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Kulturzyklus Kontrast 2017

Am Kulturzyklus Kontrast eröffnen Künstlerinnen und Künstler mit einer Beeinträchtigung aussergewöhnliche Zugänge zu unterschiedlichen Kultursparten. Sie fragen danach, was vermeintlich «normal» ist und stellen in ihren künstlerischen Antworten die Welt auf den Kopf. Der Zyklus Kontrast nähert sich dem Thema Behinderung über Ressourcen statt über Defizite und stellt das künstlerische Werk ins Zentrum. Ob Kunst, Literatur, Film, Tanz oder Konzert – das Programm ist in seiner Vielfalt einzigartig.

Programm
Der Kulturzyklus 2017 findet vom 7. bis 11. November 2017 jeweils um 19.30 Uhr im Fachhochschulzentrum St.Gallen statt:

7. November – Vernissage zur Ausstellung von Phil Hubbe: Mit Behinderung ist zu rechnen

Phil Hubbe ist Karikaturist, hat Multiple Sklerose und zeichnet «behinderte Cartoons» – so nennt er das selbst und so lautet auch der Untertitel seiner Buchreihe. Seine Zeichnungen sind witzig und böse. Darf er sich lustig machen über das Thema Behinderung? Das Interesse und der Zuspruch seines Publikums geben ihm jedenfalls recht. Phil Hubbe stellt erstmals in der Schweiz aus. Seine Cartoons sind nach dem Kulturzyklus noch bis am 7. Dezember an der FHS St.Gallen zu sehen.



8. November – Film: 24 Wochen

Die Kabarettistin Astrid (Julia Jentsch) und ihr Partner sowie Manager Markus (Bjarne Mädel) erfahren, dass ihr ungeborenes Kind mit dem Down-Syndrom und einem schweren Herzfehler zur Welt kommen wird. Sie müssen sich nun entscheiden, ob sie das Kind behalten wollen oder sich doch zu einer Spätabtreibung entschliessen. Beim Deutschen Filmpreis 2017 bekam 24 Wochen den Filmpreis in Silber und war in den Kategorien beste Regie, bestes Drehbuch und beste weibliche Hauptdarstellerin nominiert. Nach der Vorführung findet ein Podiumsgespräch mit Ruth Bader, Vertreterin von Menschen mit degenerativen Muskelerkrankungen, und mit Filmredaktor Alex Oberholzer statt.



9. November – Lesung von Erwin Riess: Herr Groll und die Stromschnellen des Tiber

Der Politikwissenschaftler, Rollstuhlfahrer und freie Schriftsteller Erwin Riess aus Wien schreibt erzählende Prosa und politische Texte. Sein Stil zeichnet sich durch hintersinnigen Witz und eine bis zum Sarkasmus gesteigerte Abrechnung mit der Ignoranz der Gesellschaft aus, der das Wort Barrierefreiheit unbekannt geblieben scheint. Seine Figur des Rollstuhlfahrers Groll – in Erzählungen und mittlerweile fünf Romanen – kämpft in absurden Situationen gegen diese bei Architekten und Politikern gleichermassen verbreitete Blindheit an. Erwin Riess stellt am Kulturzyklus auch das Buch «Unerhörte Lust. Zur Sexualität behinderter und kranker Menschen» vor.



10. November – Konzert: Blind & Lame

Blind & Lame ist ein ungewöhnliches Mutter-Tochter-Duo, denn der Name beschreibt auch die Behinderungen, mit denen die beiden Frauen leben. Damit soll das Thema aber gleich abgehakt sein. Im Mittelpunkt steht für Lucy und Kika Wilke etwas anderes: ihre Musik. Und die ist alles andere als lahm. Mit Gesang und Gitarre entführen sie das Publikum auf eine Crossover-Reise durch die Welt.



11. November – Tanz: Alessandro Schiattarella

Eine seltene Krankheit stoppte Alessandro Schiattarellas Karriere auf den grossen Ballettbühnen. Seither sucht er den Ausdruck in der Einschränkung. In seinem aktuellen Projekt hat er ein Stück für eine Gruppe von sechs Tänzern choreografiert und inszeniert. «Strano» handelt vom Leben mit Einschränkungen und dem Streben nach dem Standard als Ideal. Es geht um Inklusion und Exklusion.





Die Kulturveranstaltungen sind kostenlos. Wir danken für eine Kollekte zur Finanzierung des nächsten Kulturzyklus.




Kulturzyklus in Leichter Sprache
Barrierefreiheit ist eine Grundvoraussetzung für Inklusion, also für die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen an der Gesellschaft und am kulturellen Leben. Inklusion ermöglicht Menschen mit Beeinträchtigungen selbstbestimmt zu leben. Im Sinne einer barrierefreien und zielgruppengerechten Kommunikation lässt die FHS St.Gallen ihre Einladung zum Kulturzyklus Kontrast 2016 auch in Leichte Sprache übersetzen. Leichte Sprache richtet sich vor allem an Menschen mit Lernschwierigkeiten, hilft aber zum Beispiel auch Menschen mit Legasthenie, Menschen mit Migrationshintergrund oder Menschen mit Demenz. Ein Text in Leichter Sprache besteht aus sehr kurzen Sätzen und beschränkt sich auf die wichtigsten Informationen. Es gibt kein Passiv, kein Genitiv, kein Konjunktiv sowie keine Fremd- und Fachwörter.

Die Übersetzung der Einladung in Leichte Sprache wird vom Amt für Gesellschaftsfragen der Stadt St.Gallen unterstützt.




Barrierefreiheit
Wir arbeiten im Zuge des geplanten Relaunches an der Barrierefreiheit unserer Webseite. Für Menschen mit einer Sehbehinderung haben wir die Einladung zum Kulturzyklus Kontrast als barrierefreies PDF gestaltet. Sie können das PDF lokal abspeichern und den Text unter Anzeige -> Sprachausgabe abspielen lassen. Der Film «The Sessions – Wenn Worte berühren» wird in einem Plenarsaal mit T-Spulen-Verstärkung aufgeführt, damit Audiosignale störungsfrei über Hörgeräte empfangen werden können.





Rückblick Kulturzyklus Kontrast 2016, 2015 und 2014
Einen Rückblick auf den Kulturzyklus Kontrast 2016 finden Sie unter folgendem Link.
Einen Rückblick auf den Kulturzyklus Kontrast 2015 finden Sie unter folgendem Link.
Einen Rückblick auf den Kulturzyklus Kontrast 2014 finden Sie unter folgendem Link.


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