Digitalisierung

Im heutigen Alltag spielt die fortschreitende Digitalisierung eine immer grössere Rolle. Die Kommunikation via soziale Medien, das Nutzen von digitalen Dienstleistungen wie Billettautomaten, Reisebuchungen via Internet oder Einkäufe in Online-Lebensmittelgeschäften lassen den Trend der Verbreitung von digitalen Angeboten besonders deutlich erscheinen.

Das IKOA-FHS untersucht die Schnittstelle zwischen der Digitalisierung und den Nutzern/innen 65+, die nicht wie jüngere Generationen mit digitalen Angeboten aufgewachsen sind. Gerade für diese Zielgruppe birgt die zunehmende Digitalisierung nicht nur Chancen und Vorteile, sondern auch Herausforderungen. Nicht zuletzt besteht die Gefahr der Diskriminierung und des sozialen Ausschlusses durch die Nichtnutzung, etwa aus Gründen fehlender Kenntnisse oder Desinteresse. Deshalb ist die wissenschaftliche Erschliessung des Verhältnisses älterer Menschen zur Digitalisierung bzw. zu digitalen Produkten und Dienstleistungen von grosser Bedeutung.

Vor diesem Hintergrund hat das IKOA-FHS im Jahr 2017 in einer breit angelegten Studie die Nutzung von digitalen Dienstleistungen durch ältere Menschen untersucht. Neben der Untersuchung von Einstellungen und Erfahrungen älterer Menschen mit digitalen Dienstleistungen, zählen auch Testungen in Living Labs, wo technische und digitale Produkte von Senioren/innen zu Hause getestet werden können, zu den Schwerpunkten des IKOA-FHS im Bereich der Digitalisierung.