Robotik

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des zu erwartenden Pflegekräftemangels kommt nebst Active and Assisted Living (AAL)  auch der Robotik eine immer grössere Bedeutung zu, unter anderem im Service- und im Pflegebereich für ältere Menschen. Robotertechnologien bergen dabei auf unterschiedlichen Ebenen Unterstützungspotential – etwa in der Erhaltung der Selbstständigkeit und dem Wohlbefinden älterer Menschen oder auch in der Entlastung von Pflegepersonal oder pflegenden Angehörigen.

Während bereits viele Forschungsarbeiten zu technischen Aspekten, wie etwa der Sicherheit und Effektivität von Robotertechnologien existieren, sind viele Fragen rund um die Akzeptanz von Robotern durch ältere Menschen noch offen. Gerade diese Akzeptanz und die damit verbundenen affektiven Reaktionen von Endnutzern/innen sind jedoch von entscheidender Bedeutung. Dies vor allem dann, wenn Roboter in Zukunft verstärkt im Service- und Pflegebereich für ältere Menschen eingesetzt werden.

Roboterakzeptanz

Aktuell beschäftigt sich das IKOA-FHS mit den affektiven Reaktionen von Senioren/innen gegenüber Service- und Pflegerobotern im Rahmen eines neu bewilligten Projekts «Affektive Faktoren der Roboterakzeptanz bei Menschen 60+» , welches von der Stiftung Suzanne und Hans Biäsch zur Förderung der Angewandten Psychologie gefördert wird.

Ausserdem befasst sich das Kompetenzzentrum auch mit Fragen zum Bedarf von Robotertechnologien bei potentiellen Endnutzer/innen. Ein Beispiel hierfür bildet das bereits erfolgreich abgeschlossene Projekt «Küchenassistenz-Arm: Roboterarm als Küchenhilfe für ältere Menschen» , welches in Kooperation mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) sowie der Pro Senectute Zürich durchgeführt wurde.