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Allgemeines Projekt

Späte Karriereformen von Frauen

Das Projekt hat zum Ziel, anhand einer quantitativen Studie zu untersuchen, welche individuellen und organisationalen Faktoren auf die Gestaltung später Karrieren bei Frauen 45+ fördernd bzw. hemmend wirken. Es werden individuelle Lösungsvorschläge für Frauen 45+ wie auch für Unternehmen zur Ausgestaltung von weiblichen Karrieren 45+ erarbeitet.

Mittels einer branchenübergreifenden Befragung von Mitarbeitenden 45+ und HR-Abteilungen soll geklärt werden,

  • wie unterschiedliche weibliche Karrieren 45+ mit Blick auf Beschäftigungsgrad, Kontinuität im Erwerbsleben, unterschiedliche Formen von Unterbrüchen (z.B. durch Familienaufbau, Pflegefall, Reisen), Wiedereinstiegsmöglichkeiten, Beruf und Funktion verlaufen,
  • welche Unterstützung sich zu welchem Zeitpunkt im Hinblick auf späte Karrieren für die Zielgruppe Frauen 45+ als hilfreich erwiesen hat und was als sinnvoll erachtet wird, um die eigenen Karrierekompetenzen aufrechtzuerhalten bzw. auszuweiten,
  • wie weibliche Karrieren aus HR-Sicht wahrgenommen und mit Unterstützungsangeboten des Unternehmens und Aktivitäten von HR und Führungskräften unterstützt werden.

Die Erkenntnisse aus der Studie erweitern das Thema «Späte Karrieren» um den Genderaspekt und bieten Organisationen eine Grundlage für deren Ausgestaltung und aktive Förderung. Frauen können in der späten Karrierephase vermehrt für berufliche Tätigkeiten zurückgewonnen oder gehalten werden. Unternehmen halten ihre Wettbewerbsvorteile am Markt trotz bevorstehendem Fachkräftemangel. Auf gesamtgesellschaftlicher Ebene findet eine gleichberechtigte Beteiligung von Frauen am Erwerbsleben statt.

Das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann unterstützt das Projekt im Rahmen der Finanzhilfen nach dem Gleichstellungsgesetz.

Kontakt

Fachstelle Gender und Diversity
Ursula Graf, lic.phil. I
Rosenbergstrasse 59
9001 St.Gallen
+41 71 226 16 12
ursula.graf@fhsg.ch