Mehr Wissen bedeutet mehr Chancen

Master-Studium in Pflege

Die Herausforderungen im Gesundheitswesen sind komplex und anspruchsvoll. Um diese zu meistern, braucht es immer mehr hochqualifizierte Pflegefachpersonen. Dabei geht es in erster Linie um die Behandlung und Betreuung der wachsenden Anzahl chronisch bzw. mehrfach kranker Menschen. Sie haben besondere und vielschichtige Versorgungsbedürfnisse. Dem gegenüber stehen Kosten, die nicht aus dem Ruder laufen dürfen.

Das Master-Studium in Pflege an der FHS St.Gallen bereitet Pflegefachpersonen bestens auf diese herausfordernden Aufgaben vor. Der Master-Abschluss befähigt Sie, unser Gesundheitswesen wissenschaftlich fundiert, qualitativ hochstehend und zugleich wirtschaftlich, effektiv und effizient weiterzuentwickeln. Damit leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur Gesundheitsversorgung der Zukunft.

Master of Science in Pflege ab Herbstsemester 2019

Aktuell wird das Curriculum des Masters of Science in Pflege überarbeitet – gestartet wird im Herbst 2019. Das folgende Schaubild zeigt Ihnen die konzeptionelle Ausrichtung des Masters auf, während Sie weiter unten vertiefte Informationen finden. Eine Broschüre ist in der Box "Weitere Informationen" zu finden, weitere Materialien folgen.

Ziel

Das neue Curriculum des Master of Science in Pflege stärkt und unterstützt die Entwicklung der Profession Pflege mit einem eigenen pflegewissenschaftlichen Abschluss. Die Zukunftsorientierung liegt in der Stärkung der Rolle der APN sowie in der Profilschärfung, wodurch Absolventinnen/Absolventen eine erweiterte Expertise in der Betreuung chronisch kranker Menschen in deren Lebenswelt aufzeigen können Die Profilschärfung richtet sich auf Advanced Practice Nursing sowie Rehabilitation und gemeindenahe und familienorientierte Gesundheitsversorgung. Die Komplexität des 'Pflegerischen', des pflegerischen Handelns, orientiert sich an einem Rahmen, der lebensweltliche sowie wissens- und forschungsbasierte Ansätze berücksichtig, die zu einer selbstbestimmten und autarken Lebensführung beitragen.

Die Qualität im Master of Science in Pflege wird darüber hinaus gefördert durch:

  • internationale Kooperationen zur Förderung der Vernetzung der Pflegeexpertinnen und -experten
  • Ausbau der interprofessionellen Zusammenarbeit zwischen Pflege und Medizin im Joint Medical Master mit den Universitäten Zürich und St.Gallen
  • Übertragbarkeit der erworbenen Kompetenzen auf neue, erweiterte Aufgaben in der Pflegepraxis
  • Anschlussfähigkeit des Abschlusses für ein Doktorat

Mit Absolvieren des Master-Studiengangs erreichen die Studierenden die national festgelegten Abschlusskompetenzen für Master- Studiengänge in Pflege.

Der Vertiefungsschwerpunkt des Master of Science in Pflege an der FHS St.Gallen ist darauf ausgerichtet die pflegerischen Kompetenzen der Absolvierenden zu fördern, hinsichtlich:

  • Lebensweltorientierter Pflegepraxis. Dies bedeutet, die individuelle Lebensumwelt und den Lebensraum von Menschen zu explorieren/zu berücksichtigen und pflegerische Interaktionen gemeinsam zu gestalten.
  • Förderung von Selbstpflege. Dies bedeutet, ressourcenorientiert die Selbstwirksamkeit eines Individuums zu stärken, damit komplexe gesundheitliche Lebensumstände gemeistert werden.
  • Pflege gemeinsam mit Menschen in Phasen ihres Krankseins zu gestalten. Dies bedeutet, dass der Pflegeprozess gemeinsam mit der betroffenen Person innerhalb ihres sozialen Systems/sozialen Strukturen geplant und ausgeführt wird. Individuelle Ressourcen und Gegebenheiten sind leitend in der Gestaltung des Pflegeprozesses.
  • Auseinandersetzung mit unterschiedlichen pflegewissenschaftlichen Forschungsrichtungen. Dabei geht es um die, Konzipierung und Ausführung pflegewissenschaftlicher Forschungsprojekte für eine Optimierung der Pflegepraxis.
  • Weiterentwicklung der Profession. Ausgerichtet an einer visionären und personenorientierten Haltung Leadership-Kompetenzen zu entwickeln und die Pflegeprofession in interprofessionellen Teams des Gesundheitssystems (Institutionell, Bildung, Politik, Öffentlichkeit) zu vertreten.

Im Fokus des Studienprogramms steht die Lebens- und Pflegesituation von Personen mit chronifizierten gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Die Komplexität des 'Pflegerischen', des pflegerischen Handelns, orientiert sich dabei an einem Rahmen, der lebensweltliche, wissens- und forschungsbasierte Ansätze berücksichtig, die zu einer selbstbestimmten und autarken Lebensführung beitragen. Dies impliziert einerseits, dass selbstmanagementfördernde Strategien die personenbezogene (Re)Habilitation und die soziale Teilhabe, in einer gemeindenahen, technikunterstützenden und familienorientierten Gesundheitsversorgung, unterstützen. Andererseits professionsspezifische Aufgaben und Funktionen im Bereich vom community based APN markiert und fokussiert werden.

Gabriele Dietz-Held

Studienadministration
Sachbearbeiterin

+41 71 226 14 16
gabriele.dietz@fhsg.ch

Prof. Dr. Hedi Hofmann Checchini, MNS

Lehre Fachbereich Gesundheit
Studiengangsleiterin MSc in Pflege

+41 71 226 15 43
hedi.hofmann@fhsg.ch