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Wissensplattform ePhesos

ePhesos stellt allen Nutzerinnen und Nutzern wissenschaftliche Publikationen (Bachelor-Arbeiten, (konsekutive) Master-Arbeiten sowie Forschungsberichte) zur Verfügung.

Beratung von Angehörigen in der Bezugspflege Ein Leitfaden für die Beratung der Angehörigen von Menschen mit schweren Depressionen in der Psychiatrie

Eine schwere Depression ist nicht nur für erkrankte Personen belastend, sondern auch für deren Angehörige. Angehörige fühlen sich oft überlastet, überfordert und unsicher. Der Einbezug der Angehörigen ist deshalb in psychiatrischen Kliniken eine wichtige Aufgabe der Bezugspflege. Angehörige brauchen Informationen zum Krankheitsbild einer schweren Depression, wie der Ursachen, der Diagnose, der Symptome und der Behandlung, um Sicherheit im Umgang mit der erkrankten Person zu erlangen. Ein Leitfaden für die Beratung von Angehörigen soll nicht nur für die Bezugspflegepersonen eine Unterstützung bieten, sondern auch für Angehörige. Als Arbeitsheft soll es als Zusammenfassung der Beratung dienen und Sicherheit im Umgang mit der Erkrankung geben.

Art der Arbeit:
Master Thesis
Autor/-in:
Laura Rupp
Herausgeber/-in:
Reto Eugster
Projekteingabe:
September 2019
06.01.2020 | psychiatrie, beratung, angehörige, bezugspflege

Kindeswohl - Eine Methodik zur Beteiligung von Kindern und Eltern bei der Kindeswohl- einschätzung aus Perspektive der KESB.

Unterschiedliche Berufsgruppen sind mit der Erkennung und Einschätzung einer möglichen Kindeswohlgefährdung konfrontiert, so auch die Soziale Arbeit. Im Jahr 2013 trat in der Schweiz das neue Kindes- und Erwachsenenschutzrecht in Kraft, mit dem Ziel, die Behördenorganisation zu professionalisieren. An die Stelle einer Vielzahlt von kommunalen Vormundschaftsbehörden trat die interdisziplinär aufgebaute Kindes- und Erwachsenen-schutzbehörde. Die vorliegende Masterarbeit setzt sich mit methodischen Standards zur Sicherung des Kindeswohls auseinander und möchte einen Beitrag dazu leisten, Sozial- arbeitenden in der Funktion eines KESB-Behördenmitglieds, konkrete und hilfreiche methodische Ansätze an die Hand zu geben, um betroffene Kinder und Eltern an Abklärungsprozessen besser beteiligen zu können. Es soll ein Beitrag dazu geleistet werden, dass Prozesse in den Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden, bei einer möglichen Kindeswohlgefährdung, praxisnah gestaltet und für betroffene Kinder und Eltern, sinnvolle Unterstützungsmöglichkeiten installiert werden können.

Art der Arbeit:
Master Thesis
Autor/-in:
Céline Fäh
Herausgeber/-in:
Reto Eugster
Projekteingabe:
September 2019
06.01.2020 | kindeswohl, kinderschutz, kinderschutzrecht, behörde, kindschaftsrecht, bet

Psychosoziale Beratung für Fachpersonen in der Agogik

Inwiefern Betreuende von Menschen mit Beeinträchtigung und herausforderndem Verhal-ten psychosozialen Belastungen am Arbeitsplatz ausgesetzt sind, ist im agogischen Kon-text nicht hinreichend erforscht. Obschon grundsätzlich verschiedene Beratungsgefässe angeboten werden, wird in dieser Thesis der Frage nachgegangen, wie und wann agogi-sche Institutionen im Kontext von belastenden beruflichen Situationen Hilfestellungen für ihre Mitarbeitenden anbieten. Die Arbeit erforscht weiter, wie mit solchen Belastungen um-gegangen wird und welche formellen Prozesse existieren. Dafür wurden 82 Berufspersonen aus der Deutschschweiz anhand eines quantitativen Onlinefragebogens befragt. Die Re-sultate zeigen auf, dass Betreuende oft belastet sind und ein Angebot an konkreter psycho-sozialer Beratung häufig fehlt.

Art der Arbeit:
Master Thesis
Autor/-in:
Niklaus Egli
Herausgeber/-in:
Reto Eugster
Projekteingabe:
September 2019
06.01.2020 | psychosoziale beratung, verhaltensauffälligkeit, psychische gesundheit, psy

Nähe und Distanz - Ein zwischenmenschliches Spannungsfeld mit Auswirkungen auf die Lernmotivation von Schülerinnen und Schülern in der Oberstufe

Dem Beziehungsaspekt und Autonomieerleben wird in der Schulpraxis zu wenig Beachtung geschenkt. Da die Lernmotivation stark abhängig von der Beziehung der Schülerin beziehungsweise des Schülers zur Lehrperson ist, sollte der Beziehungsgestaltung im Schulalltag wie auch in der Ausbildung höchste Relevanz zustehen. Ein ausbalanciertes Nähe-Distanz-Verhalten seitens der Lehrperson beeinflusst die Beziehung massgeblich. Werden in der Schule psychologische Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler befriedigt, ihre Autonomiebestrebungen unterstützt und Erfahrungen ihrer individuellen Kompetenzen ermöglicht, wird die auf Autonomie beruhende Motivation gefördert. Mit einem Modell wurden die wichtigsten Orientierungspunkte zur Förderung der Lern- und Leistungsmotivation in der Schule dargestellt und Handlungsmöglichkeiten formuliert.

Art der Arbeit:
Master Thesis
Autor/-in:
Sabin Bärlocher
Herausgeber/-in:
Reto Eugster
Projekteingabe:
September 2019
06.01.2020 | pädagogische beziehung, nähe-distanz-balance, lernmotivation, autonomieentw

Selbstfürsorge in der psychosozialen Beratung Die Salutogenese als Möglichkeit zur Selbstfürsorge der psychosozialen Fachkraft

In der vorliegenden Arbeit geht es um die «Gesunderhaltung» und «Gesundwerdung» einer schwangeren psychosozialen Beraterin. Es wird aufgezeigt, wie wichtig es ist, mittels Selbstfürsorge, auf sich selbst acht zu geben um nicht krank zu werden. Zuerst folgen theoretische Inputs zu den Themen der Salutogenese und der Burnout-Prävention. Diese werden im praktischen Teil dieser Masterarbeit wieder aufgenommen und anhand konkreter, eigener Erfahrungen dargestellt. Dies wird anhand der fiktiven Figur namens Mimba- Mimosa aufgegriffen.

Art der Arbeit:
Master Thesis
Autor/-in:
Fabia Ringer
Herausgeber/-in:
Reto Eugster
Projekteingabe:
September 2018
06.01.2020 | salutogenese, psychosoziale beratung, gesunderhaltung, gesundwerdung, burno

Wie gelingt den Pflegeteams der Akutgeriatrie das Erkennen und Integrieren von psychosozialen Themen in den Pflegeprozess?

Im stationären Pflegebereich einer Akutgeriatrie wird beobachtet, das psychosoziale Themen von den Pflegenden wenig abgebildet werden. Ziel: Mögliche Ursachen und Entwicklungspotenziale sollen auf den drei Akutgeriatrie-Stationen identifiziert werden. Methode: Im Rahmen einer quantitativen Datenanalyse der erstellten psychosozialen Pflegediagnosen wurde eine Basiserhebung vorgenommen und das Resultat durch eine qualitative Auswertung eines Fokusgruppeninterviewes verfeinert. Ergebnisse: Die Analyse zeigt auf, dass psychosoziale Themen zu wenig in den gesamten Pflegeprozess integriert und abgebildet werden. Schlussfolgerung: Die Erfassung und Integration von psychosozialen Themen im Kontext der aktugeriatrischen Pflege sind unabdingbar. Sie sind unter das ganzheitliche und systemische Verständnis der professionellen Pflege einzuordnen.

Art der Arbeit:
Master Thesis
Autor/-in:
Isabelle Haller-Abeyweera
Herausgeber/-in:
Reto Eugster
Projekteingabe:
September 2018
06.01.2020 | pflegeprozess, psychosozial, akutgeriatrie, pflegeteam

Wie gelingt den Pflegeteams der Akutgeriatrie das Erkennen und Integrieren von psychosozialen Themen in den Pflegeprozess?

Hintergrund: Im stationären Pflegebereich einer Akutgeriatrie wird beobachtet, das psychosoziale Themen von den Pflegenden wenig abgebildet werden. Ziel: Mögliche Ursachen und Entwicklungspotenziale sollen auf den drei Akutgeriatrie-Stationen identifiziert werden. Methode: Im Rahmen einer quantitativen Datenanalyse der erstellten psychosozialen Pflegediagnosen wurde eine Basiserhebung vorgenommen und das Resultat durch eine qualitative Auswertung eines Fokusgruppeninterviewes verfeinert. Ergebnisse: Die Analyse zeigt auf, dass psychosoziale Themen zu wenig in den gesamten Pflegeprozess integriert und abgebildet werden. Schlussfolgerung: Die Erfassung und Integration von psychosozialen Themen im Kontext der aktugeriatrischen Pflege sind unabdingbar. Sie sind unter das ganzheitliche und systemische Verständnis der professionellen Pflege einzuordnen.

Art der Arbeit:
Master Thesis
Autor/-in:
Isabelle Haller-Abeyweera
Herausgeber/-in:
Reto Eugster
Projekteingabe:
September 2018
06.01.2020 | pflegeprozess, psychosozial, akutgeriatrie, pflegeteam

Fit für’s Leben- worauf es beim Lernen wirklich ankommt Beratung und Qualifizierung im Bereich der „Überfachlichen Kompetenzen“ im Zyklus 1 der Volksschule im Kanton Thurgau

„Persönlichkeitsmerkmale schlagen Intelligenz“ (Stamm, 2016, S.32) In den letzen Jahrzehnten sind bahnbrechende neue Forschungsergebnisse veröffentlicht worden, Langzeitstudien wurden durchgeführt und im Bildungsbereich hat die Hattie-Studie einen weltweiten Meilenstein gesetzt. Der Trend ist eindeutig: „Persönlichkeitsmerkmale schlagen Intelligenz“ (Stamm, 2016, S.32). Persönlichkeitsmerkmale werden im Lehrplan „Überfachliche Kompetenzen“ genannt, diese wiederum bestehen aus personalen, sozialen und methodischen Kompetenzen. Oder ganz konkret: Selbstmotivation, Zielorientierung/Strukturierung, Selbstkritik/ Selbstvertrauen und Durchhaltevermögen/Frustrationstoleranz. Das zählt und bringt langfristig schulischen Erfolg, ob in der Lehre oder im Studium. Und eine Binsenweisheit hat die Forschung übrigens auch widerlegt: Wille ist lernbar. Überfachliche Kompetenzen sind lernbar.

Art der Arbeit:
Master Thesis
Autor/-in:
Andrea Fisch
Herausgeber/-in:
Reto Eugster
Projekteingabe:
September 2018
06.01.2020 | beratung, überfachliche kompetenzen, zyklus 1, persönlichkeitsmerkmale

Bibliotheken – quo vadis? Wie kleine öffentliche Bibliotheken der digitalen Transformation begegnen

Die digitale Transformation stellt die traditionellen Dienstleistungen einer Bibliothek in Frage. Kleinen öffentlichen Bibliotheken fehlen oft die Ressourcen, um über Bibliotheksentwicklung im digitalen Zeitalter nachzudenken. Die Leitungspersonen sind gefordert, mit Offenheit ihr Umfeld in Bezug auf neue Bedarfsgruppen und neuartige Angebote zu prüfen. Diese Arbeit richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von kleinen öffentlichen Bibliotheken mit einem Einzugsgebiet von bis zu 10`000 Einwohnern. Sie bietet einen Überblick über das Zusammenspiel von Faktoren aus Gesellschaft, Bildung, Betriebsentwicklung und Medienpädagogik bei der Generierung neuartiger Bibliotheksangebote. Sie dient als Grundlage für die Bibliotheksentwicklung und als Legitimation für das Weiterbestehen einer gemeinschaftsbildenden Institution in Zeiten der Unsicherheit und Unberechenbarkeit aufgrund der digitalen Schnelllebigkeit. Nicht zuletzt beinhaltet sie konkrete Vorschläge für umsetzbare Angebote und ein Prüfinstrument für bestehende und zukünftige Projekte.

Art der Arbeit:
Master Thesis
Autor/-in:
Edith Pichler
Herausgeber/-in:
Selina Ingold
Projekteingabe:
19.10.2018
10.12.2019 | medienpädagogik, digitale transformation, bibliotheken

Palliative Behandlungspläne Vor- und Nachteile und spezifische Aspekte für die Langzeitpflege

Das höchste Ziel der Palliative Care ist eine bestmögliche Pflege von Menschen in Sterbesituationen. Um Notfallsituationen in der Terminalphase zu verhindern, unterstützt eine vorausschauende Planung dabei, die Arbeit in der Palliative Care effizienter und qualitätsbewusster zu gestalten. Der palliative Behandlungsplan ist dabei ein noch rar verwendetes Instrument der Advance Care Planning, welches verschiedene Aspekte in Absehbarkeit einer «end-of-life-Situation» eines Menschen so früh wie möglich vorausplanend dokumentiert.

Art der Arbeit:
Master Thesis
Autor/-in:
Miriam Zürcher
Herausgeber/-in:
Andrea Kobleder
Projekteingabe:
05.09.2019
09.12.2019 | palliativpflege, versorgungsplanung, klinischer behandlungspfad, langzeitbetreuung

Antizipatorische Trauer als Reaktion von Familienmitgliedern auf den zu erwarteten Verlust eines Kindes

Ausgangslage: Eine lebensbedrohliche Erkrankung eines Kindes betrifft das ganze Familiensystem und löst Verluste und somit Trauerreaktionen aus. Ziel: In dieser Arbeit sollen die Erfahrungen von Familienmitgliedern erörtert werden, welche antizipatorische Trauer als Reaktion auf den zukünftigen Verlust eines Kindes erleben. Methode: Anhand einer systematischen Literaturrecherche wurden sechs Studien analysiert, bewertet und zusammengefasst. Ergebnisse: Es wurden Erfahrungen, Symptome sowie Merkmale und Bedürfnisse von betroffenen Familienmitgliedern identifiziert, um davon Handlungsempfehlungen für ein Palliative Care Team in einem ambulanten sowie stationären Setting abzuleiten. Schlussfolgerung: Eine unterstützende Begleitung von Familienmitgliedern vor dem Verlust eines Kindes erfordert ein interprofessionelles Team sowie weitere Erforschung des Phänomens.

Art der Arbeit:
Master Thesis
Autor/-in:
Franziska Tschudi
Herausgeber/-in:
Andrea Kobleder
Projekteingabe:
23.09.2019
09.12.2019 | familie, antizipatorische trauer, pädiatrische palliative care

Compassionate Basel: Sterben am Ort der Wahl? Potenziale sorgender Netzwerke für hochbetagte Menschen mit dem Wunsch, bis zuletzt zu Hause zu leben

Ein „guter Tod“ sollte ungeachtet des Ortes im Einklang mit den Wünschen der Sterbenden und ihrer Angehörigen stehen. Hochaltrige, schwer pflegebedürftige Menschen sterben in der Schweiz und in Basel-Stadt entgegen manchem Wunsch oft in Pflegeheimen. Eine ungewollte Umsiedelung am Lebensende kann schwerwiegendes Leid verursachen. Diese Menschen sind in Bezug auf die Wahl des Sterbeortes systemisch benachteiligt. In „Compassionate Communities“ fusionieren Palliative Care, Gesundheitsförderung und Public Health zu einem neuen Ansatz im Umgang mit dem Lebensende. Seine Umsetzung in Basel erschlösse Ressourcen, um die Diskriminierung hochbetagter Menschen ohne oder mit einem schwachen informellen Netzwerk in Bezug auf den Sterbeort zu vermindern.

Art der Arbeit:
Master Thesis
Autor/-in:
Carina Sufryn
Herausgeber/-in:
Andrea Kobleder
Projekteingabe:
17.05.2019
09.12.2019 | community networks, informal care, end-of-life, dying at home, aged, old persons

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