Gesellschaftliche Herausforderungen & professionelle Gestaltung

Der Begriff «Soziale Frage» taucht wieder vermehrt auf – sei dies im Kontext mit Fragen zur sozialen Gerechtigkeit und sozialen Sicherheit, angesichts radikaler demographischer und migrationsbedingter Veränderungen oder im Zusammenhang mit...

Der Begriff «Soziale Frage» taucht wieder vermehrt auf – sei dies im Kontext mit Fragen zur sozialen Gerechtigkeit und sozialen Sicherheit, angesichts radikaler demographischer und migrationsbedingter Veränderungen oder im Zusammenhang mit technischen Entwicklungen, wie die digitale Revolution. Bei genauerem Hinsehen wird jedoch klar, dass durch solche gesellschaftlichen Veränderungen Selbstverständlichkeiten in Frage gestellt werden, die das konstruieren, was subjektiv als «normal» betrachtet...

Der Begriff «Soziale Frage» taucht wieder vermehrt auf – sei dies im Kontext mit Fragen zur sozialen Gerechtigkeit und sozialen Sicherheit, angesichts radikaler demographischer und migrationsbedingter Veränderungen oder im Zusammenhang mit technischen Entwicklungen, wie die digitale Revolution. Bei genauerem Hinsehen wird jedoch klar, dass durch solche gesellschaftlichen Veränderungen Selbstverständlichkeiten in Frage gestellt werden, die das konstruieren, was subjektiv als «normal» betrachtet wird. Beispiele sind: Vollbeschäftigung, Wohnen oder Wohlstand. Solche Entwicklungen verunsichern, bedrohen Existenzen und können zu diffusen Ohnmachtsgefühlen führen. Deshalb fokussiert die FHS St.Gallen auf die Analyse von Wechselwirkungen zwischen sozialen Kategorien, gesellschaftlichen Akteuren, Bezugssystemen und subjektiver Betroffenheit.

Forschungsprojekt

BeeUp – «Crowdcrafting» als Beitrag zur Arbeitsmarktintegration
BeeUp – «Crowdcrafting» als Beitrag zur...
BeeUp – «Crowdcrafting» als Beitrag zur...

Friktionen im Arbeitsmarkt führen zur strukturellen Arbeitslosigkeit, speziell zu hoher Jugendarbeitslosigkeit in Europa und der Schweiz. Jugendliche werden heute in einer oftmals tayloristisch anmutenden Push-Ausbildung unterrichtet, die viel zu wenig Flexibilität hinsichtlich der Veränderungen im Arbeitsmarkt und zu wenig Ausrichtung auf die praktische Umsetzung der vermittelten Methoden und Wissensstrukturen aufweist. Konkrete Anforderungen der Unternehmen und insbesondere die transferorientierte Ausbildung der Jugendlichen mit dem Ziel der Umsetzbarkeit der Wissensstrukturen, werden in der Ausbildung zu wenig berücksichtigt, wodurch sich das Risiko der Arbeitslosigkeit und Frustration auf Seiten der Studierenden und Schüler erhöht und umfassende Bildungsprozesse verhindert werden.

Mit dem vorliegenden Projekt soll eine bereits bestehende innovative didaktische Methode (BeeUp) und deren digitale Umsetzung auf ein neues Niveau gebracht werden, indem speziell Jugendliche in Ausbildungen aus wirtschaftsfernen Bereichen mit transferorientierten und praxisnahen Ausbildungsmethoden nah an den Arbeitsmarkt geführt werden.

Friktionen im Arbeitsmarkt führen zur strukturellen Arbeitslosigkeit, speziell zu hoher Jugendarbeitslosigkeit in Europa und der Schweiz. Jugendliche werden heute in einer oftmals tayloristisch anmutenden Push-Ausbildung unterrichtet, die...

Friktionen im Arbeitsmarkt führen zur strukturellen Arbeitslosigkeit, speziell zu hoher Jugendarbeitslosigkeit in Europa und der Schweiz. Jugendliche...