Kooperationen mit Start-ups

Etablierte Unternehmen und junge Start-ups zeichnen sich oftmals durch sehr komplementäre Eigenschaften aus. Start-ups sind in der Regel sehr gut in der Entwicklung von innovativen Ideen und Prototypen, haben aber selten Erfahrung mit der Skalierung und Industrialisierung ihres Geschäftsmodells. Etablierten Unternehmen gelingt es hingegen zumeist nicht, radikal neue Ideen und Vorhaben in der eigenen Organisation zu entwickeln und erfolgreich umzusetzen. Allerdings verfügen sie über den Marktzugang, finanzielle Mittel sowie Personal mit den verschiedensten Qualifikationen. Kooperationen zwischen etablierten Unternehmen und jungen Start-ups sind daher äusserst vielversprechend. Das Kompetenzzentrum Strategie und Management beschäftigt sich mit den besonderen Eigenschaften dieser Kooperationen wie zum Beispiel intransparente Märkte oder asymmetrische Beziehungen. Eine Kernfrage lautet, wie das Matching zwischen den Unternehmen effizient hergestellt und der strategische Fit effektiv gemessen werden kann. Ausserdem geht es darum, welche Kooperationsformen geeignet sind und wie der Prozess für die Initiierung, den Aufbau und die Pflege dieser Kooperationen auf Seiten der etablierten Unternehmen und der Start-ups aussehen kann.