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Forschungsprojekt

E-Nudging

Verhaltensänderung durch «Anstupsen»

Das von der Gebert Rüf-Stiftung im Rahmen des Programms «BREF – Brückenschläge mit Erfolg» ab 2014 geförderte Projekt will innovative Lösungsansätze aus der Verhaltensökonomie nutzen und, wo angebracht, diese mit neuen mobilen Technologien unterstützen. Nudging-Ansätze finden zwar zunehmend Eingang in die Politik, wo sie überwiegend in den Bereichen Altersvorsorge und Energiesparen zum Einsatz kommen, aber bisher kaum im Gesundheitswesen.

Die zentrale Forschungsfrage lautet: Wie lassen sich v.a. chronisch kranke Menschen durch sanftes «Anstupsen» (Nudging) so beeinflussen, dass sie sich gesundheitsförderlich verhalten?

Die interdisziplinäre Projektgruppe unter Leitung von Prof. Dr. Edith Maier setzt sich aus ExpertInnen der Institute IPM-FHS und IFSA-FHS (Co-Leitung Prof. Dr. Ulrich Otto) zusammen, die Kompetenzen im Bereich eHealth und mobile Health, Usability, Verhaltensökonomie, Gesundheits-Monitoring, Statistik, Public Health, Soziale Gerontologie sowie Soziale Netzwerkforschung vereinen.

Als starker Praxis- und Umsetzungspartner ist die Krankenversicherung CONCORDIA von Anfang an beteiligt. Ebenso wird systematisch die Beteiligung der Betroffenen, insbesondere Menschen mit chronischen Erkrankungen, in allen wichtigen Prozessphasen gefördert.

Gebert Rüf-Stiftung - Website E-Nudging.

Projektfinanzierung: Das Projekt wird von der Gebert Rüf-Stiftung gefördert.

Laufzeit: 01.03.2014 - 31.10.2017

Kooperation: FHS St. Gallen - Institut für Informations- und Prozessmanagement, FHS St. Gallen - Institut für Soziale Arbeit, Kompetenzzentrum Generationen Concordia