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Forschungsprojekt

Berufsfeld Community – Lernen durch Explorieren und Vernetzen

Projekt zur Gestaltung des Zusammenlebens sowie die Alltagsunterstützung verschiedener Gruppen von Adressatinnen und Adressaten, z. B. in Wohnsiedlungen für ältere Menschen, aber auch in anderen Quartieren oder Gemeinden und Städten.

Das Projekt befasst sich mit Community-orientierter Arbeit in der Deutschschweiz, in welcher es im weitesten Sinne um die Gestaltung des Zusammenlebens sowie die Alltagsunterstützung verschiedener Gruppen von Adressatinnen und Adressaten geht, z. B. in Wohnsiedlungen für ältere Menschen, aber auch in anderen Siedlungen, Quartieren oder Gemeinden und Städten. Die Stellen haben vielfältige Bezeichnungen wie «Wohn- und Siedlungsassistenz», «Leitung Partizipation» oder «Alltagscoach», in denen auch unterschiedliche methodische und strategische Vorgehensweise der Professionellen zum Ausdruck kommen.

Im Projekt werden zwei Hauptziele verfolgt: Zum einen werden die Arbeitskontexte und insbesondere die allfälligen Herausforderungen und Problemlagen von Community-orientiert arbeitenden Professionellen erfasst und auf Basis dessen Gelingensbedingungen für die erfolgreiche Implementierung entsprechender Stellenkonzepte abgeleitet (Exploration). Zum anderen wird ein Netzwerk geschaffen mit dem Ziel, relevante Akteurinnen und Akteure im «Berufsfeld Community» über die Projektlaufzeit hinaus miteinander zu verbinden (Vernetzung). Beide Zielsetzungen sollen letztlich dazu beitragen, die Entwicklung eines gemeinsamen Selbstverständnisses und gemeinsamer Standards voranzubringen – kurzum: die Etablierung des Berufsfelds Community anzustossen. 

Projektfinanzierung: Age-Stiftung

Laufzeit: 01.01.2017 - 31.12.2019

Kooperation: Wohnbaugenossenschaften Schweiz, diverse Trägerschaften von Community-orientierten Arbeitsstellen