Fachstelle PraxisausbildungProfessionalität in der Praxis vermitteln

Die Praxisausbildung ist ein integrierter und promotionsrelevanter Bestandteil des Bachelor-Studiums in Sozialer Arbeit und umfasst rund einen Drittel der Gesamtausbildungszeit. Auf handlungswissenschaftlich fundierter Grundlage entwickeln und erweitern die Studierenden in der Praxisausbildung professionelle Kompetenzen zur Bewältigung des beruflichen Auftrags.

Die Fachstelle Praxisausbildung der FHS St.Gallen ist Anlaufstelle für sämtliche Fragen zur Praxisausbildung. In Zusammenarbeit mit den Praxisausbildungsorganisationen bietet die Fachstelle verschiedene Formen der Praxisausbildung an:

  • Praxismodule (Ausbildungspraktika)
  • Praxisbegleitende Studienform (Sozialarbeiterin/Sozialarbeiter bzw. Sozialpädagogin/Sozialpädagoge in Ausbildung)

Die Praxisausbildung findet im Rahmen von zwei einsemestrigen Praxismodulen oder in einer praxisbegleitenden Ausbildungsanstellung mit zwei qualifikationsrelevanten Praxisphasen statt. Praxismodule im Ausland oder in speziellen Formen (Projekt-Praxismodule, Inhouse-Praxismodule) ergänzen die Möglichkeiten in der Praxisausbildung.

Die Fachstelle Praxisausbildung ist zuständig für die Organisation und Weiterentwicklung der Praxisausbildung und steht Studierenden, Praxisorganisationen, Praxisausbildungspersonen und weiteren Interessierten bei Fragen zur Verfügung.

Weitere Informationen und Dokumente zur Praxisausbildung finden Sie hier.

Organisationen der Sozialen Arbeit gewährleisten eine Ausbildung in berufspraktischen Feldern, die von erfahrenen Fachpersonen mit methodisch-didaktischer Zusatzqualifikation angeleitet und qualifiziert wird. Die Anerkennung von Praxisausbildungsorganisationen und Praxisausbildungspersonen erfolgt auf der Basis der SASSA-Kriterien durch die FHS St.Gallen. Die erforderliche Zusatzqualifikation für Praxisausbildungspersonen kann in einem Fachseminar an der FHS St.Gallen erworben werden. 

Die Praxisausbildung wird durch einen Dreiecksvertrag zwischen der FHS St.Gallen, den Studierenden und der jeweiligen Praxisausbildungsorganisation gerahmt und ist konzeptionell und strukturell in den Bachelor-Studiengang integriert. Studierende besuchen im Rahmen der Praxismodule vorbereitende und begleitende Lehrveranstaltungen (PRE1-6) sowie Ausbildungssupervisionseinheiten. Die Studierenden werden individuell von Dozierenden und wissenschaftlichen Mitarbeitenden des Fachbereichs Soziale Arbeit begleitet.

Praxisausbildungsstellen werden durch die Fachstelle Praxisausbildung nicht direkt vermittelt oder garantiert. Die Fachstelle bewirtschaftet jedoch einen Stellenpool, der den Studierenden für die Stellensuche zur Verfügung steht. Zudem werden im Rahmen der PRE-Veranstaltungen Bewerbungsworkshops angeboten und Studierende bei Bedarf individuell in allen Fragen zur Praxisausbildung und praxisbegleitenden Studienform beraten.

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