Denker und Macher der Zukunft

Industrieprojekte 2019

Der Kameraschützer – Qualitätskontrolle staubdicht verpackt

Das Gewohnte ganz anders denken. Das wagten Moreno Thurnherr, Roger Westermann und Marc Metzler. Für die Firma Hoegger überlegten sie sich neue Produkte aus Insekten und tüftelten an einer innovativen Schneid­maschine herum. Ihre Ideen überzeugten, stiessen aber an Ressourcen­grenzen. Etwas, womit ein Wirtschaftsingenieur im Berufsalltag rechnen muss. Jetzt entwickeln die drei einen neuen Prototyp: Ein Kameragehäuse, das selbst der Chemie und dem Hochdruckreiniger standhält.

Der Digitalhelfer – Digitalisierung auf der Baustelle

Die Digitalisierung ist auf der Baustelle noch kaum angekommen. Das könnte sich bald ändern. Die angehenden Wirtschaftsingenieure Marco Zimmermann, Marcel Holenstein, Christian Gertsch und Stephan Zünd arbeiten an einer digitalen Lösung, die den Nerv der Zeit trifft. Sie spart Zeit und Geld und für die Jansen Building Systems ist sie ein Schritt in die digitale Zukunft. Die Idee ist einfach. Die Umsetzung forderte die Studenten allerdings heraus, brachte ihnen aber auch einige Erfolge. Zum Beispiel überzeugten sie die Konzernleitung der Jansen AG und sie arbeiteten einen Business Case für eine mögliche Gründung eines Start-ups aus.

Der Medizinspender – Medikamente aus dem Automaten

Die vier Studiernden Philip Maag, Sandro Montinaro, Sabrina Wüsch und Antonija Pilicic haben für die Leomat AG in Tübach ein neues Geschäftsmodell entwickelt: Künftig sollen nicht mehr nur Snacks und Getränke aus dem Automaten bezogen werden können, sondern auch rezeptfreie Medikamente.

Der Einsatzkontrolleur – Radiowellen identifizieren Schläuche

Infiltrationspumpen der Goldacher Firma Nouvag AG werden bei Operationen gebraucht, um die Patienten mit Flüssigkeit zu versorgen. Für das Konzept der «Mehrfach - zur Einfachbenutzung» haben die angehenden Wirtschaftsingenieure Nico Baldassari, Reto Dähler, Danijel Dunjic, Jessica Huang, Fabian Leuzinger und Denis Schäfler das Infiltrationsschlauchset so umgestaltet, dass dieses mithilfe der RFID-Technologie einmalig pro Patienten verwendet werden kann.

Der Glasverdunkler – Eine Brille schützt selber vor Lichtblitzen

Wer an Transformatoren und elektrischen Schaltschränken arbeitet, der braucht einen besonderen Schutz. Auch für die Augen. Denn bei einem Kurzschluss entstehen gefährliche Lichtblitze. Mit der Toggenburger Firma Optrel haben die angehenden Wirtschaftsingenieure Daniel Indermaur, Silvan Schläpfer und Martin Ziegler eine Blendschutzbrille entwickelt. In weniger als einer Millisekunde dunkelt sie ihr Glas ab.

Der Kantenkleber – Nullfugen-Technik fürs kleine Budget

Die angehenden Wirtschaftsingenieure Adriano Kobelt, Dominik Lampert, Philipp Thomann, Philipp Schärer und Patrik Stacher haben eine Vision: Sie wollen für die Schreinerbranche ein neues Verfahren des Kantenleimens auf den Markt bringen. Mit ihrem Industrieprojekt sind sie ihrem Traum einen grossen Schritt nähergekommen.

Der Wasserversorger – Mit Muskelkraft zu sauberem Trinkwasser

Nach Katastrophen bricht die Wasserversorgung meistens zusammen. Sofern es überhaupt Wasser gibt, dann ist es verdreckt und nicht trinkbar. Dem wollen die drei angehenden Wirtschaftsingenieure Luigi Ferrise, Luca Keller und Shqiprim Mazreku abhelfen. Für die Steinacher Trunz Water Systems AG haben sie eine Wasseraufbereitungsanlage entwickelt. Sie ist schnell einsatzfähig und einfach zu bedienen. Das Beste aber ist: Sie funktioniert mit reiner Muskelkraft.

Der Qualitätsförderer – Mehrwert für Kunden steht im Zentrum

Nach einem Jahr Arbeit hiess es für die fünf Studenten Adrian Hildbrand, Gian Luca Dvorak, Gian Tuor, Jan Scherrer und Valentin Bauer sowie ihr Industrieprojekt: Alles auf Anfang. Im ersten Moment waren sie frustriert, nutzten dann aber den «Rückschritt zum Fortschritt». Entstanden ist ein Dienstleistungskonzept für die Turbal AG, das auf den Qualitätsmehrwert für den Kunden fokussiert.