Nachbarschaften als Beruf

Im neuartigen Berufsfeld «Nachbarschaften» geht es darum, Nachbarschaften professionell zu begleiten und zu fördern. Das Institut für Soziale Arbeit und Räume hat in einem Forschungsprojekt Erfolgsfaktoren für die Entwicklung solcher Stellen identifiziert.

«Hauswart plus», «Leiterin Partizipation», «Wohn- und Siedlungsassistentin» – im heterogenen Berufsfeld Nachbarschaften gibt es vielfältige Stellenbezeichnungen. Worauf ist bei Konzeption, Aufbau und Entwicklung solcher Stellen zu achten? Wo liegen die «Stolpersteine»? Und was sind förderliche Faktoren? Das Institut für Soziale Arbeit und Räume IFSAR-FHS ist diesen Fragen in einem von der Age-Stiftung geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekt nachgegangen. Das Projekt hat aufgezeigt, dass die Trägerschaften und Fachpersonen mit solchen nachbarschaftsorientierten Stellen zahlreiche Vorteile verbinden. Zugleich wurden verschiedene Herausforderungen sichtbar. In der Abschlusspublikation werden fünf Themenfelder und entsprechende Erfolgsfaktoren für die Einführung und Entwicklung von nachbarschaftsorientierten Stellen beschrieben. Auf Basis der Ergebnisse wurde ausserdem ein Weiterbildungsangebot mit der Wohnbaugenossenschaft Schweiz entwickelt.