehr als 6 Millionen Euro gefördert werden.

Die Hochschulen gehen damit neue Wege in der Forschungskooperation. Innerhalb des IBH-Labs KMUdigital wollen sie mit Hilfe der intensiven Zusammenarbeit über Disziplin- und Landesgrenzen hinweg die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Region stärken. In ihren Forschungsaktivitäten betrachten sie den digitalisierten Produktionsvorgang an sich (Shopfloor), den Einfluss der Digitalisierung auf Geschäftsprozesse, Anforderungen an die Aus- und Weiterbildung sowie die nötigen politischen Rahmenbedingungen. Die Lab-Leitung liegt bei der Hochschule Konstanz – Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG), die weiteren beteiligten Hochschulen sind die FH Vorarlberg, die FHS St.Gallen, die NTB Buchs, die Pädagogische Hochschule Thurgau, die Zeppelin Universität und die ZHAW. Professor Dr. Oliver Haase, Vizepräsident Forschung der HTWG Konstanz, stellt heraus: «Der innovative Charakter des IBH-Labs KMUdigital besteht darin, die um den See vorhandene Expertise zu bündeln, um die Chancen und Auswirkungen für die wichtigsten Unternehmen der Region, den Mittelstand, ganzheitlich zu untersuchen.»

Weitere Informationen zum IBH-Lab «KMUdigital».

22.02.2017Buch-Neuerscheinung: «Palliative Care meint nicht das Lebensende»

Prof. Dr. André Fringer, Projektleiter am Institut für Angewandte Pflegewissenschaft IPW-FHS, hat sein neuestes Buch «Palliative Versorgung in der Langzeitpflege» veröffentlicht. Im Interview spricht er von neuen Herausforderungen für Pflegeheiminstitutionen, von der Bedeutung pflegender Angehöriger und vom falschen Bild der palliativen Versorgung in der Gesellschaft.

André Fringer, Sie sagen, Palliative Care umfasst mehr als das Sterben. Wie meinen Sie das?
Heutzutage sprechen wir von einer Palliative Care Society. Dieser Begriff beinhaltet nicht nur das Bewusstsein über das physische Sterben, sondern er erweitert das Bewusstsein um Dimensionen wie das Psychische, Soziale und Spirituelle. Die Professionalisierung der Palliative Care ist in der Schweiz angekommen. Im Buch wird ein möglichst umfassendes Bild für den spezifischen Bereich der Langzeitversorgung aufgezeigt.

Was bedeutet eine professionelle Palliative Care für Pflegeheime?
Pflegeeinrichtungen stehen vor einem Veränderungsprozess. Früher waren sie Orte, wo viele Menschen ihre vierte Lebensphase verbracht und sich aufgrund der langen Zeit dann auch zuhause gefühlt haben. Heute ist das anders. Viele kommen mit teilweise sehr komplexen Krankheitsbildern und -situationen und leben nur noch für ein halbes oder ganzes Jahr dort, bis sie sterben. Aufgrund den Sparzwängen im Gesundheitswesen und dem Wunsch, immer länger zuhause leben zu können, nimmt die Komplexität dieser Fälle in den Pflegeheimen zu.

Zum Beispiel?
Zum Beispiel körperlich eingeschränkte Menschen, die heute so alt werden, dass sie an Demenz erkranken können.

Ab welchem Zeitpunkt wird von Palliative Care gesprochen?
Palliative Care meint nicht das Lebensende. Sie beginnt dort, wo kurative Massnahmen nicht mehr möglich sind oder greifen. Bekommt ein Mensch die Diagnose Multiple Sklerose oder Demenz gestellt, beginnt ab diesem Zeitpunkt die Palliative Care, welche die Erhaltung bzw. Sicherung der Lebensqualität trotz der Krankheitsentwicklung zum Ziel hat. Sie ist nicht mehr nur dazu da, den letzten Atemzug zu begleiten, sondern stellt sich die Frage, wie – trotz chronischer Erkrankung – eine möglichst hohe Lebensqualität erreicht werden kann.

Lesen Sie hier das komplette Interview mit André Fringer
«Palliative Care meint nicht das Lebensende»

22.02.2017Interview mit Birgit Vosseler zur Volksinitiative für eine starke Pflege

Prof. Dr. Birgit Vosseler, Fachbereichsleiterin Gesundheit, unterstützt die eidgenössische Volksinitiative für eine starke Pflege, die der Schweizerische Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner lanciert hat. Dem Magazin der Universität St.Gallen, «HSGFokus», erklärt sie, was es braucht, damit sich junge Menschen mit Freude für den Pflegeberuf - nämlich attraktive Arbeitsbedingungen und Qualitfikationsmöglichkeiten.

Lesen Sie das komplette Interview mit Birgit Vosseler auf HSGFokus.

15.02.2017Neuerscheinung: Machen wir uns die Welt, wie sie uns gefällt?

Wie viel Pippi Langstrumpf steckt in uns? Wäre es manchmal nicht wunderbar, mit ein wenig Mut und Phantasie die Dinge ganz anders zu sehen und zu gestalten?

Das sozialgeographische Lesebuch von Christian Reutlinger nimmt konkrete soziale und räumliche Phänomene unter die Lupe: Nachbarschaften und ihr verlorenes Integrationspotential, benachteiligte Quartiere und ihr Einfluss auf das Lernen von Kindern, öffentliche Plätze und die Konflikte zwischen Jugendlichen und anderen Nutzenden oder zunehmende Migrationsbewegungen.

Das Lesebuch enthält eine ausgewählte Sammlung an Referaten, die der Autor zwischen 2007 und 2016 an verschiedenen nationalen und internationalen Tagungen und Workshops gehalten hat. Die Texte sind Zeugnis kreativer, vielfältiger und immer wieder überraschend neuer Sichtweisen auf die Welt, deren Gestalt- und Veränderbarkeit.

Weitere Informationen und Buchbestellung.

Buchvernissage
Am Donnerstag, 9. März findet um 17 Uhr eine Buchvernissage in der Bibliothek der FHS St.Gallen statt. Eine Anmeldung ist erforderlich bis 6. März 2017 an desiree.gschwend@fhsg.ch.

14.02.2017Kunstführung an der FHS: Wenn Steine zum Leben erwachen

Die Künstler Hans Josephsohn und Antoni Tàpies hinterliessen ihre Spuren im Fachhochschulzentrum. Am Mittwoch fragten sich Kunstvermittlerin Maria Nänny und Ueli Meinherz, Geschäftsführer des Kesselhaus Josephsohn, gegenseitig über die Werke aus. Mit viel Hintergrundwissen setzten sie die Figuren und die Bilder in einen Kontext – und erweckten sie so metaphorisch zum Leben.

Die Besucher versammelten sich um die voluminösen Josephsohn-Figuren im Foyer des Fachhochschulzentrums. Maria Nänny hatte einige Fragen bereit, die sie Ueli Meinherz zu den Werken stellte – was für ein Typ Mensch er denn gewesen sei und wie sich das in seinen Werken widerspiegelt. Meinherz, der Mann vom Fach, wenn es um Josephsohn geht, wusste auf jede Frage eine Antwort. «Hans Josephsohn stellte in seiner Kunst immer den Menschen ins Zentrum», sagte Meinherz. «In seinen früheren Werken ist das auch sehr gut erkennbar.» Er reichte Bilder von Figuren herum, die der menschlichen Gestalt sehr nahe kamen – die Werke im Foyer jedoch liessen auf den ersten Blick nicht daran erinnern. Sie ähnelten eher grossen Klumpen Lehm oder Felsbrocken. «Im Laufe der Zeit arbeitete Josephsohn immer abstrakter», fuhr Meinherz fort. An den einen Stellen setzte er mehr Material drauf als nötig, an den anderen schlug er Teile mit einem Beil ab. «Der Ursprung, also der menschliche Körper, blieb aber bis zum Schluss erhalten. Schauen Sie, hier ist das Gesicht.» Er zeigte auf ein paar Stellen inmitten der aus Messing und Bronze übergossenen Figur. Und tatsächlich: Plötzlich wurden aus den undefinierbaren Klötzen menschliche Köpfe. Beeindruckt vom Gesehenen stellten die Besucher Fragen rund um die Werke und dessen Schöpfer, bevor es zu den Holzschnitten von Antoni Tàpies ging.

Kunstvermittlerin Maria Nänny hatte gleich zu Beginn eine schwierige Frage zu beantworten: Ob es denn einen Code gäbe, wie die schwarz-weissen Bilder zu entziffern seien. «Nein, einen Code gibt es nicht», gab sie zur Antwort, «aber es gibt durchaus Hinweise aus der Lebensgeschichte von Tapiès und aus seinen Texten zur Kunst, die Interpretationen zulassen.» Auf allen Werken sind Kreuze zu sehen, weitere Motive sind ein unlesbares Buch, ein Fuss, ein zerwühltes Bett. Einer der Holzschnitte zeigt eine halb offene (oder geschlossene?) Tür. «Tàpies erlebte den Zweiten Weltkrieg und die Zeit des Franco-Regimes in Spanien. Es scheint, als ob diese dunklen Tage heftige Spuren beim Künstler hinterlassen haben», erklärte Maria Nänny. Zensur und Gewalt hätten zu jener Zeit in Spanien zur Tagesordnung gehört. Nach der Führung traf eine Besucherin mit ihrem Fazit den Nagel auf den Kopf: «Wenn man sich nicht auf die Werke einlässt, sind sie schlicht eine Überforderung.»

30.01.2017FHS St.Gallen baut grösstes nationales Altersforschungsnetzwerk auf

Der Startschuss für das nationale Innovationsnetzwerk «Alter(n) in der Gesellschaft» ist gefallen. Das Ziel: Sozial verträgliche Lösungen für die Lebensqualität im Alter zu entwickeln sowie nachhaltige Strukturen zu schaffen und zu koordinieren. Die Projekt- und Geschäftsleitung übernimmt die FHS St.Gallen, beteiligt sind sechs weitere Fachhochschulen und Universitäten.

Die FHS St.Gallen hat eine Vision: Sie will in der Ostschweiz ein starkes nationales Zentrum für Altersforschung aufbauen. «Der Bedarf ist da, jetzt sind wir auf dem besten Weg dazu», sagt Prof. Dr. Sabina Misoch, Leiterin des Interdisziplinären Kompetenzzentrums Alter an der FHS und Projektleiterin des nationalen Innovationsnetzwerks «Alter(n) in der Gesellschaft», kurz AGE-NT. Dieses ist soeben gestartet mit dem Ziel, sozial verträgliche und nachhaltige Lösungen für Menschen im dritten und vierten Lebensalter zu entwickeln. Besonders dabei ist, dass sich unter dem Lead der FHS mehrere Fachhochschulen und Universitäten zusammengetan haben, um gemeinsam Forschungsprojekte anzupacken.

Erfahren Sie mehr in der Medienmitteilung.

27.01.2017120 Tage im Amt - Birgit Vosseler zieht erstes Fazit

Seit dem 1. September 2016 ist Birgit Vosseler die neue Leiterin des Fachbereichs Gesundheit. Im Interview blickt sie auf die vergangenen vier Monate zurück. Sie erzählt von respektvoller Kommunikation, einer ungewohnten «Du»-Kultur und neuen strategischen Ideen.

Frau Vosseler, Sie sind nun seit vier Monaten die neue Fachbereichsleiterin Gesundheit. Wie haben Sie diese Zeit erlebt?
Sehr gut, ich hatte eine wirklich schöne Zeit bis jetzt. Ich wurde sehr herzlich aufgenommen. Natürlich ist es schwierig, von eigenen, selbst aufgebauten Strukturen in fremde zu kommen. Aber es ist nicht unmöglich, sich zurecht zu finden. Bis jetzt habe ich eine grosse Offenheit von allen Mitarbeitenden im Fachbereich erlebt, was zum Beispiel Veränderungen oder neue Ideen betrifft. Es herrscht eine stetige Nachfrage nach Weiterentwicklung, was ich echt schön finde. Es passt irgendwie menschlich und fachlich.

Hat Sie etwas überrascht?
Es ist klar, dass ein neuer Arbeitsort in einem anderen Land gewisse Umstellungen verlangt. Nicht unbedingt überraschend, aber eben doch anders, ist die Kommunikation hier in der Schweiz.

Komplettes Interview mit Birgit Vosseler

10.01.2017Eigener Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik an der FHS St.Gallen ab Herbst 2017

An der FHS St.Gallen wird Wirtschaftsinformatik ab dem Herbst 2017 als eigenständiger Bachelorstudiengang angeboten. Die Herauslösung aus dem Studiengang Betriebsökonomie ist eine Reaktion auf den anhaltenden Fachkräftemangel in der Informatik.

Als zweitgrösster ICT-Cluster der Schweiz ist die Wirtschaftsregion St.Gallen-Bodensee auf bestens ausgebildete Informatikerinnen und Informatiker angewiesen. Ab dem Herbst 2017 ist die Wirtschaftsinformatik an der Fachhochschule St.Gallen (FHS) ein eigenständiger Studiengang auf Bachelorstufe. Bisher war Wirtschaftsinformatik eine Studienrichtung des Bachelor-Studiums Betriebsökonomie. Einen eigenen Wirtschaftsinformatik-Studiengang auf Masterstufe gibt es an der FHS bereits seit 2012.


Medienmitteilung
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