•  
  • 30.11.2017 Fachveranstaltung zu Trends in Praxis und Theorie Sozialer Arbeit mehr ...
  • 26.11.2017 Salon de Débat: «Leben und leben lassen» mehr ...
  • 02.11.2017 Vadian Lectures ZEN-FHS: Religion und Vernunft. Ein Widerstreit? mehr ...
  • 11.10.2017 FHS-Infoabend am Mittwoch, 11. Oktober 2017 mehr ...
  • 05.10.2017 Vadian Lectures ZEN-FHS: Religion und Vernunft. Ein Widerstreit? mehr ...
  • 24.09.2017 Salon de Débat: «Leben und leben lassen» mehr ...
  • 15.09.2017 7. Ostschweizer Gemeindetagung – Digitalisierung – Dialogisierung? mehr ...
  • 13.09.2017 Digitalisierung & Alter – Nutzung digitaler Dienstleistungen bei Menschen 65+ mehr ...
  • 08.09.2017 Networking-Tag 2017: «Forever Young» mehr ...
  • 04.09.2017 Community-Anlass Schulsozialarbeit: "Lehrplan 21 - Was geht das die Schulsozialarbeit an?" mehr ...
  • 24.08.2017 Das Fest der Talente 2017 mehr ...
  • 21.08.2017 IQB-Event 2017: Wachstum trotz Verdrängungswettbewerb mehr ...
  • 26.06.2017 Reformation und Ethik - Vortragsreihe anlässlich 500 Jahre Reformation St. Gallen mehr ...
  • 18.06.2017 Salon de Débat: «Leben und leben lassen» mehr ...
  • 31.05.2017 Wissenschaftscafé: CSIO St.Gallen - Standortmarketing, Sponsoring, sozialer Event mehr ...
  • 09.05.2017 Wetterabhängige Preise zahlen sich für Wintersportgebiete aus mehr ...
  • 04.05.2017 Rückblick Innovationstagung 2017: Prototypen bauen – schnell und unkonventionell mehr ...
  • 01.05.2017 Musikalische Wanderlesung - Ein Rückblick mehr ...
  • 01.05.2017 Wissenschaftscafé: Ostschweiz 4.0 mehr ...
  • 01.05.2017 Rückblick Diplomfeier Pflege: In die reiche Welt der Pflegewissenschaften eingetaucht mehr ...
  • 24.04.2017 Bucherscheinung: Heimerziehung in der Schweiz heute mehr ...
  • 10.04.2017 Gründung von Women's Brain Project an der FHS mehr ...
  • 30.03.2017 Rückblick Diplomfeier Soziale Arbeit: Fachleute der Sozialen Arbeit sind gefragt mehr ...
  • 24.03.2017 Rückblick Wissenschaftscafé St.Gallen: Sauberes Trinkwasser als Menschenrecht mehr ...
  • 23.03.2017 Rückblick Unternehmensspiegel Ostschweiz im Appenzellerland mehr ...
  • 22.03.2017 Rückblick Sozialraumtagung 2017 mehr ...
  • 21.03.2017 «In der Weiterbildung ist Stillstand immer Rückschritt» mehr ...
  • 14.03.2017 St.Galler Boys'Day 2017: Der Mensch im Mittelpunkt mehr ...
  • 10.03.2017 Rückblick Unternehmensspiegel Ostschweiz in St.Gallen mehr ...
  • 28.02.2017 IBH-Lab KMUdigital: Forschungsverbund unterstützt KMU bei Digitalisierung mehr ...

News

09.05.2017Wetterabhängige Preise zahlen sich für Wintersportgebiete aus

Die Wintersaison 2016/2017 ist vorbei. Das Fazit ist positiv – zumindest was die wetterabhängigen Tageskarten anbelangt, die die beiden Wintersportgebiete Belalp und Pizol im Rahmen eines Forschungsprojekts der FHS St.Gallen lancierten. Je schlechter das Wetter, umso günstiger sind die Preise. Erste Resultate zeigen, dass damit Neukunden auf die Piste gelockt werden, die Kundenakzeptanz sehr hoch ist und die zusätzlichen Einnahmen die Rabatte übersteigen. Für Wintersportgebiete scheint sich das «meteo-dynamische Pricing» zu lohnen.

Angesichts der hohen Fixkosten sind Wintersportgebiete bestrebt, auch an Schlechtwettertagen Gäste bei sich zu begrüssen. Wie eine Studie der FHS St.Gallen gezeigt hat, variiert die Zahlungsbereitschaft der Kunden stark – je nach erwarteter Wettersituation. Als Weltneuheit wurde in diesem Forschungsprojekt der FHS St.Gallen der Preis von Tagestickets erstmals systematisch auf Basis der zu erwartenden Wetterbedingungen angepasst. Gemeinsam mit den Belalp Bahnen im Oberwallis und den Pizolbahnen im Sarganserland wurde dieses speziell auf die Bedürfnisse von Wintersportlern zugeschnittene meteo-dynamische (wetterabhängige) Preismanagement entwickelt, in Zusammenarbeit mit dem Ticketing-Spezialisten tipo ticketing GmbH und SRF Meteo als Datenprovider.

«Das Angebot traf die Bedürfnisse der Kunden und wurde rege nachgefragt», stellt Prof. Dr. Dietmar Kremmel vom Institut für Unternehmensführung an der FHS St.Gallen zufrieden fest. Obwohl das Projekt erst Mitte Januar startete und die Schneesituation in diesem Jahr bescheiden ausfiel, konnten über 2’200 wetterabhängige Tageskarten verkauft werden. Wie Analysen der FHS St.Gallen ergaben, wurden knapp 60 Prozent der Buchungen nur aufgrund des meteo-dynamischen Pricings getätigt. Besonders erfreulich ist laut Kremmel, dass zahlreiche Wintersportler angelockt werden konnten, die vorher noch nie im jeweiligen Gebiet gewesen sind: «Dieser Anteil an Neukunden ist sehr hoch und beträgt bei der Belalp 20 Prozent und im Pizol 36 Prozent aller Kunden, die ein wetterabhängiges Ticket gekauft haben.» Klaus Nussbaumer, CEO der Pizolbahnen, pflichtet bei und freut sich: «Wir konnten sehr viele Neukunden ansprechen, die ohne die wetterabhängige Tageskarte nicht zu uns gekommen wären».

Gesamter Artikel zu den wetterabhängigen Tageskarten lesen.

04.05.2017Rückblick Innovationstagung 2017: Prototypen bauen – schnell und unkonventionell

Mit Rapid Innovation eröffnen sich auch für KMU Chancen, wie sie Innovationen vorantreiben und Produktionsprozesse automatisieren können. Wie das geht, erlebten die Teilnehmenden an der 10. Ostschweizer Innovationstagung praxisnah. In einem Workshop bauten sie Prototypen zum Weitertransport von Altglas. Und sie erfuhren, wie sich nationale und internationale Marktleader mit iterativ entwickelten Prototypen erfolgreich in ihren Märkten positionieren.

Firmen überzeugen mit Innovationen ihre Kundschaft. Aber nur, wenn der Faktor Zeit stimmt. Ein Trumpf im globalisierten Markt ist deshalb Rapid Innovation: Produkte möglichst rasch entwickeln, auf den Markt bringen, Feedback abholen und umsetzen. Schnelle Iterationsschritte aufgrund automatisierter Prozesse bringen kontinuierlich verbesserte Produkte hervor und – den Erfolg. An der 10. Ostschweizer Innovationstagung, organisiert vom Institut für Innovation, Design und Engineering (IDEE-FHS) der FHS St.Gallen, drehte sich alles um Rapid Automation und Rapid Innovation.

Transportieren, umladen, sortieren
Im Workshop Rapid Automation erlebten die Teilnehmenden praxisnah die Vorteile von iterativ entwickelten Prototypen. Nach einer kurzen Einführung erhielten sie den Auftrag, aus unterschiedlichen Roboterbausätzen wie littleBits, Lego Mindstorms EV3 oder Arduino Prototypen für das Transportieren, Sortieren, Um- und Aufladen von Altglas zu bauen. Und dies in einer bestimmten Abfolge. Mit dem Ergebnis ist Lukas Schmid, Leiter des IDEE-FHS, zufrieden. «Nicht nur alle Prototypen, sondern auch die Produktionsstrasse funktionieren.» Ziel des Workshops sei es gewesen, den Teilnehmenden ein Gefühl zu vermitteln, was alles mit einfachen Roboter-Bausätzen in sehr kurzer Zeit möglich sei. Und sie sollten verschiedene Bausätze mit ihren Vor- und Nachteilen kennenlernen.

Gesamter Rückblick zur Innovationstagung lesen.

01.05.2017Musikalische Wanderlesung - Ein Rückblick

Kunstvermittlerin Maria Nänny überzeugte einmal mehr mit ihrer musikalischen Wanderlesung. Über 30 Besucherinnen und Besucher kamen an den Anlass, um in die Welt der Kunst an der Fachhochschule St.Gallen abzutauchen. Start war in der Aula, wo Musikerin Polina Lubchanskaya am Flügel sass und mit beeindruckenden Klängen das Publikum in ihren Bann zog.

Zwischen den Stücken setzte Schauspieler Alexandre Pelichet seine rhetorischen Künste gekonnt ein und sorgte damit für den poetischen Unterboden des Abends. Auch Maria Nänny ergriff kurz das Wort. Anders als Pelichet legte sie den Fokus auf Hintergrundwissen über die Werke in der FHS und deren Entstehung.

Danach ging es einen Stock nach oben, in die Gänge, die weitere bildnerische Kunst präsentieren. Aus den bibliophilen Werken las Pelichet jeweils vor, Polina Lubchanskaya interpretierte die Poesie derweil mit dem mobilen Piano. Der anschliessende Apéro diente dem Austausch des Erlebten. Eine Besucherin des Anlasses zog das positive Fazit: «Obwohl ich bereits an der letzten Wanderlesung dabei war, durfte ich die Kunst auf ihren unterschiedlichen Ausdrucksweisen wieder in vollem Umfang erfahren. Es war wunderbar!»

01.05.2017Wissenschaftscafé: Ostschweiz 4.0

Die vierte industrielle Revolution ist in vollem Gange. Digitalisierung, Automatisierung, und Vernetzung sind Begriffe, die im Alltag präsent sind und doch diffus bleiben. Welche Auswirkungen hat die vielbesagte «Digitalisierung»? Moderiert von Prof. Dr. José Gomez, Leiter Zentrum für Hochschulbildung der FHS St.Gallen, wurde am zweiten Wissenschaftscafé dieser Frage nachgegangen.

Schaut man sich die verschiedenen Lebensbereiche an, so hat die Digitalisierung überall eine prägende Wirkung. Die absolute Vernetzung führt zu einer Verschmelzung von technologischer und realer Welt. Ein Beispiel für den technischen Fortschritt ist die Fehlermeldung am Kopierer bei einem Papierstau. Früher konnten solche Probleme nur vom Fachmann behoben werden. Heute sind es Anweisungen auf dem Display, die den Nutzer, die Nutzerin befähigen das Problem zu lösen. Die Möglichkeiten der Vernetzung gehen bereits einen Schritt weiter: Der Kopierer bestellt selbstständig den Toner. An dieser Stelle stellt sich die Frage: Wer kontrolliert, ob die richtige Menge zum richtigen Zeitpunkt bestellt wurde? Ist dafür noch eine menschliche Arbeitskraft nötig?

Gesamter Rückblick lesen

01.05.2017Rückblick Diplomfeier Pflege: In die reiche Welt der Pflegewissenschaften eingetaucht

23 Frauen und ein Mann haben an der FHS St.Gallen im Fachbereich Gesundheit ihre akademische Ausbildung abgeschlossen. 19 konnten den Bachelor- und 5 den Master-Ausweis entgegennehmen. Die Festrede hielt der neue Studiengangsleiter Robert Ammann. Er wünschte den Absolventinnen und Absolventen, dass sie ihr im Studium erworbenes Wissen gewinnbringend im Berufsalltag einsetzen können

Birgit Vosseler bedankte sich bei den Studierenden dafür, dass sie die FHS St.Gallen aus Ausbildungsstätte gewählt hatten. Der Pflegeberuf sei anspruchsvoll, aber der schönste der Welt. Pflege bedeute im Alltag kreativ zu sein und rasche Entscheidungen zu treffen. Vieles sei im Berufsbereich im Wandel, deshalb sei vielleicht schon Morgen ein Teil des erworbenen Wissens wieder veraltet. «Der Wandel ist ein Prozess, dem man immer wieder folgen muss», erklärte die Fachbereichsleiterin. Die Bachelor-Absolventinnen ermunterte sie dazu, auch den Master-Abschluss ins Auge zu fassen.

Wichtiger Beitrag in der Gesellschaft
Die Fachpersonen in der Pflege leisteten einen wichtigen Beitrag in der Gesellschaft, betonte FHS-Rektor Sebastian Wörwag. Er wünschte den Diplomandinnen und Diplomanden, dass sie im Berufsalltag selbstbewusst bleiben und auch auf die eigene Gesundheit achten. «Wir alle sind allzu oft busy, haben zuviel Stress und Reizüberflutung.» Aus diesem Grunde wolle er ihnen das Prinzip der Achtsamkeit ans Herz legen.

Der FHS-Rektor rief dazu auf, immer wieder innezuhalten und über sich selbst, andere und das Geschehen nachzudenken. Gerade in einem Beruf wie der Pflege sei das Innehalten besonders wichtig. Wer über den Inhalt nachdenke, gewinne Gehalt. Auch in unserer schnell-lebigen Gesellschaft gelte es das Recht zu wahren, sich jene Zeit zu nehmen, die es brauche, um eine Aufgabe gut und nicht einfach fertig zu machen.

Lernen geht ununterbrochen weiter
Die Festrede hielt der neue Studiengangsleiter Robert Ammann. Die Studierenden seien während ihrer Ausbildung in die reiche Welt der Pflegewissenschaften eingetreten, führte er aus. Sie hätten sich an der FHS St.Gallen ein grosses Wissen angeeignet. Das Lernen aber gehe auch nach dem Studium ununterbrochen weiter. «Von den Patientinnen und Patienten und ihren persönlichen Erfahrungen mit einer Krankheit oder dem Altsein werden sie einiges erfahren, was nicht in den Lehrbüchern steht.»

Drei Diplomandinnen liessen ihre Studienzeit Revue passieren. Das Studium habe ihnen den beruflichen Horizont erweitert und wissenschaftliches Denken nähergebracht, erklärten Stephanie Wildholzer und Fabienne Schweizer. Während der ganzen Ausbildung sei ein Satz ihr ständiger Begleiter gewesen, erzählte Sabine Kofler. Er lautet: «Es scheint immer unmöglich, bis man es geschafft hat.» Alumni-Beirat Christian Beck sprach über die Bedeutung beruflicher Netzwerke und ermunterte die Studierenden, Alumni beizutreten. Den musikalischen Rahmen der Diplomfeier gestalteten Barbara Wagner (Querflöte) und Anna Sutyagina (Klavier).

Impressionen
Diplomfeier Pflege April 2017

Bilder: Donato Caspari

24.04.2017Bucherscheinung: Heimerziehung in der Schweiz heute

Die Aufarbeitung der Geschichte der Heimerziehung fördert gegenwärtig Erschreckendes zutage. Wie aber gestaltet sich für Kinder und Jugendliche der Aufenthalt in einem Heim heute? Welche Haltung nimmt das sozialpädagogisch tätige Personal ihnen gegenüber ein? Das soeben erschienene Buch «Erziehungsanstalt oder Fördersetting?» von Peter Schallberger und Alfred Schwendener geht diesen Fragen nach. Der alte «Anstaltsgeist» ist noch längst nicht aus allen Kinder- und Jugendheimen verschwunden. Die Autoren zeigen auf, wie heutige Professionelle der Heimerziehung ihn entweder zu bändigen versuchen, oder wie sie ihn durch ihren verhaltensfixierten Blick auf die Kinder und Jugendlichen bewusst oder unbewusst am Leben erhalten.

Mittlerweile ist einiges darüber bekannt, was es in der Vergangenheit bedeutete, in einem Kinderheim aufzuwachsen oder in einer Erziehungsanstalt untergebracht zu sein. Im erzieherischen Alltag herrschte ein autoritärer Geist, der den Kindern und Jugendlichen unbedingten Gehorsam abverlangte. Sie sahen sich vor Integritätsverletzungen kaum geschützt. Liegen diese Zeiten eindeutig hinter uns? Ob Kinder und Jugendliche den Aufenthalt in einem Heim als förderlich oder als eine Qual erleben, hängt wesentlich von der Haltung ab, die das erzieherische Personal ihnen gegenüber einnimmt. Ein repressiv-autoritärer Geist steuert auch heute noch das Handeln nicht weniger Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen. Ihre Haltung begründen sie allerdings nicht mehr mit dem Verweis auf einen göttlichen Willen, sondern mit dem Verweis auf behavioristische Lern- und Entwicklungstheorien. Es gibt heute indes auch Heime, die mit der Anstaltstradition radikal zu brechen versuchen. Diese Heime verstehen sich nicht mehr als Besserungs- und Umerziehungseinrichtungen, sondern beispielsweise als »Internatsschulen für Minderprivilegierte«. Die Autoren legen dar, welche unterschiedlichen Muster der Ausgestaltung sozialpädagogischen Handelns sich heute im Feld der Heimerziehung auffinden lassen und verdichten diese zu einer Typologie. Als Datenmaterial liegen der Untersuchung nicht-standardisierte Interviews und Gruppengespräche mit Kindern und Jugendlichen, mit Heimleitern sowie mit Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen in elf kontrastiv ausgewählten Kinder- und Jugendheimen der deutschsprachigen Schweiz zugrunde.

Die Autoren Peter Schallberger, Soziologe, und Alfred Schwendener, Sozialanthropologe, sind Dozenten im Fachbereich Soziale Arbeit der FHS St.Gallen.

Weitere Informationen zum Buch

10.04.2017Gründung von Women's Brain Project an der FHS

Manche Krankheiten wie Alzheimer und Depression kommen häufiger bei Frauen vor als bei Männern – bedingt durch die höhere Lebenserwartung und weitere Faktoren. In der Forschung liegt der Fokus aber nach wie vor stärker auf Männern. Das Women's Brain Project will das ändern.

Die an der FHS St.Gallen gegründete internationale Non-Profit-Organisation fördert geschlechtsspezifische Forschung im Bereich psychischer und kognitiver Krankheiten. Zum Startanlass kamen Forschende aus aller Welt nach St.Gallen. Zu den Gründungsmitgliedern gehört auch Annemarie Schumacher, Gesundheitspsychologin am Interdisziplinären Kompetenzzentrum Alter der FHS St.Gallen.

Weitere Informationen unter www.womensbrainproject.com

30.03.2017Rückblick Diplomfeier Soziale Arbeit: Fachleute der Sozialen Arbeit sind gefragt

Die FHS St.Gallen hatte Grund zum Feiern: 85 Studierende schlossen ihre Ausbildung im Fachbereich Soziale Arbeit ab und erhielten im St.Galler Pfalzkeller ihre Zeugnisse – 82 Bachelor- und 3 Masterdiplome – überreicht. Der St.Galler Regierungsrat Stefan Kölliker betonte in seiner Festrede, dass den frisch diplomierten Berufsleuten für ihren sinnstiftenden Einsatz höchster Respekt zolle.

Barbara Fontanellaz, Leiterin des Fachbereichs Soziale Arbeit, gratulierte den Diplomandinnen und Diplomanden zu ihrem Erfolg. Sie alle hätten viel in das Studium investiert, gelernt, Prüfungen abgelegt und Praktiken absolviert, sagte sie in ihrer Begrüssung. Mit dem Abschluss hätten sie nun ein grosses Ziel erreicht. Die Fachbereichsleiterin wünschte den Studierenden Mut, Zuversicht und Durchhaltewillen, um sich in der Gestaltung der Gesellschaft einzubringen.

Einen Gipfel erklommen
FHS-Rektor Sebastian Wörwag verglich die Ausbildung an der Fachhochschule mit dem Erklimmen eines Berges. «Sie stehen nun auf dem Gipfel und geniessen zu recht die gute Aussicht», betonte er. Der erfolgreiche Abschluss des Studiums bedeute aber nicht, die Hände in den Schoss zu legen. «Ihr Rucksack ist nach der Ausbildung mit Wissen gefüllt und dieses gilt es nun im Berufsalltag umzusetzen.»

Es sei wichtig, das Wissen und die eigene Meinung einzubringen, sagte der FHS-Rektor weiter. Gerade in der heutigen Zeit brauche es Menschen, die für die Meinungsvielfalt in der Gesellschaft einstehen würden. Sebastian Wörwag warb in seiner Rede auch für Zivilcourage. «Sie bedeutet, überall dort einzugreifen, wo Ungerechtigkeit geschieht.» Gerade im Berufsalltag der Sozialen Arbeit werde es immer wieder vorkommen, dass man die eigene Meinung und Überzeugung auch gegen Widerstände vertreten müsse.

Für eine Lebensaufgabe entschieden
Er freue sich ausserordentlich, dass sich eine so hohe Zahl an Studierenden für den Fachbereich Soziale Arbeit entschlossen und die Ausbildung erfolgreich beendet hätten, sagte Regierungsrat Stefan Kölliker, Vorsteher des St.Galler Bildungsdepartements, in seiner Festrede. «Die meisten werden ihr Talent und Wissen für die schwächsten Glieder in unserer Gesellschaft einsetzen», sagte er. Damit hätten sich die frisch diplomierten Fachpersonen der Sozialen Arbeit nicht einfach für einen Beruf, sondern für eine Lebensaufgabe entschieden.

Impressionen
Diplomfeier Soziale Arbeit, 29.03.2017

Bilder: Donato Caspari (weitere Fotos folgen)

24.03.2017Rückblick Wissenschaftscafé St.Gallen: Sauberes Trinkwasser als Menschenrecht

Am 22. März 2017 lud die Stiftung «Science et Cité» im St.Galler Textilmuseum zur öffentlichen Gesprächsrunde im «Wissenschaftscafé». Expertinnen und Experten der Pädagogischen Hochschule, der Fachhochschule und der Universität St.Gallen diskutierten mit Gästen über «Leitungswasser als Menschenrecht».

Die Stadt St.Gallen und ihre drei Hochschulen (Universität, Fachhochschule und Pädagogische Hochschule St.Gallen) sind seit September 2016 Mitglied der Blue Community Initiative. Städte, Gemeinden, Hochschulen und andere Institutionen, die das Label Blue Community tragen, anerkennen das Menschenrecht auf Wasser. Sie achten auf einen nachhaltigen Umgang mit Wasser und setzen sich dafür ein, dass die Wasserversorgung und -nutzung Sache der öffentlichen Hand bleibt. Blue Communities regen die Menschen in ihrem Umfeld dazu an, wieder mehr Leitungswasser zu trinken. Prof. Dr. Sibylle Minder Hochreutener, Prorektorin FHS St.Gallen moderierte die Diskussion mit dem Publikum und folgenden Podiumsgästen:

- Massimo Pedretti, zuständig für Energieprojekte im Amt für Umwelt und Energie, Stadt St.Gallen
- Prof. Dr. Thomas Dyllick, Professor für Nachhaltigkeitsmanagement, Universität St.Gallen
- Esther Giger Robinson, Co-Leiterin International Office Fachbereich Wirtschaft, FHS St. Gallen
- Stefanie Graf, Leiterin Rektoratsstab und Verantwortliche für das Projekt Blue University, PHSG

Thomas Dyllick eröffnete die Runde mit Zahlen und Fakten rund um das «Wasserschloss Schweiz» und die globale Wasserkrise. Diese sei eine der grössten Herausforderungen des Jahrhunderts. «884 Millionen Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser; das sind 13 Prozent der Weltbevölkerung, oder jeder sechste Erdenbürger. Über 2,6 Milliarden Menschen müssen ohne sanitäre Einrichtungen auskommen – das ist jeder dritte Mensch weltweit», sagte der Delegierte für Nachhaltigkeitsmanagement an der HSG über das Lebenselixier Wasser. Die Schweiz verfüge über ausreichend grosse Wasserressourcen bester Qualität, ergänzte Thomas Dyllick. Das heisse aber nicht, dass das Alpenland von den globalen Wasserproblemen nicht betroffen sei. Nur 18 Prozent des «Wasser-Fussabdrucks» würden innerhalb der Schweiz erzeugt.

Gesamter Rückblick lesen.

23.03.2017Rückblick Unternehmensspiegel Ostschweiz im Appenzellerland

Innovation ist Mannschaftssport

Damit eine Idee zur Innovation wird, müssen viele Anforderungen erfüllt sein. Am 8. Unternehmensspiegel Ostschweiz Appenzellerland lernten die Zuhörer eine Auswahl dieser Anforderungen kennen und erfuhren, wie KMU mit ihnen umgehen können.

Medienmitteilung

22.03.2017Rückblick Sozialraumtagung 2017

An der Ostschweizer Sozialraumtagung / Fachtagung der Netzwerke GWA wurden in St.Gallen Orte, Dinge und Organisationen beleuchtet, die sonst eher im Hintergrund wirken (im Bild die «IG Brache Lachen»). Damit eine Stadt lebt, braucht es Reibung, Platz für Geheimnisse sowie sichtbare und unsichtbare Räume. Rund 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchten diese vermeintlichen Nebenschauplätze.

Was wäre, wenn man plötzlich von heute auf morgen erblindet? Vor dem Gebäude der Obvita in St.Gallen, der Organisation des Ostschweizerischen Blindenfürsorgevereins, verteilt Christoph Popp, Gesamtleiter Wohnen, Dunkelbrillen. Dann geht es in Einerkolonnen los, die Hand auf die Schulter der Person vor einem gelegt. Dass man sich im einem überdachten Durchgang befindet, merkt man etwa daran, dass der Wind auf einmal nicht mehr weht. Und dass man sich dem Haupteingang nähert, erkennt man daran, dass sich eine grosse Schiebetür öffnet. Sie klingt ausserordentlich laut. Auf diese neue Welt und Wahrnehmung einlassen musste sich Virgil Desax, blinder Mitarbeiter bei der Obvita, im Alter von 22 Jahren. Nach einer Tumorentfernung aus seinem Kopf war er blind erwacht. Heute sagt er: «Es ist eine gute Zeit, um blind zu sein. Es gibt so viele Hilfsmittel wie nie zuvor.» Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern stellt er seine Lieblings-Apps mit Licht-, Farb- und Texterkennung vor.

Für das städtische Leben unerlässlich
Der Workshop bei der Obvita war Teil der Ostschweizer Sozialraumtagung, die das Kompetenzzentrum Soziale Räume der FHS St.Gallen in diesem Jahr zusammen mit dem Netzwerk Gemeinwesenarbeit Deutschschweiz organisiert hat. Die rund 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer betrachteten und erkundeten die Stadt St.Gallen in diesem Jahr unter dem Aspekt «Das Sichtbare und das Unsichtbare». Aufgeteilt in zehn Gruppen begaben sie sich an verschiedene Orte und zu verschiedenen Organisationen, die für das städtische Leben unerlässlich sind, aber oft im Hintergrund wirken. «Es geht heute einerseits darum, Dinge sichtbar zu machen, die man sonst nicht sieht oder die man nur vage kennt», sagte Projektleiter und FHS-Dozent Dani Fels. «Andererseits besuchen wir Orte, die bewusst im Hintergrund bleiben.»

Gesamter Rückblick zur Sozialraumtagung.

21.03.2017«In der Weiterbildung ist Stillstand immer Rückschritt»

Interview mit FHS-Rektor Sebastian Wörwag. Er nimmt Stellung zu Mitarbeitendengesprächen sowie zur Weiterbildung und weist auf das nächste Schweizer Bildungsforum hin.

Ist Weiterbildung ein notwendiger Meilenstein eines jeden Mitarbeitenden?
Sebastian Wörwag: Weiterbildung dient dem Ziel, sich zu entwickeln, beruflich oder privat, manchmal auch beides zusammen. Diese Entwicklung hört nie auf. In der jüngeren Vergangenheit hat das Entwicklungstempo des Umfelds sich aber stark beschleunigt. Grund ist die immer kürzer werdende Halbwertszeit von Wissen. Neues Wissen hat noch nie so schnell an Wert verloren wie heute, weil jeden Tag so viel neues Wissen hinzukommt, dass das alte Wissen altern lässt. Ein gutes Beispiel dafür ist die Informatik: Da muss man sich ständig weiterbilden, nur schon um mit dem Stand der Technik mithalten zu können. Bei der Weiterbildung gilt drum: Stillstand ist Rückschritt, und ohne Weiterbildung verpasst man den Anschluss.

Inwiefern verlangen Ihre Mitarbeitenden nach Weiterbildung im Mitarbeitendengespräch (MAG)?
Wörwag: Ich glaube, dass ein MAG nicht nur eine Qualifikation vergangener Leistung, sondern auch ein Befähigen künftiger Leistung sein soll. Damit enthält jedes MAG eine Entwicklungsperspektive. Die kann, muss aber nicht, zu Weiterbildung führen. Entwicklung sollte in jedem Fall stattfinden und Weiterbildung kann hierzu ein guter Anlass sein.

Welche Ziele kann ich am besten für meine eigene Weiterbildung definieren?
Wörwag: Neben der Aktualisierung meiner Kompetenzen kann ich mehrere Stossrichtungen mit meiner Weiterbildung verfolgen: Entweder ich vertiefe mein Wissen und spezialisiere mich auf meinem Gebiet, oder ich halte mein Wissen breit, entwickle mich zum Generalisten und bin vielseitig einsetzbar. Die dritte Möglichkeit ist die radikalste: Ich sattle komplett um und beginne etwas völlig Neues. Das ist heute möglich. Wenige Generationen zuvor wurde man auf dem erlernten Beruf auch pensioniert, so nach dem Motto: einmal ein Schreiner, immer ein Schreiner. Heute kann ich immer wieder neu entscheiden und mich in meiner beruflichen Laufbahn neu erfinden.

Wenn diese Grenzen nun aufgehoben sind, wer entscheidet denn, wie sich das Weiterbildungsangebot zusammensetzt?
Wörwag: An der FHS St.Gallen überlegen wir sehr genau, was künftige Handlungsfelder und Kompetenzanforderungen sind. Das lässt sich nicht einfach erfahren, indem ich einige Personen in der Praxis befrage, denn deren Wissen ist erfahrungsbasiert. D.h. ich erfahre, was deren Erfahrung nach gestern noch wichtig war. Das wäre, wie wenn man jemandes Uhr ausleiht, um ihm zu sagen, wie spät es ist. Wir lassen uns hingegen leiten von übergeordneten Entwicklungen, aktuellen und künftigen Herausforderungen und gleichzeitig hinterfragen wir auch, wie aktuell und künftig gelernt wird. Darin liegt die Innovation.

Sie vertreten den Standpunkt des lebenslangen Lernens. Besteht keine Gefahr, dass Weiterbildung «lebenslänglich» wird?
Wörwag: Der oben beschriebene Trend zur Beschleunigung und die damit verbundenen kurzen Halbwertszeiten bedeuten, dass ich immer wieder aufgefordert bin, mein Wissen, meine Kompetenzen zu aktualisieren. Das kann als lebenslänglicher Druck empfunden werden. Auf der anderen Seite bin ich der festen Überzeugung, dass Lernen zu unserem Leben gehört, wie unsere tägliche Nahrungsaufnahme. Das empfinden wir ja auch nicht als Druck. Lernen sollte durch unseren Wissensdurst und einem Hunger nach Entwicklung gesteuert werden. Wenn wir einsehen, dass Lernen existenziell zu unserem Leben und unserer Entwicklung gehört, dann empfindet man es sogar als Privileg, sich dafür Zeit zu nehmen. So wie für eine gute Mahlzeit. Angebote für Weiterbildung habe ich heute so viele, dass die Herausforderung, anders noch als früher, darin besteht, sich in geeigneten Formen das relevante Wissen anzueignen und daraus handlungsfähige Kompetenzen zu entwickeln. Aber lassen Sie uns das am nächsten Bildungsforum diskutieren.

Sind Sie anderer Meinung? Am 30. März findet in St.Gallen das 6. Schweizer Bildungsforum zum Thema «Weiterbildung: lebenslang oder lebenslänglich?» statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.fhsg.ch/bildungsforum

14.03.2017St.Galler Boys'Day 2017: Der Mensch im Mittelpunkt

Am fünften St.Galler Boys‘Day haben 44 Schüler der Sekundarschule Blumenau in sozialen und pflegerischen Berufen Praxisluft geschnuppert. Die breit abgestützte Boys’Day-Initiative hat zum Ziel, den Jugendlichen die unterschiedlichen und regional verankerten Bildungswege in diesen Berufsfeldern aufzuzeigen.

Bei einer Operation im Spital zusehen, ältere Menschen begleiten oder eine Flüchtlingsberatungsstelle besuchen – 44 Oberstufenschüler des St.Galler Sekundarschule Blumenau besuchten am St.Galler Boys’Day in Dreiergruppen Praxisorganisationen in sozialen und pflegerischen Berufen. «Falls es mit dem Hochbauzeichnen nicht klappt, könnte ich mir gut vorstellen, einen Sozialen Beruf zu ergreifen», sagte einer der Sekschüler, als er seinen Kollegen beim Erfahrungsaustausch an der FHS St.Gallen vom Besuch auf der Flüchtlingsberatungsstelle berichtete. Ihm – und auch den anderen Buben – hatte Eindruck gemacht, dass in sozialen und pflegerischen Berufen immer der Mensch im Mittelpunkt steht.

Initiative mit verschiedenen Ausbildungsstätten
Eingeladen wurde die Schulklasse von der Trägerschaft der St.Galler Boys’Day-Initiative, welcher neben der FHS St.Gallen folgende Institutionen angehören: der Nationale Zukunftstag, das Berufs- und Weiterbildungszentrum für Gesundheits- und Sozialberufe St.Gallen (BZGS), die Fachmittelschule Gesundheit und Soziales der Kantonsschule am Brühl, die Organisation der Arbeitswelt für Gesundheits- und Sozialberufe SG/AR/AI/FL, die Berufs-, Studien und Laufbahnberatung des Kantons St.Gallen sowie das Kompetenzzentrum Integration und Gleichstellung des Kantons St.Gallen.

«Die Vernetzung der verschiedenen regionalen Ausbildungsstätten sichert eine breite Abstützung der Boys’Day-Initiative», sagt Thomas Knill, Projektleiter und Dozent im Fachbereich Soziale Arbeit der FHS. Ziel des Boys’Day sei es, dass die beteiligten Schüler ihre Berufswahlperspektiven hinsichtlich Sozial- und Pflegeberufen erweitern. Sie erhalten Einblicke in Berufsfelder, in welchen Fachmänner noch immer in der Minderheit sind. Gleichzeitig gibt es einen Austausch mit anderen jungen Männern, denn die Schüler wurden beim Besuch in der Praxis von Auszubildenden und Studenten auf verschiedenen Bildungsstufen (BZGS, FMS und FHS) begleitet.

Nicht nur Träume und Wünsche
Der Boys’Day soll auch einen Input geben, dass sich Schüler mit dem bevorstehenden Ausbildungs- und Berufseinstieg auseinandersetzen, hält Thomas Knill fest. Im Unterschied zu den etwas jüngeren Teilnehmern des nationalen Zukunftstags seien die Oberstufenschüler in diesem Prozess schon viel weiter. «Es geht jetzt nicht mehr nur um Träume und Wünsche, sondern auch um eine realistische Auseinandersetzung mit den eigenen Interessen und Fähigkeiten.»

10.03.2017Rückblick Unternehmensspiegel Ostschweiz in St.Gallen

«Die Idee ist einfach. Das Danach ist die harte Arbeit.»

Innovation ist nicht einfach und gelingt nicht immer. Dies eine der vielen Erkenntnisse, welche am 8. Unternehmensspiegel der FHS St.Gallen präsentiert wurden. Was Innovation begünstigt und von der Idee bis zur Fertigstellung benötigt, erklärten Prof. Dr. Roland Waibel und Vertreter von innovativen Ostschweizer Unternehmen.

Medienmitteilung

28.02.2017IBH-Lab KMUdigital: Forschungsverbund unterstützt KMU bei Digitalisierung

Sieben Hochschulen der Bodenseeregion arbeiten disziplin- und grenzüberschreitend zusammen. Das IBH-Lab «KMUdigital» will Innovationsfähigkeit der Region steigern.

Die Digitalisierung führt schon jetzt zu radikalen Umwälzungen von Geschäftsmodellen und Prozessketten, die gerade für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) existenzbedrohend sein können. Sie haben aufgrund ihrer begrenzten Ressourcen und hohen Spezialisierung kaum die Möglichkeit, adäquat auf diesen Wandel zu reagieren. Wie KMU die Herausforderung Digitalisierung gerade auch in der Vierländerregion Bodensee mit Überschreitung einer EU-Außengrenze meistern können, werden sieben Hochschulen in den kommenden vier Jahren untersuchen und erarbeiten. Die Mitgliedshochschulen der Internationalen Bodensee-Hochschule IBH haben sich zum Ziel gesetzt, mit dem IBH-Lab «KMUdigital» die Forschungs- und Innovationsfähigkeit der Region zu steigern. Die Forscherinnen und Forscher sind interessiert an Kooperationen mit Unternehmen und Kammern. Sie wollen bei den KMU Verständnis für die sich ergebenden Chancen und Risiken wecken und sie wissenschaftlich begleiten und fördern. Das IBH-Lab KMUdigital ist eines von drei IBH-Labs, die von der Internationalen Bodensee-Hochschule IBH und der Bodenseekonferenz initiiert und vom Interreg-V Programm «Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein» mit insgesamt mehr als 6 Millionen Euro gefördert werden.

Die Hochschulen gehen damit neue Wege in der Forschungskooperation. Innerhalb des IBH-Labs KMUdigital wollen sie mit Hilfe der intensiven Zusammenarbeit über Disziplin- und Landesgrenzen hinweg die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Region stärken. In ihren Forschungsaktivitäten betrachten sie den digitalisierten Produktionsvorgang an sich (Shopfloor), den Einfluss der Digitalisierung auf Geschäftsprozesse, Anforderungen an die Aus- und Weiterbildung sowie die nötigen politischen Rahmenbedingungen. Die Lab-Leitung liegt bei der Hochschule Konstanz – Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG), die weiteren beteiligten Hochschulen sind die FH Vorarlberg, die FHS St.Gallen, die NTB Buchs, die Pädagogische Hochschule Thurgau, die Zeppelin Universität und die ZHAW. Professor Dr. Oliver Haase, Vizepräsident Forschung der HTWG Konstanz, stellt heraus: «Der innovative Charakter des IBH-Labs KMUdigital besteht darin, die um den See vorhandene Expertise zu bündeln, um die Chancen und Auswirkungen für die wichtigsten Unternehmen der Region, den Mittelstand, ganzheitlich zu untersuchen.»

Weitere Informationen zum IBH-Lab «KMUdigital».
  • Twitter
  • Facebook
  • mySpace
Diese Seite weiterempfehlen
© 2017 FHS St.Gallen, FHO Fachhochschule Ostschweiz | Impressum | Rechtliche Hinweise