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  • 31.05.2018 Vadian Lectures ZEN-FHS: «Menschenwürde – mehr als eine Worthülse?» mehr ...
  • 05.06.2018 Kunstführung «Farben, Licht und Schatten» mehr ...
  • 11.06.2018 Seminar zum Thema EFQM Excellence - konsequente Umsetzung - Stufe R4E mehr ...
  • 11.06.2018 Informationsveranstaltung Pop Up City - Mehr Zwischennutzung, weniger Leerstand mehr ...
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  • 23.09.2018 Salon de Débat: «Hoffnung und Vernunft» mehr ...
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  • 07.11.2018 Seminar zum Thema EFQM Excellence - konsequente Umsetzung - Stufe R4E mehr ...
  • 15.11.2018 FHS-Infoabend am Donnerstag, 15. November 2018 mehr ...
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Vielleicht gibts Schlimmeres...






Kolumne: Lara Stoll, Slam-Poetin

Lara Stoll: Vielleicht gibts Schlimmeres...


Ich mag keine Kinder, und ich mag auch keine Teenager. Ich habe keine Scheu, das so offenkundig zuzugeben. Vor allem da Sie höchstwahrscheinlich weder Kind noch Teenie sind. Ein bisschen Angst habe ich nämlich dennoch vor beidem. Vielleicht ist es Neid, das halte ich für möglich, es ändert aber nichts an der Tatsache.

Lieber Fischstäbchen als Akne
Ich muss gestehen, dass ich an Produkten, die für Kinder konzipiert sind, durchaus meine Freude habe: Disneyfilme, Trampoline und Fischstäbchen mag ich auch. Produkte für Jugendliche hingegen empfinde ich als eklig und unaufrichtig: Sämtliche Musik, der «dröftausendste» Spider-Man-Movie, Redbull und Akne-Cremes.

Vor Kurzem bin ich dreissig geworden und gefallen hat mir das eigentlich nicht so sehr. Leide also auch ich unter Jugendwahn? Tatsächlich kontrolliere ich mein Haar auf das «Grauen» und auch die Falten werden argwöhnisch im Auge behalten. Das hat aber weniger damit zu tun, dass ich möglichst jung bleiben will, als damit, dass ich grundsätzlich lieber nicht sterben will, und wenn ich es schon muss, dann möglichst spät. Das Beobachten des unweigerlichen körperlichen Zerfalls erinnert uns fast täglich daran, vor allem mit zunehmendem Alter. Schauspieler Ian McKellen, seinerseits stolze 78 Jahre alt, hat mal gesagt: «Ab einem gewissen Alter dreht sich jeder dritte Gedanke um den Tod.» Das hat mich umgehauen, und ich habe es nicht mehr vergessen können. Tut mir leid, falls Ihnen das jetzt genauso geht.

Dass sich aber alle Welt über den Jugendwahn mokiert, finde ich dennoch falsch. Das Wort an sich ist ja gänzlich negativ konnotiert und augenblicklich wird damit eine Art Lächerlichkeit assoziiert. Grundsätzlich soll doch jeder machen, was er will. Damit schadet die Person ja keinem, und da gibt es durchaus Schlimmeres, z.B. sich nicht impfen zu lassen, oder Palmöl oder Dill im Gurkensalat, oder allgemein Dill, oder mit einer Kettensäge in Schaffhausen herumlaufen. Wobei ich bei Letzterem eine persönliche Fehde mit der Weltbild-Filiale vermute – vermutlich waren ihm die Kalender zu teuer. Haben wir nichts Besseres zu tun, als Individualität abzulehnen? Das ist so 1967.

Wer sich gerne Botox in die Stirn jagt, soll das doch tun, wenn er oder sie dann weniger ans Sterben denken muss und den Kopf wieder frei für Wichtigeres hat: Rasenmähen, Steuererklärung ausfüllen, vegane Brotaufstriche, alternative Gesellschaftskonzepte und so weiter.

Vorpubertärer Exzentriker
Eigentlich wollte ich ja noch Peter Pan ins Spiel bringen, ich habe mir nämlich extra noch den alten Disneyfilm von 1953 angesehen. Ein vorpubertärer Exzentriker, der nicht erwachsen werden will. Da erreichen wir dann aber auch aus meiner Sicht einen kritischen Punkt, denn allzu jung sollte man dem Jugendwahn vielleicht doch nicht frönen. Wer weiss, eventuell hat er in seinen ersten Lebensjahren zu wenig Ur-Vertrauen entwickeln können. Nichtsdestotrotz ein schöner Disney-Film!

Zum Schluss nun noch ein musikalisches sorbisches Sprichwort aus heiterem Himmel: «Die Jugend sieht überall Geigen.»

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