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  • 21.02.2018 FHS-Infoabend in Weinfelden am 21. Februar 2018 mehr ...
  • 21.02.2018 Informationsabend zum Bachelor-Studium in Betriebsökonomie am BZW Weinfelden mehr ...
  • 21.02.2018 Informationsabend zum Bachelor-Studium in Sozialer Arbeit am BZW Weinfelden mehr ...
  • 21.02.2018 Informationsabend zum Bachelor-Studium in Pflege am BZW Weinfelden mehr ...
  • 21.02.2018 Informationsabend zum Master-Studium in Sozialer Arbeit am BZW Weinfelden mehr ...
  • 24.02.2018 ArchitekturWerkstatt St.Gallen - offener Projekttag mehr ...
  • 01.03.2018 Vadian Lectures ZEN-FHS: «Der Staat – Bedrohung oder Garant von Menschenrechten? mehr ...
  • 01.03.2018 QM-Coaching für kleine und mittlere Immobilienverwaltungen mehr ...
  • 07.03.2018 FHS-Infoabend am Mittwoch, 07. März 2018 mehr ...
  • 07.03.2018 Informationsabend zum Bachelor-Studium in Betriebsökonomie mehr ...
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  • 07.03.2018 Informationsabend zum Master-Studium in Betriebsökonomie mehr ...
  • 08.03.2018 Präsentation Industrieprojekte Bachelor in Wirtschaftsingenieurwesen mehr ...
  • 13.03.2018 Informationsabend zum Master-Studium in Sozialer Arbeit mehr ...
  • 14.03.2018 9. Unternehmensspiegel Ostschweiz St. Gallen mehr ...
  • 15.03.2018 Zeitdiagnose Männlichkeiten in der Schweiz mehr ...
  • 21.03.2018 9. Unternehmensspiegel Ostschweiz Teufen mehr ...
  • 22.03.2018 Bücherflohmarkt für einen guten Zweck mehr ...
  • 22.03.2018 7. Schweizer Bildungsforum: Maschine vs. Mensch – und Bildung? mehr ...
  • 03.04.2018 FHS-Infoabend am Dienstag, 03. April 2018 mehr ...
  • 03.04.2018 Informationsabend zum Bachelor-Studium in Betriebsökonomie mehr ...
  • 03.04.2018 Informationsabend zum Bachelor-Studium in Sozialer Arbeit mehr ...
  • 03.04.2018 Informationsabend zum Bachelor-Studium in Pflege mehr ...
  • 03.04.2018 Informationsabend zum Master-Studium in Betriebsökonomie mehr ...
  • 08.04.2018 Salon de Débat: «Realität und Täuschung» mehr ...
  • 18.04.2018 erpcamp 2018 mehr ...
  • 19.04.2018 9. internationaler wissenschaftlicher Kongress für Pflegeforschung - Forschungswelten mehr ...
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  • 15.11.2018 Informationsabend zum Bachelor-Studium in Sozialer Arbeit mehr ...
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  • 04.12.2018 Informationsabend zum Bachelor-Studium in Pflege mehr ...
















Momentum Ost
Momentum OST ist eine Initiative zur Stärkung des Wirtschaftsraums St.Gallen-Bodensee, lanciert vom Institut für Innovation, Design und Engineering der FHS St.Gallen. Jetzt startet die zweite Ideenfindung zum Thema «Gesellschaftliches Engagement». Einerseits sollen innovative Ideen zu Freiwilligenarbeit identifiziert, andererseits Mitarbeitende Ostschweizer Unternehmen unterstützt werden, eigene Ideen zu konkretisieren und zur Umsetzung vorzubereiten. Die Ideen können bis Mitte Januar 2018 eingereicht werden auf: www.momentum-ost.ch

Sinnvolle Arbeit fördert die Motivation



Weder starr noch in sich geschlossen: Unternehmen sind heute lebendige Systeme, die immer öfter auch gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen, sich in Community-Projekten engagieren oder Freiwilligenarbeit ihrer Mitarbeitenden unterstützen. Innovationsmanagerin Corinne Dickenmann weiss, warum dieses Engagement den Unternehmen etwas bringen kann – auch finanziell.

Autorin: Andrea Sterchi

Frau Dickenmann, engagieren Sie sich freiwillig?
Corinne Dickenmann: Ich bin in keinem Verein, aber sobald es in meinem privaten Umfeld um Themen wie Innovation, die Umsetzung einer Idee oder den Schritt in die Selbstständigkeit geht, unterstütze ich die Person mit meinem Fachwissen über Methoden wie etwa Kreativitätstechniken.

Immer mehr Unternehmen engagieren sich für die Umwelt und die Gesellschaft. Sinnvolle Arbeit fördert die Motivation Was gehört zu einem freiwilligem Engagement?
Dickenmann: Ich verstehe darunter Projekte, bei denen Unternehmen ihr Know-how und die Kompetenzen ihrer Mitarbeitenden zur Verfügung stellen. Entweder, indem sie selber Projekte durchführen oder ihren Mitarbeitenden solche ermöglichen. Als Beispiel erstellt der IT-Spezialist des Unternehmens für einen gemeinnützigen Verein eine Plattform.

«Freiwilliges Engagement» ist auch das Thema beim zweiten Momentum OST. Was für Ideen suchen Sie?
Dickenmann: Ziel der Ideenfindung Momentum OST ist, dass Unternehmen, Organisationen und Mitarbeitende ihr gesellschaftliches Engagement verstärken und so zur Stärkung des Wirtschaftsraums St.Gallen-Bodensee beitragen. Gesucht sind Ideen, wie Unternehmen sich engagieren, oder wie sie ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Freiwilligenarbeit unterstützen können. Zum Beispiel, indem sie Ressourcen der Firma nützen können oder bezahlte Zeit erhalten. Den Ideen sind keine Grenzengesetzt.

Was haben die Unternehmen davon?
Dickenmann: Die Mitarbeitenden bauen sich zum einen neue Netzwerke auf. Das ist gut für das physische und psychische Wohlbefinden. Zum andern stärken und erweitern sie ihre sozialen Kompetenzen, Kommunikations- und andere Fähigkeiten. Davon profitiert auch das Unternehmen.

Und finanziell?
Dickenmann: Das ist eine Frage der Unternehmenskultur. Unternehmen müssen bereit sein, in die Weiterentwicklung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu investieren. Das steigert deren Motivation und Engagement. Sei es auch nur, dass sie einmal aus dem gewohnten Arbeitsumfeld herauskommen. Viele Leute suchen nach einer sinnvollen Arbeit, und hier sehen sie einen direkten Input ihrer Arbeit. Das Unternehmen kann sich als attraktiver Arbeitgeber positionieren. Das erleichtert das Rekrutieren und Behalten neuer Talente. Je nach Branche ist das umso wichtiger und zahlt sich finanziell aus.

Welche Möglichkeiten haben Unternehmen, ihren Mitarbeitenden Freiwilligenarbeit zu ermöglichen?
Dickenmann: Wer sich freiwillig engagiert, sei es in einem Verein oder anderswo, wünscht sich hauptsächlich Zeit. Keine Blockzeiten, sondern eine freie Zeiteinteilung wäre ein konkretes Beispiel. Unternehmen können selber Projekte lancieren, die zur Strategie oder zu den Geschäftsfeldern passen, und ihre Mitarbeitenden auffordern, sich zu beteiligen.

Kennen Sie ein Beispiel?
Dickenmann: Bei Raiffeisen Schweiz konnten Mitarbeitende im Pilotprojekt «Community Engagement» regionale Partnerorganisationen mit einem kompetenzbasierten Freiwilligeneinsatz unterstützen. Die Bank engagiert sich mit Ressourcen und Kompetenzen anstatt mit Geld. Dabei entsteht immer ein Wissenstransfer, da die Mitarbeitenden auch Wissen zurückbringen.

Sie sind Innovationsmanagerin, was machen Sie genau?
Dickenmann: Eine Innovationsmanagerin beschäftigt sich mit Trends und bringt neue Impulse. Was braucht das Unternehmen in Zukunft? Neue Dienstleistungen, ein neues Geschäftsmodell? Dann beginnt die Kreativitätsphase. Dabei werden Mitarbeitende, Kunden und Querdenker beteiligt und möglichst viele neue Ideen entwickelt. Innovationsmanager müssen die richtigen Menschen im Unternehmen zusammenbringen. Mit einem Expertenteam bespricht man dann, was und wie etwas umgesetzt werden soll.

Wie läuft ein Kreativworkshop ab?
Dickenmann: Wir sorgen zuerst für Inspiration. Dann erarbeiten die Teilnehmenden Ideen auf eine spielerische und gestalterische Weise, etwa indem sie mit Legosteinen ein Modellbauen. Wichtig ist, dass sie in Gruppen zusammenarbeiten, das fördert die Kommunikation. Die Erfahrung zeigt, sobald jemand einen Legostein in der Hand hält, nehmen die Hemmungen ab. Entscheidend ist eine gute Moderation. Sie bewirkt, dass die Motivation nicht in Frustration umschlägt.

Und was ist Innovation?
Dickenmann: Innovation bedeutet Erneuerung. Aber nicht alles Neue ist innovativ. Zur Innovation wird es, wenn es sich auf dem Markt durchsetzt, wenn die Kunden es annehmen, wenn es ein Bedürfnis befriedigt. Heute steht der Kunde im Mittelpunkt. Er erwartet, dass sich die Produkte schnell anpassen.

Ohne Innovationsmanagement geht es also nicht mehr?
Dickenmann: Die Komplexität nimmt zu, Unternehmen müssen stets flexibel sein. Oft wissen sie nicht, wie sich der Markt verändert, oder ob ein neuer Player ihnen plötzlich das Geschäft wegnimmt.

Was braucht es für ein gutes Innovationsmanagement?
Dickenmann: Lernende Organisationen sind wichtig. Und eine entsprechende Unternehmenskultur. Vor allem agiles Management ermöglicht viel Kreativität, was Innovationsfähigkeit freisetzt.

Agiles Management fördert demnach Innovation?
Dickenmann: Agile Methoden wie Scrum oder Holokratie zielen auf eine andere Art der Zusammenarbeit und Kommunikation. Kundenorientierung bedeutet: schnell agieren und anpassungsfähig sein. Es ist ein selbst organisiertes Arbeiten, nicht nur das Ausführen von Aufträgen. Gleichzeitig braucht es ein agiles Mindset, eine bestimmte Kultur. Agiles Management ist ein Wertesystem. Stichworte sind Abbau von Hierarchien, Empowerment Leadership, hohe Transparenz, Fehlerkultur. Es geht nicht mehr um Maschinen, die besser und schneller produzieren. Unternehmen werden heute als lebendige Systeme verstanden, in denen der oder die Mitarbeitende einen anderen Wert hat und nicht nur eine planbare
Ressource ist.

Das wiederum motiviert Mitarbeitende?
Dickenmann: Ja. Vielen sind Selbstbestimmung und Sinn wichtig. Agiles Management wirkt sich deshalb positiv auf die intrinsische Motivation aus. Diese wiederum macht flexibel, kreativ und innovativ. Es braucht Neugier, Leidenschaft und die Bereitschaft zum Experimentieren.

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