•  
  • 29.11.2018 Vadian Lectures ZEN-FHS: «Menschenrechte sichern – durch eine globale Rechtsordnung?» mehr ...
  • 18.11.2018 Salon de Débat: «Traum und Wirklichkeit» mehr ...
  • 16.11.2018 Fachsymposium «Soziale Frage» mehr ...
  • 11.10.2018 Vadian Lectures ZEN-FHS: «Humanitäre Interventionen – ein zweischneidiges Schwert?» mehr ...
  • 23.09.2018 Salon de Débat: «Hoffnung und Vernunft» mehr ...
  • 06.09.2018 Unspoken, Unseen, Unheard of. Unexplored Realities in Qualitative Research mehr ...
  • 17.06.2018 Salon de Débat: «Skepsis und Sicherheit/Gewissheit» mehr ...
  • 15.06.2018 Erfolgsfaktoren und Fallstricke lokaler Partizipationsprozesse mehr ...
  • 31.05.2018 Vadian Lectures ZEN-FHS: «Menschenwürde – mehr als eine Worthülse?» mehr ...
  • 24.05.2018 Internationales Symposium zu Ehren von Prof. Dr. Annegret Wigger mehr ...
  • 09.05.2018 Achter Mai-Anlass IPW-FHS mehr ...
  • 02.05.2018 11. Ostschweizer Innovationstagung mehr ...
  • 13.04.2018 Neue Fachhochschule Ostschweiz - Regierungen einigen sich mehr ...
  • 22.03.2018 Rückblick Bücherflohmarkt mehr ...
  • 19.03.2018 Fachdiskurs über Männlichkeiten mehr ...
  • 16.03.2018 Unternehmensspiegel St.Gallen: Die Disruption ist spätestens gegen Schluss eine Abrissbirne. mehr ...
  • 16.03.2018 In der Sozialen Arbeit wegweisend sein mehr ...
  • 21.02.2018 Die alternde Gesellschaft braucht Roboter mehr ...
  • 19.02.2018 Rückblick Fachtagung: Kinderwelten 2018 mehr ...
  • 07.02.2018 Mit dem Vereinbarkeitssimulator zur Work-Life-Balance mehr ...
  • 01.02.2018 Provida Unternehmerreport 2018 mehr ...
  • 11.12.2017 Wenn die Bücherbotin an der Haustür klingelt mehr ...
  • 11.12.2017 Rückblick Fachveranstaltung: Trends in Praxis und Theorie Soziale Arbeit mehr ...
  • 24.11.2017 Rubén Rodriguez Startz zum Leiter des Weiterbildungszentrums gewählt mehr ...
  • 21.09.2017 FHO Studienstart 2017 mehr ...
  • 21.09.2017 Diplomfeier Master Wirtschaftsinformatik mehr ...
  • 18.09.2017 Tagung Digitalisierung und Alter: Senioren wollen nicht abgehängt werden mehr ...
  • 12.09.2017 Podiumsgespräch an der OBA: Generationenmix im Team bringt Unternehmen Wettbewerbsvorteile mehr ...
  • 11.09.2017 Die Berufe der Zukunft sind anders mehr ...
  • 06.09.2017 Semesterstart mit zwei neuen Bachelor- und einem neuen Master-Studiengang mehr ...
  • 30.08.2017 Eine Trägerschaft für drei Standorte mehr ...

News

13.04.2018Neue Fachhochschule Ostschweiz - Regierungen einigen sich

Eine einheitliche Trägerschaft für die neue Fachhochschule Ostschweiz rückt näher: Die Regierungen aller mitwirkenden Kantone und des Fürstentums Liechtenstein haben entsprechenden Eckpunkten zugestimmt. Damit ist der Weg frei für ein interstaatliches Konkordat. Dieses wird im laufenden Jahr definitiv ausgehandelt.

Medienmitteilung

22.03.2018Rückblick Bücherflohmarkt

Mit ihrem zweiten Bücherflohmarkt sammelt die Bibliothek der FHS St.Gallen wiederum Geld für einen guten Zweck. Der aktuelle Erlös liegt bei CHF 4'285. Noch bis Ostern liegen zahlreiche Bücher und weitere Medien in der Bibliothek auf und können gegen eine Spende erworben werden. Anschliessend wird der gesamte Ertrag an das Kinderprojekt "Pro Minadores de Sueños" in Ecuador übergeben.

Die Idee eines Bücherflohmarkts habe sie schon länger mit sich herumgetragen, erzählt Barbara Frehner, Co-Leiterin der FHS-Bibliothek. "Angefangen hat das Ganze mit Romanen, die wir aus Platzgründen aus dem Bibliotheksbestand ausgeschieden haben, die aber fürs Entsorgen zu schade gewesen wären. Dann starteten wir in unseren Freundes- und Bekanntenkreisen Aufrufe nach Bücherspenden und wurden daraufhin von Bücherlieferungen regelrecht überschwemmt. Wir waren überwältigt von den vielen gut erhaltenen Büchern, die uns für unseren Flohmarkt überlassen wurden."

Nach dem grossen Erfolg des ersten Bücherflohmarkts im Dezember 2016 öffnete die FHS-Bibliothek am 22. März ihren Türen für die zweite Auflage dieses Anlasses. Wiederum wurden Tausende von Büchern, DVDs, CDs und Schallplatten gesammelt, um für einen guten Zweck veräussert zu werden. "Es war uns von Anfang an ein Anliegen, den Erlös aus unserem Bücherflohmarkt einem guten Zweck zukommen zu lassen," sagt Lisa Oberholzer, ebenfalls Co-Leiterin der Bibliothek. "Einerseits fällt es dann den Leuten leichter, sich von ihren liebgewordenen Büchern in den Regalen zu Hause zu trennen, und andererseits geben viele gerne ihr Geld für einen sinnvollen und nachhaltigen Zweck aus." Nachdem beim letzten Mal ein Hebammenprojekt für Mütter mit Kleinkindern auf der Flucht unterstützt wurde, geht dieses Jahr der gesamte Ertrag aus dem Bücherflohmarkt an das Kinderprojekt "Pro Minadores de Sueños" in Ecuador. Dieses Projekt beinhaltet einen Mittagstisch, Aufgabenhilfen sowie vielfältige Freizeitaktivitäten für Kinder und Jugendliche, die sonst ihre Zeit nach der Schule auf der Strasse verbringen würden. "Es freut uns ganz besonders, dieses Mal "Pro Minadores de Sueños" unterstützen zu dürfen, da dieses Projekt von einem ehemaligen Studenten des Fachbereichs Soziale Arbeit der FHS St.Gallen geleitet wird," meint Lisa Oberholzer.

Bis Ostern kann in der Bibliothek weiterhin im grossen Angebot an Romanen, Sachbüchern und weiteren Medien gestöbert und fürs Hilfsprojekt gespendet werden.


Impressionen
Bücherflohmarkt

19.03.2018Fachdiskurs über Männlichkeiten

Aktuelle gesellschaftliche Veränderungen wirken sich stark auf das Rollenbild von Männern aus. Das Netzwerk TransforMen und die Fachhochschule St.Gallen haben darum zur ersten Fachtagung «Zeitdiagnose Männlichkeiten in der Schweiz» eingeladen. Ziel der zweitägigen Veranstaltung Mitte März war, bestehende Forschungsergebnisse zu Transformationsprozessen bei Männern in der Schweiz zu analysieren und die Fachpersonen für eine thematische Weiterentwicklung zu vernetzen.

«In der Männerthematik zu forschen ist vielschichtig und herausfordernd», begrüsste Steve Stiehler, Studiengangsleiter Soziale Arbeit an der Fachhochschule St.Gallen (FHS), die rund 50 Teilnehmenden der nationalen Fachtagung zum Thema Männlichkeit. Einerseits befinde sich Männlichkeit im Spannungsverhältnis von neuen und tradierten Rollenbildern, andererseits sei die Männerforschung öffentlich zu wenig wirksam, so Stiehler. Eine Zeitdiagnose zu stellen gehöre daher zu den zentralen Aufgaben der Fachpersonen. Diese in Angriff zu nehmen war das Ziel der Fachtagung «Zeitdiagnose Männlichkeiten in der Schweiz», organisiert von der FHS St.Gallen und dem Netzwerk TransforMen (Arbeitsgruppe der Schweizer Gesellschaft für Geschlechterforschung).

Männerrolle im Wandel
Als Fachreferenten eingeladen waren Vertreter aus Wissenschaft und Praxis. Einen ersten Schwerpunkt setzte das Referat von Andrea Maihofer, Professorin für Geschlechterforschung und Leiterin des Zentrums Gender Studies an der Universität Basel. Anhand gesellschaftlicher Entwicklungen im 18. und 19. Jahrhundert zeigte sie auf, inwiefern Männlichkeit ein gesellschaftlich-kulturelles Phänomen und nicht biologisch festgelegt ist. Die Einführung der Wehrpflicht im 19. Jahrhundert hatte beispielsweise das Bild der wehrhaften Männlichkeit zur Folge. Die Rolle des Familienernährers wurde ebenfalls im 19. Jahrhundert im Zuge der Industrialisierung zentral, als die Arbeiter um den Familienlohn kämpften. In den vergangenen Jahren ist die Kritik von Frauen wie Männern am traditionellen Männerbild allerdings gewachsen. Das hat laut Maihofer eine Pluralisierung von geschlechtlichen Existenzweisen zur Folge: Es ergeben sich neue Formen von Männlichkeit, Vaterschaft und Erwerbstätigkeit. Auch die Ernährerrolle wandelt sich.

Welche Herausforderungen dieser Wandel im Alltag mit sich bringt thematisierte Markus Theunert, Fachmann für Männer und Geschlechterfragen. Theunert ist der bekannteste Vertreter der Schweizer Männerbewegung und Leiter des nationalen Programms MenCare Schweiz. In seinem Referat zeigte er auf, welchen Wandel die Männerbewegung will und wie sie diesen bewirken möchte. «Für mich zeichnet sich in der Schweizer Gleichstellungspolitik allerdings ein düsteres Bild ab», sagt er. So würde lediglich die Erwerbstätigkeit von Frauen gefördert. Kaum Massnahmen gebe es hingegen, Männer zu unterstützen, die sich gerne stärker in die Familienarbeit einbringen würden. Hier müsse die Politik ansetzen. Theunert legte anhand aktueller Zahlen das Verhältnis zwischen bezahlter und unbezahlter Arbeit dar: Ein Familieneinkommen setzt sich zu zwei Dritteln aus dem bezahlten Lohn des Mannes und zu einem Drittel aus dem bezahltem Lohn der Frau zusammen. Die unbezahlte Arbeit zuhause leistet hingegen die Frau zu zwei Dritteln und der Mann zu einem Drittel. «Unser Ziel ist es, hier ein 50-50-Verhältnis zu erreichen», sagt Theunert.

Wie ein Mann zu sein hat wird bereits in der Kindheit und Jugend verfestigt. Das zeigte an der Tagung der Film «Schnäbi» von Luzius Wespe. Der Kurzfilm erzählt die Geschichte des vierzehnjährigen Leander, der sein Schnäbi zu klein findet. Als er sich in eine Mitschülerin verliebt, ziehen ihn seine Mitschüler damit auf, dass sein Schnäbi sowieso zu klein sei. In seinem Schaffen hat Wespe sich immer wieder mit dem Thema Männlichkeit auseinandergesetzt. «Die verschiedenen Rollen, die ein Mann in der Gesellschaft haben kann, haben mich schon immer interessiert, da ich mich selbst eher zu den untypischen und emotionalen Männern zählen würde», sagte der Regisseur im Gespräch. Aktuell arbeitet er an einem Dokumentarfilm, in dem er verschiedene Typen von Männern durch den Alltag begleitet.

Expertinnen und Experten vernetzen
Die Inputs von Maihofer und Theunert flossen in den zweiten Teil der Fachtagung ein. Dabei standen themenspezifische Workshops im Zentrum. Die Teilnehmenden diskutierten unter anderem über die Situation alleinlebender älterer Männer, über die geschlechtsuntypische Berufswahl bei Männern, über die Arbeitsteilung und Vaterschaft nach Trennung oder Scheidung sowie über Männerrollen in der Polizei. In einer Schlussrunde wurden die Ergebnisse der Fachtagung Männlichkeit zusammengetragen. Studiengangsleiter Steve Stiehler sagte: «Durch unser Netzwerk TransforMen und Tagungen wie diese treiben wir das Thema Männlichkeit als Team und ohne Hierarchien voran und vernetzen Experten.»




Impressionen
Fachtagung "Zeitdiagnose Männlichkeiten in der Schweiz"

Text: Nina Rudnicki
Bilder: Peter Ruggle

16.03.2018In der Sozialen Arbeit wegweisend sein

Die Fachhochschule St.Gallen hat 77 Bachelor- und ein Master-Diplom an Frauen und Männer überreicht, die ihr Studium in Sozialarbeit oder in Sozialpädagogik erfolgreich abgeschlossen haben. In der Sozialen Arbeit sei es ausserordentlich wichtig Authentizität zu zeigen, sagte FHS-Rektor Sebastian Wörwag an der Diplomfeier im St.Galler Pfalzkeller.

Barbara Fontanellaz, Leiterin des Fachbereichs Soziale Arbeit an der FHS St.Gallen, begrüsste am Donnerstag, 15. März, nicht nur die erfolgreichen Diplomandinnen und Diplomanden zur Feier, sondern auch eine grosse Schar von Angehörigen, Freunden und Bekannten. Mit dem Abschluss der Ausbildung hätten sie ein sehr grosses Ziel erreicht und könnten stolz auf ihre Leistung sein, wandte sie sich an die frisch Ausgebildeten. Während des Studiums hätten sie viel Offenheit gezeigt, sich immer wieder mit neuen Themen zu befassen. Für die Zukunft wünsche sie ihnen Mut und Zuversicht, um sich in der Sozialen Arbeit engagiert für die Klientinnen und Klienten einzusetzen und Neues zu wagen. Dabei gehe es nicht nur darum, neue Wege zu beschreiten, sondern auch neue Wege zu denken. «Ideen und Entwicklungen begegnen uns tagtäglich. Eine Kunst ist es, sie zu erkennen, sie aufzugreifen und mit ihnen etwas zu verändern», betonte Barbara Fontanellaz.

Bei der Arbeit Authentizität zeigen
Die Festrede hielt FHS-Rektor Sebastian Wörwag. Er regte die Diplomandinnen und Diplomanden an, nach dem erfolgreichen Studienabschluss einen Augenblick innezuhalten und darüber nachzudenken, wofür sie sich in der Praxis einsetzen wollten. Dabei gehe es um die Frage, für wen ihr Einsatz gedacht sei und welchem Zweck er dienen solle. In der Praxis sei es von grosser Bedeutung, einen eigenen Stil zu entwickeln und mit Authentizität bei der Sache zu sein. «Nur dann sind die Voraussetzungen da, um Wegbereiter und wegweisend zu sein», betonte der FHS-Rektor. Gerade in der Sozialen Arbeit sei es ausserordentlich wichtig, authentisch zu sein. Eine eigene Position zu entwickeln gehe nicht von heute auf morgen, sagte Sebastian Wörwag weiter. Erst wer sich die Frage nach den nächsten Schritten und dem Zweck des Einsatzes wiederholt stelle, erhalte Antworten. Dabei sei es auch wichtig, die eigenen Positionen immer wieder zu reflektieren. Er freue sich darauf, die Entwicklungsschritte beobachten zu dürfen, welche die Diplomandinnen und Diplomanden in der Praxis machen würden.

78 Diplome überreicht
Die St.Galler Stadträtin Maria Pappa lud die FHS-Studierenden als Alumni-Beirätin ein, dem Ehemaligen-Netzwerk beizutreten. Die Erfahrungen während ihrer 16-jährigen Tätigkeit in der Sozialpädagogik hätten ihr gezeigt, wie wichtig Vernetzung sei. «Der Kontakt zu den Ehemaligen aus den verschiedensten Fachbereichen hat mir immer wieder Impulse für die eigene Arbeit gegeben», sagte sie. Alles, was sie in ihrem Studium an der FHS und in der Praxis an Erfahrungen gesammelt habe, könne sie auch als Stadträtin noch immer tagtäglich gebrauchen. Die 77 Bachelor-Diplome und das Master-Diplom übergaben die Studiengangsleiter Christine Windisch und Marcel Meier Kressig. Den musikalischen Teil der Diplomfeier gestalteten Sarina Weber und Muriel Senn mit Gesang und am Klavier.

16.03.2018Unternehmensspiegel St.Gallen: Die Disruption ist spätestens gegen Schluss eine Abrissbirne.

Die Disruption, also einschneidende Veränderungen, haben bereits diverse Branchen grundlegend verändert. Doch wie ein Tornado kommt sie nicht. Roland Waibel hat am 9. Unternehmensspiegel Ostschweiz der FHS St.Gallen erklärt, dass sich Unternehmen darauf vorbereiten oder gar die Veränderung als Chance nutzen können.

Von einer «disruptiven Veränderung» wird dann gesprochen, wenn eine grundlegende Veränderung eine Branche umpflügt. Dies geschieht durch neue Anbieter oder neue Angebote, welche die Umsätze der anderen stark verändern. Somit ist nicht jede Innovation eine Disruption, weil sich bei Innovationen die Umsätze verändern oder gesteigert werden können: Die CD war keine Disruption, weil die Plattenfirmen ihre Umsätze zwar nicht mehr in Schallplatten oder Kassetten, sondern mit CDs erzielten – oder sogar erhöhten. Diese Erklärung präsentierte Prof. Dr. Roland Waibel, Leiter des Instituts für Unternehmensführung an der Fachhochschule St.Gallen (IFU-FHS) am 9. Unternehmensspiegel Ostschweiz im Pfalzkeller in St.Gallen.

Bericht: 03/2018 Die Disruption ist spätestens gegen Schluss eine Abrissbirne
Download: Präsentation

21.02.2018Die alternde Gesellschaft braucht Roboter

Wegen des demographischen Wandels werden neue Alltagshilfen für Seniorinnen und Senioren benötigt. Dabei könnten innovative Technologien den Mangel an Pflegefachpersonen teilweise lösen. An der Zyklusveranstaltung des Gewerbe Stadt St.Gallen präsentierte die FHS-Professorin Sabina Misoch bereits vorhandene Produkte und rief das lokale Gewerbe dazu auf, diese Marktchance zu ergreifen.

Warum spricht eine Altersforscherin vor einem Gewerbeverband? Prof. Dr. Sabina Misoch, Leiterin des Interdisziplinären Kompetenzzentrum Alter IKOA an der Fachhochschule St.Gallen (FHS), rief die anwesenden Mitglieder des Gewerbe Stadt St.Gallen dazu auf, jetzt mit der Entwicklung von Technologien zu starten, die das unabhängige Leben von Seniorinnen und Senioren erlaubt. Heute sei das noch eine Nische, in zehn Jahren werde der Zug aber abgefahren sein.

Bericht: 02/2018 Die alternde Gesellschaft braucht Roboter
Download: Präsentation Sabine Misoch

19.02.2018Rückblick Fachtagung: Kinderwelten 2018

Erziehung ist keine Technik, die funktioniert

Was braucht das Kind: Freiheit oder Grenzen? Diese Frage beschäftigt die Erziehungswelt und spaltet die Geister wie keine andere. Doch an der Fachtagung Kinderwelten der Fachhochschule St.Gallen fanden die Teilnehmenden einen Konsens: Das eine geht nicht ohne das andere.

Fachtagung Kinderwelten 2018

Das Thema ist in aller Munde: Warum werden Kinder mit dem Auto zur Schule chauffiert? Warum kriegen sie alles, was sie wollen? Wer setzt ihnen Grenzen? Was darf man ihnen zumuten? Wie viel Freiraum ist förderlich? Die Bücherläden sind vollgestopft mit Ratgebern. Online diskutieren Experten und Eltern in ihren Blogs. Und die Wissenschaft forscht umfassend. Es fallen Begriffe wie Wohlstandsvernachlässigung, Überforderung, Überbehütung, sozialer Zerfall. Die Liste könnte noch länger so weitergehen. Was bleibt, ist: Kinder zu erziehen, ist eine verantwortungsvolle Aufgabe und mit vielen Fragen verbunden. Eine der ganz zentralen Fragen hat die FHS St.Gallen an ihrer Fachtagung Kinderwelten ins Zentrum gerückt: «Gelingendes Aufwachsen – frei oder begrenzt?». 135 Teilnehmende folgten der Einladung vom 15. Februar 2018, mehrheitlich Fachleute aus der Sozialen Arbeit, Bildung und Wissenschaft, die sich täglich mit dem Thema Erziehung auseinandersetzen.

Gute Eltern sind präsent
Konkret zur Sache ging es sogleich beim Workshop Sozialpädagogische Familienbegleitung – zwischen «guter» Elternschaft» und «guter» Kindheit. Dominik Agosti, Geschäftsführer der inspira GmbH, schilderte das Fallbeispiel der 3,5-jährigen Lea, die sich in der Kita plötzlich zurückzog, vermehrt blaue Flecken an den Armen aufwies und am Ende des Tages nicht mehr nach Hause wollte. Ihr Familienhintergrund: Eine Mutter, die psychisch krank ist, 100% IV bezieht, vor zwei Jahren geschieden wurde und bereits wieder verheiratet ist. Lea lebt mit dem Stiefvater und den Stiefgeschwistern unter einem Dach, den leiblichen Vater sieht sie aufgrund der Familienkonflikte nur noch selten. Lea erlebt Abwertung, Überfürsorge und Gleichgültigkeit zugleich; von allen Beteiligten etwas. Im Workshop diskutierten die Teilnehmenden die Handlungsziele und kamen zum Schluss, dass unbedingt Strategien für die gewaltfreie Erziehung erarbeitet werden müssten. Es brauche eine Vertrauensperson für Lea und ihre Mutter sollte in ihrer Rolle gestärkt werden. Dass es in diesem Fall nicht einfach ist, liegt auf der Hand, denn neben acht Familienmitgliedern sind eine Beiständin, die Kita und ein Psychologe involviert. Das macht die ganze Aufgabe noch komplexer – entsprechend diskutierten sie in den Gruppen rege. Zudem stand die Frage im Raum: Was bedeutet eine «gute» Elternschaft und Kindheit? «Gute Eltern sind für mich präsente Eltern, die eine klare Haltung gegenüber ihren Kindern einnehmen und wissen, was ihre Kinder machen oder brauchen», sagt Regula Flisch, Dozentin am Institut für Soziale Arbeit IFSA-FHS. Dabei gehe es weniger um die zeitliche, sondern um die emotionale Präsenz. Schaffe man es nicht mehr, gute Eltern zu sein, brauche man sich nicht dafür zu schämen, Hilfe zu suchen. Doch das ist leider oft der Fall: «Viele Familien warten viel zu lange und reagieren erst, wenn sich ein Thema zugespitzt hat», so Agosti. Eine «gute» Kindheit wird dann schwierig, denn: «Kinder brauchen ein verlässliches Netz und Bezugspersonen, die für sie da sind», so Flisch.

Rahmen ja, aber mit Spielraum
Dieses Spannungsfeld zwischen Erwachsenenwelten und Kinderwelten wurde auch in einem anderen Workshop intensiv diskutiert. Im Fokus standen die Schulsozialarbeit und die Tagesbetreuung. Während die einen Teilnehmenden der Ansicht waren, die Kinder hätten heute ein zu abwechslungsreiches Angebot, fanden andere, man müsse sie mehr machen lassen und ihre Bedürfnisse besser berücksichtigen. Gemeinsame Erkenntnisse gab es aber doch: Ein Kind sei nicht einfach schwierig. Man müsse sich fragen, warum es schwierig ist. Das bedeute, nicht nur sein Verhalten zu analysieren, sondern das Verhältnis, in dem es stecke. Kinder bräuchten einen Rahmen, der aber auch Spielraum zulasse. Gleichzeitig müsse dieser Rahmen immer wieder hinterfragt werden. Weitere Workshops fanden zu folgenden Themen statt: Von der Säuglingsberatung zur Elternberatung: Was beschäftigt(e) Eltern in der Erziehung der Kleinsten? Kinderwelten in Bewegung …?! sowie Offene Arbeit mit Kindern: Offen werden durch klare Grenzen?

Freiheit UND Grenzen
Mandy Falkenreck, Dozentin am IFSA-FHS, sieht in der sozialen Pädagogik folgende Ansätze: «Wir müssen das Kind als ganze Person achten.» Also mitsprechen lassen und ihm Zeit zum Ausprobieren geben. «Dabei sollten wir Grenzbearbeiter und nicht Grenzkontrolleure sein.» Kinder seien wie die Erwachsenen gestaltende Mitglieder unserer Welt und so müsse man auch mit ihnen über Handlungen sprechen, ihnen Eigenrechte zugestehen. Eine Befragung unter Kindern hätte zudem gezeigt, dass sie gar nicht alle Freiheiten bräuchten, sondern sich durchaus einen Rahmen wünschten. Letztlich führten alle fünf Workshops der Fachtagung Kinderwelten zum selben Schluss: Zwischen Freiheiten und Grenzen liegt ein grosser Widerspruch. Bestimmte Rahmenbedingungen geben Halt, anderswo fördern Freiräume das Zusammenleben. Oder wie es Mandy Falkenreck in ihrem Impulsreferat formulierte: «Erziehung ist keine Technik, die allseits funktioniert. Und wie schon Immanuel Kant sagte: das eine kann ohne das andere nicht existieren.» Statt also den Widerspruch zu bekämpfen, gelte es ihn anzunehmen. Auf dem Weg zu einer selbstbestimmten Lebenspraxis. Für jedes Kind. «Die Antwort auf unsere zentrale Frage muss daher lauten: Gelingendes Aufwachsen – frei UND begrenzt.»

Musikalisches Fazit von Christian Johannes Käser


07.02.2018Mit dem Vereinbarkeitssimulator zur Work-Life-Balance

In einem interdisziplinären Forschungsprojekt hat die Fachhochschule St.Gallen einen Vereinbarkeitssimulator für Unternehmen entwickelt. Die OpenSource-Software erfasst die Lebenslagen und Wünsche von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern an ihre zukünftige Work-Life-Balance. Basierend auf dem Vereinbarkeitssimulator können Arbeitgeber Massnahmen einleiten und neue Arbeitsorganisationsmodelle gestalten.



Medienmitteilung

01.02.2018Provida Unternehmerreport 2018

Der Provida Unternehmensreport ist eine Wirtschaftsstudie von Provida durchgeführt durch das Institut für Unternehmensführung IFU-FHS, Kompetenzzentrum für Finanzmanagement und Controlling.

Wesentliche Ergebnisse auf einen Blick
Der unternehmerische Ausblick auf das Jahr 2018 zeigt folgendes Bild:
- Die Unternehmer blicken optimistisch bis sehr optimistisch auf das Jahr 2018. Die Geschäftsentwicklung stimmt sie sehr zuversichtlich.
- Die geplanten Investitionen, der Personal- und Auftragsbestand und das Geschäftsvertrauen nehmen deutlich zu.
- Trotz Zuversicht bleiben die erwarteten finanziellen Risiken stabil.
- Der Optimismus schlägt sich auch in einem deutlichen Umsatzwachstum nieder.
- Die erwartete Eigenkapitalverzinsung liegt gewichtet bei 5.18%, wobei diese für Grossunternehmen mehrheitlich über 10% für das Jahr 2018 liegt.
- Zu den grössten Sorgen zählen der Mangel an Fachkräften und der intensive Preiskampf in den Branchen.
Den Unternehmensreport können Sie hier herunterladen:

11.12.2017Wenn die Bücherbotin an der Haustür klingelt

Wer nicht gut zu Fuss ist und trotzdem vom grossen Angebot der Stadtbibliothek St.Gallen profitieren möchte, kann sich von freiwilligen Bücherbotinnen und -boten Lesestoff nach Hause bringen lassen. Dieser Bücherdienst ist aus einem Praxisprojekt von Studierenden der Sozialen Arbeit an der Fachhochschule St.Gallen entstanden.

Christa Oberholzer ist gerührt. Eine ältere Frau hat ihr einen Brief geschrieben, in dem diese sich bei der Leiterin der Stadtbibliothek St.Gallen für die Vermittlung des Bücherdienstes bedankt. «Es ist ein grosses Geschenk, dass sie diesen Dienst geschaffen haben», schreibt die Frau. Der Dienst komme genau zum richtigen Zeitpunkt. In einer Zeit nämlich, in der sie starke Schmerzen plage. «So bin ich von Herzen froh, dass ich beim Lesen in eine andere Welt abtauchen kann.» Für Christa Oberholzer sind solche Worte wertvoll und eine Bestätigung dafür, dass das neue Angebot der Stadtbibliothek St.Gallen einem Bedürfnis entspricht.

Gesamter Bericht Praxisprojekt Stadtbibliothek St.Gallen

Weitere Praxisprojekte von Studierenden der Sozialen Arbeit

11.12.2017Rückblick Fachveranstaltung: Trends in Praxis und Theorie Soziale Arbeit

In Zusammenarbeit mit Avenir Social, Sektion Ostschweiz, hat die Fachhochschule St. Gallen die Fachveranstaltung «Trends in Praxis und Theorie Sozialer Arbeit» mit dem Titel «Gestalten statt verwalten» organisiert. Anhand von konkreten Beispielen wie der parteiischen Sozialen Arbeit, haben die rund 150 Teilnehmenden untersucht, wie sich das Spannungsverhältnis zwischen dem Selbstverständnis von Sozialer Arbeit und der Wirklichkeit im Berufsalltag entwickelt.
«Soziale Arbeit muss politisch sein.» und «Wenn es keine Problematisierung von Armut gibt, dann bewegt sich auch nichts.» Diese und weitere Erkenntnisse zum Gestaltungsanspruch Sozialer Arbeit haben rund 150 Teilnehmende der Fachveranstaltung «Trends in Praxis und Theorie Sozialer Arbeit» gemeinsam erarbeitet. Aufgeteilt in sechs Workshops gingen sie der Frage nach, wie das Selbstverständnis von Sozialer Arbeit und wie die Wirklichkeit im Berufsalltag aussehen. Jeder Workshop thematisierte ein anderes Beispiel aus der Praxis. Anhand des Kafi Klick in Zürich, einer Anlaufstelle, die sich für Armutsbetroffene einsetzt, wurde etwa die parteiische soziale Arbeit zwischen politischem Anspruch und konkreter Hilfe thematisiert. Die Teilnehmenden diskutierten darüber, ob es unparteiische soziale Arbeit überhaupt gibt oder ob dies nicht ein Widerspruch zum Selbstverständnis von Sozialer Arbeit ist. Soziale Arbeit müsse politisch sein. Dies sei alleine schon daher notwendig, weil in der Schweiz der irrtümliche Glaube verbreite sei, dass Armut hierzulande gar nicht existiere, lautete eine Schlussfolgerung. Gegen solche Falschannahmen müsse man sich organisieren und der Ressourcenverknappung entgegenwirken, die in der Sozialen Arbeit drohe.

Lesen Sie hier den kompletten Rückblick zur Fachtagung.

24.11.2017Rubén Rodriguez Startz zum Leiter des Weiterbildungszentrums gewählt

Der Hochschulrat der Fachhochschule St.Gallen (FHS) hat letzten Freitag Dr. des. Rubén Rodriguez Startz zum Leiter des Weiterbildungszentrums der FHS St.Gallen gewählt. Er übernimmt per 1. Mai 2018 die Gesamtleitung.

Rubén Rodriguez Startz, der an der Universität St.Gallen zum Thema «Ethische Inhalte in der Executive Education» promovierte, wird Anfang März 2018 in die FHS St.Gallen eintreten. Er tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Reto Eugster an, der sich nach über 28 Jahren Führungs- und Lehrtätigkeiten an der FHS St.Gallen per Ende April 2018 zurückziehen wird. Mit Rodriguez Startz übernimmt ein Kenner der Schweizer und internationalen Weiterbildungsbranche die Leitung des Weiterbildungszentrums. Neben ihm sind weiterhin Martina Baerlocher Walser sowie Prof. Dr. José Gomez Mitglieder der Geschäftsleitung des Weiterbildungszentrums der FHS St.Gallen.

Medienmiitteilung

21.09.2017FHO Studienstart 2017

Ein Studium an der FHO Fachhochschule Ostschweiz ist nach wie vor beliebt. Das neue Studienjahr beginnt mit 1745 neuen Studierenden. Einen Zuwachs verzeichnet der Fachbereich Architektur, Bau und Planung, aber auch andere Studienbereiche sind weiterhin gefragt. Im Herbstsemester sind somit 4’580 Studierende an der FHO eingeschrieben. Insgesamt sind die Frauen auf dem Vormarsch.

Zu Semesterstart begrüsste die Fachhochschule Ostschweiz insgesamt 1745 neue Studentinnen und Studenten. Gegenüber dem letzten Jahr nahm die Anzahl der Studierenden an den Fachhochschulstandorten in St.Gallen, Rapperswil, Buchs und Chur leicht zu (2016: 1725). An der FHO sind die Frauen auf dem Vormarsch. Unter den neu eintretenden Studierenden sind 697 Frauen, was einem Anteil von 40% entspricht.

Beliebt sind nach wie vor die Studiengänge Soziale Arbeit mit 200 Neueintritten (2016: 194), Informationswissenschaft mit 129 Studienanfängern (2016: 78), Systemtechnik mit 117 neuen Studierenden (2016: 106) sowie Tourismus mit 108 Neueintritten (2016: 84). Einen positiven Trend verzeichnet auch der Fachbereich Architektur, Bau und Planung, der seine Studieneintritte mit der Einführung des neuen Architekturstudiengangs um 13% steigern konnte. Der Studiengang Architektur startet in St.Gallen mit 32, in Chur mit 37 Studierenden.

Bei den technischen Studiengängen haben Energie- und Umwelttechnik und Medieningenieurwesen zugelegt. Um dem Rückgang im Studiengang Informatik entgegenzuwirken, hat der Kanton St.Gallen in eine grosse IT-Bildungsoffensive gestartet, die Jugendliche wieder mehr für Technik begeistern soll. Aufgrund der kleineren Jahrgänge bei den BMS-Absolventinnen und -Absolventen verzeichnet der Studiengang Betriebsökonomie weniger Studierende. Diese werden in St.Gallen teilweise durch den neuen Studiengang Wirtschaftsinformatik und in Chur durch steigende Studierendenzahlen im Tourismus und in den Informationswissenschaften kompensiert. Auffällig ist, dass sich weniger junge Männer für ein betriebswirtschaftliches Studium entscheiden, so dass die Geschlechterverteilung bei den Neueintritten in diesem Studiengang erstmals nahezu ausgeglichen ist.

Insgesamt haben sich 625 junge Menschen für ein technisches Studium entschieden, 611 Männer und Frauen nehmen ein Studium im Fachbereich Wirtschaft auf, 230 im Bereich Architektur, Bau, Planung, 200 jungen Menschen studieren neu Soziale Arbeit und 79 Personen haben ein Pflegestudium aufgenommen. Total sind 4’580 Studierende im Herbstsemester an der FHO eingeschrieben.

«Das Interesse an einem Studium der Fachhochschule Ostschweiz ist erfreulich», kommentiert Albin Reichlin, Direktor der Fachhochschule Ostschweiz den positiven Trend. «Es zeigt, dass sich die FHO im kompetitiven Umfeld der Fachhochschulen mit einer hohen Studienqualität, guter Infrastruktur und berufsnahen Praxisprojekten bewährt.»

21.09.2017Diplomfeier Master Wirtschaftsinformatik

Die FHS St.Gallen gratuliert neun Absolventen zum Master of Science in Wirtschaftsinformatik und feiert mit ihnen am 13. September 2017 in Zürich-Altstetten bei der IBM Schweiz AG – mit dem Rat der Experten in der Tasche: Viel Zeit in ein gutes Netzwerk zu investieren.

«Was interessiert Sie am heutigen Tag, an dem die Freude über den Erfolg überwiegt? Was kann ich Ihnen mitgeben, das Ihnen auch etwas bringt?», fragte Dr. Alain Gut, Direktor der IBM Schweiz AG, die Absolventinnen und Absolventen des Masters of Science in Wirtschaftsinformatik. Selbstverständlich hatte er auch eine Antwort: «Es ist Networking.» Schon immer hätten sich Menschen zusammengetan, sei es im gesellschaftlichen, sozialen, politischen oder beruflichen Umfeld. Was früher die Zunft, Seilschaft oder auch «Vetterliwirtschaft» war, nennt sich heute modern «Networking». Doch Gut ist sich sicher: «Das ist keine Modeerscheinung.» Es sei offensichtlich, dass eine Gruppe mehr erreichen könne als ein einzelner Mensch – sowohl in der Politik als auch in der Wirtschaft.


18.09.2017Tagung Digitalisierung und Alter: Senioren wollen nicht abgehängt werden

An der Tagung des Interdisziplinären Kompetenzzentrums Alter der Fachhochschule St.Gallen IKOA-FHS und der Stiftung Think Tank Thurgau drehte sich alles um die Digitalisierung und das Alter. Für viele Seniorinnen und Senioren gehören digitale Dienstleistungen zum Alltag – trotzdem fühlen sich viele unter Druck und vermissen den zwischenmenschlichen Kontakt.

Die Digitalisierung der Dienstleistungen nimmt zu, der persönliche Kundenkontakt wird weniger. Was bedeutet das für Seniorinnen und Senioren? Diese und andere Fragen standen im Zentrum der Tagung «Digitalisierung und Alter. Zur Nutzung digitaler Dienstleistungen bei Menschen 65+» vom 13. September in Stein am Rhein. Organisiert wurde der Anlass vom Interdisziplinären Kompetenzzentrum Alter der Fachhochschule St. Gallen IKOA-FHS in Zusammenarbeit mit der Stiftung Think Tank Thurgau.

Mehr Informationen zur Tagung "Digitalisierung und Alter" (Medienmitteilung).


12.09.2017Podiumsgespräch an der OBA: Generationenmix im Team bringt Unternehmen Wettbewerbsvorteile

Wenn verschiedene Generationen zusammenarbeiten, prallen unterschiedliche Wünsche, Anforderungen und Werte aufeinander. An dem von der Fachhochschule St.Gallen (FHS) organisierten Podium am OBA-Eröffnungstag diskutierten Experten aus Wissenschaft und Praxis über die Herausforderungen des sogenannten Generationenmanagements.

Unsere Gesellschaft wird immer älter. Die demografische Entwicklung führt dazu, dass künftig weniger jüngere Arbeitskräfte zur Verfügung stehen und sich die Zahl der älteren erhöht. Das bedeutet auch, dass bis zu fünf Generationen in einem Team zusammenarbeiten. Sie haben unterschiedliche Erwartungen an die Verantwortlichen sowie an die Art der Zusammenarbeit. «Generationenmanagement» ist hier das Stichwort. Doch wie gelingt ein optimaler Generationenmix und wie werden daraus Wettbewerbsvorteile gewonnen? Ist das Generationen-Matching eine Mission impossible? Diese und andere Fragen diskutierten Experten aus Wissenschaft und Praxis am Update für Personalverantwortliche am OBA-Eröffnungstag, organisiert von der Fachhochschule St.Gallen (FHS) und unter der Leitung von José Gomez, Zentrum für Hochschulbildung ZHB-FHS und Mitglied der Geschäftsleitung Weiterbildungszentrum WBZ-FHS.



11.09.2017Die Berufe der Zukunft sind anders

Vom Arzt zum Fernoperateur, vom Lehrer zum Lerncoach, vom Sachbearbeiter zum digitalen Überwacher. Die 200 Schülerinnen und Schüler der eBusiness Challenge 2017 haben sich der Zukunft gewidmet und dabei eindrückliche Berufsprofile geschaffen.

«Wir müssen das professioneller anschauen». «Wartet, ich habe eine andere Lösung». «Hey, wir müssen uns jetzt konzentrieren und uns an die Vorgaben halten». Aus etlichen Räumen im zweiten Stock der Fachhochschule St.Gallen klingt es so und ähnlich. 48 Teams à rund 200 Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Berufs- und Mittelschulen stecken ihre Köpfe zusammen, recherchieren, konzipieren, analysieren und diskutieren – schon den ganzen Tag über, denn sie sind die diesjährigen Teilnehmenden der eBusiness Challenge. Die konkrete Aufgabe des Themensponsors Accenture Schweiz lautet: Wie könnte Technologie die Arbeitswelt, den Arbeitsplatz oder die Arbeit beeinflussen?

Vorgegeben sind 16 Berufe und Branchen, darunter der Heizungsinstallateur, Koch und Fernsehmoderator. Statt selbst auszuwählen, entscheidet das Los für jede Gruppe. Ist der Beruf gezogen, gilt es, ein Personenprofil zu erstellen, die Trends in diesem Berufsfeld zu analysieren sowie mögliche Szenarien aufzustellen, in welche Richtung sich der Beruf respektive die Branche entwickelt. Zu guter Letzt folgt die These, wie sich diese Veränderung auf die Person auswirken könnte.

Film zum ebusiness Challenge


Bilder zum ebusiness Challenge
FHS eBusiness Challenge 2017

Medienmitteiliung

06.09.2017Semesterstart mit zwei neuen Bachelor- und einem neuen Master-Studiengang

In zwei Wochen beginnt an der Fachhochschule St.Gallen das Herbstsemester. Dann starten auch zwei neue Bachelor-Studiengänge. 32 Studierende haben sich für das Architektur-, 42 für das Wirtschaftsinformatik-Studium eingeschrieben. Und ab diesem Herbst können Wirtschaftsingenieurinnen und -ingenieure ihre Studien auch in St.Gallen weiterführen und vertiefen. Neu bietet die FHS ein Master-Studium in Engineering an und hat dafür eine neue Forschungseinheit gegründet.

Die Architektur- und Informatikbüros in der Region dürfen sich freuen: Über 30 respektive über 40 Studierende haben sich für die neu konzipierten Bachelor-Studiengänge in Architektur und in Wirtschaftsinformatik eingeschrieben. Das zeigt: Die Ausbildungen sind beliebt, in der Architektur besteht gar eine Warteliste. Die Chancen stehen also gut, dass die Büros bald die dringend benötigten Fachkräfte finden.

Medienmitteilung

30.08.2017Eine Trägerschaft für drei Standorte

Die vorberatende Kommission des Kantonsrates zum Bericht «FHO wohin? – Zeitgemässe Strukturen für eine erfolgreiche Positionierung der Fachhochschulen in der Ostschweiz» befürwortet den Aufbau einer neuen Fachhochschulstruktur mit drei Schulstandorten unter einer gemeinsamen, interkantonalen beziehungsweise interstaatlichen Trägerschaft.

Medienmitteilung
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