Personen & Kompetenzen

Lukas Zurfluh

Kontakt

Lukas Zurfluh
ArchitekturWerkstatt St.Gallen
Stv. Leitung ArchitekturWerkstatt und Institut, Dozent für Architekturgeschichte und Theorie

+41 71 226 12 80
architektur@fhsg.ch

Geboren in Basel, ledig, 2 Kinder, Bürger von Gurtnellen (UR)

Schulen:

  • Grundschule und Gymnasium in Menzingen und Zug

Studium:

  • Studium der Architektur an der ETH Zürich (Abschluss 1997)
  • Nachdiplomstudium in Geschichte und Theorie der Architektur an der ETH Zürich (Abschluss 2008)
  • Doktorat an der ETH Zürich (Abschluss 2014)

Beruf:

  • 1997 - 2008 Praxis als Architekt in Zürich und Zug (Entwurf, Ausführungsplanung und Projektleitung)
  • 2008 - 2018 Tätigkeit in Lehre und Forschung als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut gta der ETH Zürich (bis 2014 als Doktorand, seit 2014 als PostDoc)

     Doktorat über die architektonische Konzeption der Expo 64 bei Prof. Dr. Andreas Tönnesmann (SNF-Projekt, 2008–2011)
     Lehrtätigkeit für das MAS ETH gta (2010–2018)
     Lehr- und Forschungsprojekt über den Architekten und Theoretiker Hans Bernoulli für das MAS ETH gta (Innovedum- / SNF-Projekt, 2012–2014)
     Forschungsprojekt über Städtebaumanuale von 1870–1950 bei Prof. Dr. Vittorio Magnago Lampugnani (SNF-Projekt, 2015–2017)
     Lehr- und Ausstellungsprojekt über die Geschichte des Instituts gta seit 1967 (Innovedum-Projekt, 2016–2017)

  • seit 2017 Dozent für Architekturgeschichte und Theorie an der ArchitekturWerkstatt der FHS

Lukas Zurfluh verbindet Lehre und Forschung (thematisch, methodisch und didaktisch).
Neben der allgemeinen Geschichte und Theorie der Architektur von der Antike bis in die jüngste Vergangenheit liegt sein thematischer Schwerpunkt in der Geschichte der Schweizer Architektur seit 1850 im Kontext der allgemeinen Geschichte und Kulturgeschichte der Schweiz.
Er pflegt ein sehr breites Architekturverständnis, das architektonische Bauten und Projekte, Städtebau und Planung, Landschaftsarchitektur, sowie das Berufsbild (Praktiken und Mentalitäten) einschliesst.

Dozent für Architekturgeschichte und Theorie (Vorlesung mit Übungen im Bachelorstudiengang)

  • Mitarbeit an der Forschungskonzeption der ArchitekturWerkstatt
  • Konzeption des ersten Forschungsprojekts des Fachbereichs «Architekturgeschichte und Theorie»
  • mit Sylvia Claus (Hg.), Städtebau als politische Kultur. Der Architekt und Theoretiker Hans Bernoulli, Zürich: gta Verlag (erscheint im Sommer 2018).
  • mit Vittorio Magnano Lampugnani, Katrin Albrecht und Helene Bihlmaier (Hg.), Manuale zum Städtebau. Die Systematisierung des Wissens von der Stadt 1870–1950, Berlin: DOM Publishers, 2017.
  • Raum, Körper und Licht. Die Kirche St. Martin des Benediktinerkollegiums Sarnen (1961–1966), Zürich: Chronos Verlag, 2016. (Murensia – Schriftenreihe der Stiftung «Geschichte Kloster Muri», Bd. 4).
  • «L’autorité menacée de larchitecte et le principe du ‚multicellulaire‘», in: Olivier Lugon und François Vallotton (Hg.), Revisiter l’Expo 64. Acteurs, discours, controverses, Lausanne: Presses polytechniques et universitaires romandes, 2015, S. 224–239.
  • mit Uta Hassler, «Pragmatische Materialwahl und das Ideal des Monolithischen. Karl Moser und die Baukonstruktion», in: Werner Oechslin und Sonja Hildebrand (Hg.), Karl Moser - Architektur für eine neue Zeit: 1880 bis 1936, Zürich: gta Verlag, 2010, S. 198–217.
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