Neue Fachhochschule Ostschweiz setzt auf sechs Departemente

Die designierte Trägerkonferenz der neu zu strukturierenden Fachhochschule Ostschweiz hat die künftige departementale Organisationsstruktur der Hochschule festgelegt und der entsprechenden Arbeitsgruppe den Auftrag erteilt, die detaillierte Aufbauorganisation mit sechs Departementen auszuarbeiten.

Die designierte Trägerkonferenz stimmte dem Antrag der Arbeitsgruppe «Aufbauorganisation und Prozesse» klar zu, für die neue Fachhochschule Ostschweiz eine sogenannt departementale Organisationsstruktur festzulegen. Diese Struktur folgt einer Markt- beziehungsweise Nachfragelogik. Im Vordergrund stehen die Fachbereiche, für die Departemente gebildet werden. Jeweils eine Leiterin oder ein Leiter eines Departements ist standortübergreifend für den Fachbereich verantwortlich. Das departementale Organisationsmodell stärkt die Gesamtschule. Die drei Schulstandorte werden weiter durch Standortbeiräten in ihren Regionen verankert.

Alle Trägerregierungen hatten sich bereits im März 2018 für ein departementales Organisationsmodell ausgesprochen und der Kantonsrat St.Gallen hat dieses Organisationsmodell bei der Beratung des Berichts zur Vorbereitung der neuen Fachhochschule Ostschweiz in der Septembersession 2018 klar favorisiert.

 Zwei Departemente für den Fachbereich Technik

Nach eingehender Diskussion schloss sich die designierte Trägerkonferenz dem Antrag der Projektgruppe an, sechs Departemente festzulegen.

Es sind dies:

1. Technik mit den Studiengängen Systemtechnik, Maschinentechnik, Energie- und Umwelttechnik und Wirtschaftsingenieurwesen

2. Informatik und Elektrotechnik mit den Studiengängen Informatik und Elektrotechnik

3. Architektur, Bau- und Planungswesen mit den Studiengängen Architektur, Landschaftsarchitektur, Bauingenieurwesen und Raumplanung

4. Wirtschaft mit den Studiengängen Betriebsökonomie und Wirtschaftsinformatik

5. Soziale Arbeit mit dem Studiengang Soziale Arbeit

6. Gesundheit mit dem Studiengang Pflege.

Auch nach der departementalen Neuorganisation werden die Leistungsangebote der heutigen Hochschulen bestehen bleiben. Standortverlagerungen von ganzen Organisationseinheiten sind nicht vorgesehen. Die Leistungsangebote können nun aber je nach Bedarf auch standortübergreifend angeboten werden. Ebenso werden die Departementsleitungen ihre Führungsfunktion standortübergreifend wahrnehmen.