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Forschungsprojekt

Bewegungsfreundliche Siedlungsräume: Wissenschaftliche Begleitung der Arbeitsgruppe des BASPO

Die wissenschaftliche Begleitung dieser Arbeitsgruppe, welche Christian Reutlinger in Zusammenarbeit mit Joachim Schöffel vom Institut für Raumentwicklung IRAP der Hochschule Rapperswil durchführt, hat zum Ziel, einerseits in ein Modell der Bewegungsfreundlichkeit zu formulieren und für die drei Handlungsbereiche Bewegungsfreundlicher Siedlungsräume («Siedlungsraum», «Planungs- und Steuerungsprozesse», sowie «Anspruchsgruppen»), d.h. für den Bau und die Gestaltung von Siedlungen, für die Planung und politische Steuerung, sowie für die Arbeit mit Menschen zu erarbeiten. Anderseits soll eine Grundlage für konkrete Massnahmen zur Förderung von Bewegungsfreundlichkeit auf kommunaler und kantonaler Ebene geschaffen werden.

Seit Jahren hebt die Sportpolitik des Bundes die Bedeutung der Bewegungsräume als Ergänzung des anlagenbezogenen Sports heraus. In vielerlei Hinsicht ist ihre Bedeutung für das Sport- und Bewegungsverhalten und mittelbar auch für die Lebensqualität von Wohnstandorten von wachsender Bedeutung. 

In Anlehnung an getroffene Definitionen von BASPO und KASAK GR sind unter Bewegungsräumen alle Anlagen zu verstehen, auf welchem Bewegung und Sport möglich sind. Das Spektrum an städtischen Bewegungsräumen ist folglich sehr vielgestaltig, ebenso vielgestaltig wie definierbare Bedürfnis- oder Anspruchsgruppen. Eine Arbeitsgruppe des BASPO arbeitet derzeit an einer Systematisierung der Herangehensweise ans Thema Bewegungsräume. Sie bezieht dabei die räumliche wie auch die soziale Dimension ein sowie die Frage nach den Möglichkeiten der Umsetzung durch unterschiedliche Akteure (die Organisation). 

Projektfinanzierung: Bundesamt für Sport

Laufzeit: 01.04.2007 - 31.05.2008

Kooperation: Hochschule Rapperswil, IREP