Virtuelle Realität im Designprozess

Die virtuelle Realität kann viel mehr als nur unterhalten. Was mit ihr alles möglich ist, zeigte das Institut für Innovation, Design und Engineering im Kubus der Energieagentur St.Gallen auf dem Rorschacher Hafenplatz.

Im virtuellen Raum lassen sie sich zum Beispiel im Designprozess 3-D-Strukturen entwickeln, ohne dazu ein haptisches Modell bauen zu müssen. So kann der digitale Plan eines Autos mit wenigen Strichen um ein Chassis, einen Schalthebel oder Armaturen ergänzt werden. Der Vorteil: Es lässt sich sofort herausfinden, ob das Design funktioniert, etwa die Armaturen gut bedienbar sind. «Beim designgetriebenen Innovationsansatz steht die Nutzerin, der Nutzer im Zentrum. Im virtuellen Raum geht es um das Erlebnis», sagt Jörg Bachmann vom IDEE-FHS. Man kann einen Raum tatsächlich begehen. Oder ihn aus einer anderen Perspektive erleben. Das liefert neue Erkenntnisse für das Design und die Bauweise.
Wie sich ein Ausflug in den virtuellen Raum anfühlt, beschreibt Tagblatt-Redaktor Sandro Büchler in seinem Beitrag. Und wie er den Gang über die Planke aus dem 50. Stock meisterte.