Fachhochschul-Studium beliebt

Ein praxisorientiertes Studium an der FHO Fachhochschule Ostschweiz ist nach wie vor beliebt. Das Studienjahr beginnt mit 1899 neuen Studierenden. Besonders gefragt sind die Studiengänge Informatik und Wirtschaftsinformatik. Insgesamt sind im Herbstsemester 5100 Studierende an der FHO eingeschrieben. Nach wie vor sind die Frauen auf dem Vormarsch.

Zu Semesterstart begrüsste die Fachhochschule Ostschweiz insgesamt 1899 neue Studentinnen und Studenten. Gegenüber dem letzten Jahr nahm die Anzahl der Studierenden an den Fachhochschulstandorten in St.Gallen, Rapperswil, Buchs und Chur um 11 Prozent zu (2017: 1745). Dabei sind in den letzten Jahren die Frauen auf dem Vormarsch. Unter den neu eintretenden Studierenden sind 790 Frauen, was einem Anteil von 42% entspricht.Einen positiven Trend verzeichnen die Studiengänge in der Informationstechnologie. In diesem Jahr beginnen 103 jungen Informatiker und Informatikerinnen ihr Studium in Rapperswil und 62 Studierende in der Wirtschaftsinformatik. Der Studiengang Informatik konnte um 40% zulegen, Wirtschaftsinformatik verzeichnet 20% mehr Studierende. In den wachsendenden Studierendenzahlen zeigt sich möglicherweise schon ein Effekt der IT-Bildungsoffensive des Kantons St.Gallen, die Jugendliche auf die guten Berufschancen im Umfeld der digitalen Berufe aufmerksam macht.

Insgesamt haben sich 640 (34%) junge Menschen für ein technisches Studium entschieden, 720 (38%) Frauen und Männer nehmen ein Studium im Fachbereich Wirtschaft auf, 247 (13%) im Bereich Architektur, Bau, Planung, 195 (10%) jungen Menschen studieren neu Soziale Arbeit und 95 (5%) haben ein Pflegestudium aufgenommen. Total sind 5100 Studierende im Herbstsemester an der FHO eingeschrieben.

«Sehr erfreulich sind die guten Studierendenzahlen in der Informatik. Damit leistet die FHO einen Beitrag zur wachsenden Nachfrage der IT-Branche nach gut ausgebildeten Berufsleuten», kommentiert Albin Reichlin, Direktor der Fachhochschule Ostschweiz den positiven Trend.