Modulgruppe "Wissens- und forschungsbasierte Pflegepraxis"

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Advanced Nursing Practice 1

Im Fokus stehen drei Care-Situationen: Neurological Care, Cardiological Care und Nephrological Care. Für Betroffene sind gesundheitsbezogene Adaptationen unverzichtbar. Sie sind herausgefordert, sich neu zu orientieren, den Alltag mit der Erkrankung zu bewältigen, ihr Selbstbild auf die veränderte Situation abzustimmen und ihren Lebensstil zu modifizieren. Um diesen Prozess effektiv zu unterstützen, machen sich die Studierenden vertraut mit

  • Versorgungsmodellen für chronisch erkrankte Menschen
  • Möglichkeiten zur Förderung des Selbstmanagements
  • Der lebensweltlichen Perspektive der Betroffenen und ihrer Bezugspersonen
  • der Bedeutung einer Bewegungseinschränkung für chronisch erkrankte Personen
  • der Bedeutung der Rehabilitation für Betroffene, Bezugspersonen und Pflegefachpersonen
  • klinischer Entscheidungsfindung und Clinical Reasoning im Rahmen des Pflegeprozesses
  • dem Aufbau von Reflexions- und Entscheidungsfindungskompetenzen bei chronisch erkrankten Menschen und ihren engsten Bezugspersonen
  • kritischen Diskursen über gesundheitspolitische, gesellschaftliche, ökonomische, ethische und forschungsrelevante Fragestellungen.

Advanced Nursing Practice 2

Im Fokus stehen zwei Care-Situationen: Oncological Care und Mental Health Care. Betroffene sind konfrontiert mit einem krankheitsbedingt veränderten Körpererleben oder erfahren gesellschaftliche Stigmatisierung. Bestimmte Aspekte ihrer Lebenssituation sind mit gesellschaftlichen Tabus verbunden. Um Betroffene in solchen Situationen bestmöglich zu unterstützen, setzen sich die Studierenden auseinander mit

  • Körper- und Leibverstehen im Kontext einer onkologischen Erkrankung
  • rekonstruktiver Fallarbeit und verstehender Pflegediagnostik
  • Prävention und Screeningmethoden im onkologischen Kontext
  • dem Problem der Stigmatisierung im Bereich Mental Health Care
  • Kommunikation über Tabuthemen
  • dem Recovery-Konzept
  • Belastungen im pflegerischen Arbeitsumfeld (z. B. Arbeitsbelastung)
  • kritischen Diskursen über gesundheitspolitische, gesellschaftliche, ökonomische, ethische und forschungsrelevante Fragestellungen.

Advanced Nursing Practice 3

Im Fokus stehen zwei Care-Situationen: Dementia Care und Palliative Care. Um der besonderen Verletzlichkeit dieser Patientengruppen gerecht zu werden und sich die Perspektive der Lebensspanne anzueignen, machen sich die Studierenden vertraut mit

  • phänomenologischer Diagnostik bei Menschen mit Demenz
  • Versorgungsmodellen für und mit Menschen mit Demenz
  • Palliative Care als Konzept für die gesamte Lebensspanne
  • der Bedeutung und den Folgen von Frailty
  • Lebenswelten sterbender Menschen
  • sozialen und ethischen Fragestellungen am Lebensende
  • kritischen Diskursen über gesundheitspolitische, gesellschaftliche, ökonomische, ethische
    und forschungsrelevante Fragestellungen.

Lebenswelt- und Gesundheitstheorien

Um die Lebenswelt chronisch erkrankter Personen verstehen zu können, sind Theorien und Erklärungsmodelle hilfreich. Zugleich ist es wichtig, die eigene professionelle Rolle mithilfe von Konzepten kontinuierlich zu reflektieren. In diesem Modul setzen sich die Studierenden auseinander mit

  • Theorien der Gesundheitsförderung und der Selbstpflege
  • Caring-Konzepten
  • Verstehens- und Handlungstheorien lebensweltorientierter Pflege
  • wissenschaftstheoretischen Strömungen im Pflegekontext
  • Professionstheorie in Bezug auf «Advanced Nursing Practice»
  • Politisierung und Ökonomisierung des Pflegerischen.

Handlungstheorien der Pflege

Warum handelt eine Person auf eine bestimmte Weise? Diese Frage ist zentral, um erkrankte Personen im Kontext ihrer Lebenswelt zu verstehen. In diesem Modul machen sich die Studierenden mit kommunikations- und interaktionstheoretischen Ansätzen vertraut, um diese im Rahmen von Fallrekonstruktionen anzuwenden. Sie setzen sich auseinander mit

  • verbalen und nonverbalen Interaktionsformen in komplexen Pflegesituationen
  • Phänomenen wie Trauer, Hoffnung, Spiritualität, Einsamkeit, Gewalt, Stigmatisierung, Ungleichheit, Ambiguität, Fremdheit und Nähe
  • personen-, familien- und gemeindeorientierten Konzepten
  • «Gefühlsarbeit» in der lebensweltorientierten Pflege
  • Leib- und Körperverstehen
  • Intervisionstechniken in Theorie und Praxis.

Ethik

Ethische Entscheidungsfindung gehört zu den Kernkompetenzen der APNs. In diesem Modul vertiefen die Studierenden grundlegende Aspekte der klinischen Ethik anhand exemplarischer Handlungsfelder im APN-Kontext. Sie beschäftigen sich mit

  • Grundfragen heutiger Pflegeethik
  • Patientenrechten
  • ausgewählten ethischen Theorien und Konzepten wie Vulnerabilität, Forschung und Pflege am Lebensende
  • «Advance Care Planning» im Verantwortungsbereich der APN.

Digital Nursing

Technisierung, Digitalisierung und Robotisierung beeinflussen zunehmend die Lebens- und Arbeitswelt von Pflegenden und pflegebedürftigen Personen. In diesem Modul setzen sich die Studierenden mit der Frage auseinander, ob und wie sich digitale, technische und robotische Ansätze in komplexe Pflege- und Alltagssituationen integrieren lassen. Sie diskutieren, wie sich diese Integration auf das Beziehungsgeschehen zwischen pflegebedürftigen Personen, Angehörigen und Pflegenden auswirkt. Dabei setzen sie sich auseinander mit

  • Chancen und Herausforderungen von «Digital Health» in Care-Situationen
  • Technikethik in der Pflege und Begleitung von Personen mit chronischen Erkrankungen
  • digitalen Skills in der Pflege
  • personenbezogenen Technologien, deren Entwicklung und Einsatz (Informations- und Kommunikationstechnologien, Ambient Assistent Living und Assistenztechnologien, robotischen Technologien, Companion- und Rehabilitationstechnologien)
  • Technologien in Pflegesystemen (Pflegeinformatik, klinische Informationssysteme, elektronisches Patientendossier, Telecare, mHealth, Big Data)
  • Technikforschung in der Pflege und Begleitung von chronisch erkrankten Personen.

Praxisentwicklung und Leadership

Im Sinne des «Practice Development»-Ansatzes zeigt sich Leadership in der Gestaltung einer personenzentrierten Kultur. Personenzentrierung bezieht sich auf alle, die an einer Caring-Interaktion beteiligt sind – erkrankte Personen, Familien, Kolleginnen und Kollegen sowie weitere Mitglieder des multiprofessionellen Teams. In diesem zweiteiligen Modul planen die Studierenden zunächst ein Leadership-Projekt im Rahmen der klinischen Fachführung und setzen es im anschliessenden Transfermodul um.