Werde Teil der ArchitekturWerkstatt
Die kleine, individuelle Architektur Schule

Das Studium an der ArchitekturWerkstatt St.Gallen


In der Schweiz bieten verschiedene Hochschulen ein Architektur-Studium an. Die Unterschiede der Ausbildungsmodelle liegen dabei in der Art und Weise, wie Architektur vermittelt wird. Während viele Schulen einen fragmentierten Modulplan anbieten, in welchem die einzelnen Fächer losgelöst voneinander unterrichtet werden, geht das Architektur-Studium in St.Gallen mit einem integrativen Modell einen neuen Weg und reagiert damit auf die Tatsache, dass Bauen ein ganzheitlicher Prozess ist. Das integrale Ausbildungsmodell der ArchitekturWerkstatt vermittelt Ihnen den interdisziplinären Charakter der Bauens umfassend und führt die einzelnen Fächer in der Arbeit am architektonischen Projekt, dem Entwurf, zusammen.

Das Studium der ArchitekturWerkstatt befähigt Sie, die in der Architektur verbundenen Disziplinen und Fragestellungen in Ihren Arbeiten zusammenzuführen. Das Studium vermittelt  Ihnen die Kompetenz, ganzheitlich vernetzt zu arbeiten und interdisziplinär zu kooperieren. Sie lernen, bei der Analyse von Problemen fachübergreifend und in Gesamtzusammenhängen zu denken und zielgerichtet Lösungen zu entwickeln. Sie lernen (selbst-)kritisch und entwicklungsorientiert zu handeln, die eigene Haltung, auf der Grundlage von erlerntem Wissen zu hinterfragen und damit zu gestalten. Diese Kompetenzen werden am konkreten Entwurf trainiert. Das Studium am Projekt, die Auseinandersetzung mit der jeweiligen Auf­gabenstellung, steht im Zentrum der Ausbildung an der ArchitekturWerkstatt.

Daher ist auch die Zusammenarbeit mit allen die Architektur, das Bauen, betreffenden Disziplinen zentrales Element Ihres Studiums.

Für das Architektur-Studium steht das Modell der Werkstatt Pate: Das handwerkliche Arbeiten wird mit dem Arbeiten am architektonischen Projekt verknüpft. Sie lernen, ästhetische, technische und handwerkliche Ansprüche zu verbinden und das Haus als Bau-Werk zu begreifen, in dem die unterschiedlichen Anforderungen und Rahmenbedingungen zusammenkommen. Für das handwerkliche Arbeiten stehen den Studierenden verschiedene Werkstätten zur Ver­fügung: unter anderem eine Holz-, eine Textil-, eine Druck- und eine Digitalwerkstatt. Die Arbeit mit regionalen Baustoffen, wie dem für die Region typischen Werkstoff Holz, sowie die Einbindung von lokalen Architekten, von Wirtschaft und Gewerbe, verknüpfen zudem die Studieninhalte mit der regionalen Praxis.

Die ArchitekturWerkstatt bietet Ihnen einen persönlichen Studienbetrieb. Besonderes Merk­mal dabei ist die Durchmischung von Studierenden aller Studienjahre in – parallel zum regulären Semesterbetrieb stattfindenden – gemeinsamen Projektwerkstätten. An diesen All School Charrettes, die sich jeweils auf konkrete bauliche Fragestellungen beziehen, nehmen zudem verwandte Fachdisziplinen, wie etwa Bauingenieure, Haustechniker, auch Künstler und Architekturhistoriker teil. Der Austausch untereinander und das Lernen voneinander sind zentral. Die Vielfalt an Kompetenzen und Erfahrungen, die in den Projektwerkstätten zusammenkommen, garantieren eine intensive Lernerfahrung aller Beteiligten und eine praxisnahe, kreative sowie produktive Arbeitssituation. 

Gemeinsame Arbeitsplätze der Studierenden aller Jahrgänge unterstützen die Vermittlung von Inhalten und fördern den unmittelbaren Austausch: zwischen Studierenden, Dozierenden und den in die Ausbildung eingebundenen Disziplinen. Das gemeinsame Arbeiten stärkt das Verständnis für spezifische Fragestellungen und Themen ebenso, wie die Entwicklung von persönlichen Kompetenzen, zugleich unterstützt es die gemeinsame Berufsidentität. Die Vermittlung der Lerninhalte wird durch die exklusive Grösse – kleine Jahrgänge mit ca. 30 Studierenden – intensiviert.

An der ArchitekturWerkstatt werden Sie indi­viduell betreut. Die intensive Lernatmosphäre wird um den interdisziplinären Diskurs mit den unterschiedlichen Disziplinen der FHS St.Gallen erweitert. Ring- und Studierendenveranstaltungen fördern eine besondere Identifikation mit dem Standort und der Institution.

Das duale Studienmodell ist zentraler Bestandteil des Studienbetriebs. Einerseits bieten Architekturbüros der Ostschweiz, als Partner der ArchitekturWerkstatt, Praktikumsstellen für Gymnasiasten, sowie studienbegleitende Teilzeitstellen für Studierende an. Anderseits schafft das ­Studienmodell die Möglichkeit, von einem Vollzeitstudium auf ein berufsbegleitendes Studium zu wechseln. 

Durch Gastvorträge, Inputreferate und Expertenvisits einerseits sowie Werkstatt- und Baustellenbesuche anderseits, werden die Lern­inhalte permanent um aktuelles Wissen aus der Berufspraxis ergänzt und verschaffen den Studierenden so einen Wissensvorsprung. Regelmässige Unternehmerforen und Patenschaften mit dem Bau- und Planungsgewerbe vertiefen die Bindung zwischen Hochschule und Wirtschaft.