Forschungsschwerpunkte

Forschungsprojekt «Alltagskunst als Innovations- und Integrationsfaktor in Unternehmen der Bodenseeregion – eine Illustration am Beispiel der Musik»

Prof. Dr. Wilfried Lux, Projektleiter; Prof. Evelyn Fink-Mennel, Vorarlberger Landeskonservatorium, Prof. Dr. habil. Pietro Morandi, FH Nordwestschweiz

Im Forschungsprojekt «Alltagskunst als Innovations- und Integrationsfaktor» soll am Beispiel der Musik festgestellt werden, welche Voraussetzungen, Prozesse und Ergebnisse der Kooperation zwischen Wirtschaftsunternehmen und Kunst bzw. Künstlern/innen in der Bodenseeregion existieren und wie sich die Kompetenzen von Musikern/innen in Unternehmen umsetzen bzw. nutzen lassen. Basierend auf theoretischen Modellen soll eine Auswahl an Geschäftsmodellen umgesetzt werden, bei denen beide Seiten voneinander profitieren. Auf der Basis der Resultate soll ein Handbuch entwickelt werden, das sich an Unternehmen und Musiker/innen richtet.
Förderagentur: Internationale Bodenseehochschule (IBH)
Das Projekt lief bis Ende 2018.

Prof. Dr. Wilfried Lux, Projektleiter; Prof. Dr. Franziska Weis, Dr. Christa Uehlinger, Regula Flisch, Valentina Failla

Unternehmen operieren heute vermehrt international und damit zwangsläufig kulturübergreifend. Dieses Vorgehen birgt viele Chancen, in neue Märkte vorzudringen und die Stärken unterschiedlicher Kulturen zu nutzen, aber auch Gefahren, wenn man sich der Unterschiede in kultureller Hinsicht zu wenig bewusst ist und sie nicht berücksichtigt. Ziel des Projektes ist es, exemplarisch die Landeskulturen der Schweiz und Russland sowie die Unternehmenskulturen der Anwendungspartner zu operationalisieren und in einem Kultur-Assessment-Tool abzubilden. Neuartig ist dabei die konsequente Verbindung von kulturellem Verhalten zum Finanzergebnis der Unternehmen. Projektergebnisse sind das um Kosten-Nutzen-Aspekte erweiterte Assessment-Tool, Handlungsempfehlungen für Unternehmen sowie eine entsprechende Vorgehensmethodik
Forschungspartner in diesem Projekt sind Intercultures, Denison Consulting, Bühler AG, Novartis AG und LafargeHolcim AG.
Förderagentur: Kommission für Technologie und Innovation (KTI)
Das Projekt lief bis April 2018.

Die finanzielle Führung ist anspruchsvoll. In immer volatileren Marktumfeld müssen Entscheidungen in noch unsicheren Zeiten gefällt werden. Mit dem St.Galler Finanzführungsmodell unterstützen wir Sie in der finanziellen Führung. Wir analysieren ihren Jahresabschluss und stellen die Jahreserfolg nach einem 'true-and-fair-view' Ansatz fest. Weiter analysieren wir die Kostenstruktur, erstellen Finanz- und Budgetpläne sowie eine Geldflussrechnung. In einem letzten Schritt untersuchen wir nicht finanzielle Werte, bewerten Ihr Unternehmen und Faktoren und vergleichen die Ergebnisse zu ähnlichen Unternehmen in der Branche. Auf Basis dieses Vorgehens des St.Galler Finanzführungsmodells (SFF) möchten wir Sie unterstützen, Ihre Unabhängigkeit zu sichern und Potenziale aufzuzeigen.

Studie zur finanziellen Führung: Link dazu

Prof. Dr. Wilfried Lux, Projektleiter; Prof. Dr. Marco Steiner, Prof. Dr. Beate Senn; Andrea Kobleder; Prof. Dr. habil. Frederic Fredersdorf, FH Vorarlberg; Prof. Dr. Axel Kern, Hochschule Ravensburg-Weingarten

Im vorliegenden Forschungsprojekt stand der Kosten-Nutzen-Vergleich der Gesundheitssysteme in den drei Ländern Schweiz, Deutschland und Österreich im Zentrum der Betrachtungen. Zu diesem Zweck wurde exemplarisch der Behandlungspfad «Brustkrebs» ausgewählt und beschrieben, sowohl die verrechneten als auch die Istkosten betrachtet und im Rahmen einer empirischen Untersuchung die Patientinnenzufriedenheit erhoben.
Förderagentur: Internationale Bodenseehochschule (IBH)

Prof. Dr. Wilfried Lux, Projektleiter; Prof. Andreas Löhrer, Prof. Dr. Andreas Meier, Universität Fribourg

Im Rahmen der Strategieentwicklung von Organisationen nimmt die Identifikation von relevanten Trends eine prominente Position ein. Ziel ist es, die vielfältigen, meist unstrukturierten Daten aus dem Web zu erheben, quantifizieren, strukturieren und kombinieren, um dadurch Prognosen ableiten zu können. Um Beziehungen zwischen extrahierten Fakten differenzierter beurteilen zu können, werden Methoden der unscharfen Logik eingesetzt. Anhand der Tourismusbranche Graubünden soll damit der Einfluss auf die Strategien von Standorten und Unternehmen aufgezeigt werden.
Forschungspartner in diesem Projekt waren novem Swiss AG, Hotel Waldhaus Flims, Hotel Badrutts Palace St. Moritz, Standort Davos, Graubünden Tourismus und die Rhätische Bahn.
Förderagentur: Kommission für Technologie und Innovation (KTI)

Prof. Dr. Wilfried Lux, Projektleiter; Prof. Dr. Sibylle Olbert-Bock, Stv. Projektleiterin

Ziel des Projektes war es, das nachhaltig-orientierte Management von Unternehmen in deren Strategieentwicklung und -umsetzung zu integrieren. Dabei werden sie anhand eines Reifegrad-Barometers kategorisiert, auf deren Basis konkrete Massnahmen abgeleitet werden. Mithilfe von Sustainability Scorecards sollen die Strategien umgesetzt und in einer professionellen Software abgebildet werden. Ausserdem wurde ein Ansatz entwickelt, wie Unternehmen die Auswirkungen ihres Nachhaltigkeitsmanagements bewerten können.
Forschungspartner in diesem Projekt waren parm AG, Detecon Schweiz AG, Käfer Schweiz AG, RWD Schlatter, Bühler AG und Brüggli.
Förderagentur: Kommission für Technologie und Innovation (KTI)

Prof. Dr. Wilfried Lux, Projektleiter; Andreas Löhrer

Im Rahmen dieses Forschungsprojektes ging es darum, das Chancen- und Risikomanagement von Unternehmen in den Prozess der Strategieumsetzung zu integrieren. Anhand einer stringenten Vorgehensweise wurde die Strategie einer Unternehmung unter Berücksichtigung von Chancen- und Risikoaspekten entwickelt bzw. auditiert. Schrittweise wurden die strategischen Ziele im Rahmen einer Balanced Scorecard umgesetzt und in einem Steuerungs-Cockpit abgebildet. Der gesamte Prozess der Identifikation von Chancen und Risiken bis hin zur Gestaltung des Steuerungs-Cockpits wurde dabei untermauert von empirischen Ergebnissen aus Online-Umfragen. Die entwickelten Konzepte wurden anschliessend software-technisch abgebildet.

Forschungspartner aus der Praxis waren novem Swiss AG, Nestle, Swisscom IT-Services, Feinkost Käfer, Bayerisches Rotes Kreuz, Gemeinde Degersheim, Mario Heynen AG und Elkuch Eisenring.
Förderagentur: Kommission für Technologie und Innovation (KTI)

Prof. Dr. Wilfried Lux, Projektleiter; Prof. Dr. Roland Waibel

Ziel des Forschungsprojektes war es, durch empirisch gesicherte Daten finanziell erfolgreicher Unternehmen Referenzmodelle bzw. Vorlagen zu entwickeln, die es ermöglichen, eine Strategie möglichst effizient umzusetzen. Zu diesem Zweck wurde eine internationale empirische Erhebung durchgeführt, um herauszufinden, welche Kennzahlen und Erfolgsfaktoren finanziell erfolgreiche Unternehmen haben. Auf dieser Basis konnte in sehr kurzer Zeit eine Balanced Scorecard für unsere Forschungspartner erstellt werden, die die strategischen Ziele in konkret messbare Massnahmen umsetzt und dies durch geeignete Kennzahlen misst. Im Rahmen des Forschungsprojektes konnte eine stringente Methodik entwickelt werden, um die Konzepte bei den Praxispartnern umzusetzen. Ausserdem wurde eine Vielzahl an Unterschieden zwischen erfolgreichen und erfolglosen Unternehmen identifiziert.
Forschungspartner in diesem Projekt waren IBM/Cognos (Schweiz), novem business applications GmbH, swisswindows AG, Tisca Tiara AG, Deutscherring Lebensversicherungs AG, Bayerisches Rotes Kreuz und die Zast GmbH.
Förderagentur: Kommission für Technologie und Innovation (KTI)

Prof. Dr. Wilfried Lux, Projektleiter; Prof. Dr. Marcus Hauser

Gemäss einer Studie der FHS St.Gallen – Hochschule für Angewandte Wissenschaften – verfügen 88% aller Unternehmen über eine Strategie, allerdings nur die Hälfte davon setzt sie auch um. Dies zeigt einmal mehr die Bedeutung von Instrumenten der Strategieumsetzung wie beispielsweise die Balanced Scorecard.
Ziel der empirischen Erhebung «KMU-Barometer Controller-Services» war es, herauszufinden, inwieweit Elemente des Controllings in der Praxis verbreitet sind, wie wichtig sie eingeschätzt werden und wo Probleme bestehen. Es zeigte sich, dass insbesondere Kennzahlensysteme einen Spitzenplatz einnehmen. Während dabei die finanziellen Aspekte sehr stark ausgeprägt sind, besteht bei den nicht-finanziellen Elementen immer noch grosser Nachholbedarf.
Ergebnisbericht KMU-Barometer

Prof. Dr. Wilfried Lux, Prof. Dr. Ulrich Reimer

Bisherige Ansätze von Instrumenten des Performance Managements, wie Balanced Scorecard (BSC) oder EFQM-Modell, stellen zwar eine gute Ausgangsbasis dar, haben jedoch auch gewisse Nachteile. Entweder sie decken nicht alle relevanten Bereiche ab, die klassische BSC beispielsweise vernachlässigt diverse externe Faktoren und das Risikomanagement, oder sie sind sehr komplex, wie das EFQM-Modell, und somit v.a. für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sehr aufwändig. Eine stringente Methodik zur Kennzahlenentwicklung beinhaltet nur sehr wenige Ansätze.
Die Balanced Scorecard von Kaplan und Norton wurde im Rahmen der vorliegenden Untersuchung gängiger Konzepte und Ansätze als bester Ansatz bewertet. Die St. Galler Management Scorecard™ ist ein neuer Ansatz, der auf der klassischen Balanced Scorecard basiert, aber insbesondere durch die folgenden Komponenten ergänzt wurde:

  • Zusätzliche Perspektive «Gesellschaft»
  • Integration des Risikomanagements
  • Stringente Methodik zur Kennzahlenentwicklung und zum Prozessdesign

Ergebnisbericht St.Galler Management Scorecard

Prof. Dr. Ulrich Reimer, Prof. Dr. Wilfried Lux

Im Frühjahr 2006 wurde von der FHS St.Gallen – Hochschule für Angewandte Wissenschaften eine Studie durchgeführt, die das Ziel hat, ein allgemeines Controlling-Referenzmodell zu entwickeln, das besonders auf mittelständische, produzierende Unternehmen zugeschnitten ist. Dieses Referenzmodell basiert auf einer modifizierten Balanced Scorecard (BSC) und trägt deshalb die Bezeichnung St. Galler Management Scorecard.
Da die effiziente Verwendung eines Controlling-Modells eine entsprechende Unterstützung durch ein IT-Werkzeug voraussetzt, wurde eine zweite Studie durchgeführt, um auf dem Markt erhältliche Controlling-Cockpits zu identifizieren, welche die St. Galler Management Scorecard gut unterstützen und auch für mittelständische Unternehmen noch realistisch einsetzbar sind. Der vorliegende Bericht fasst die Ergebnisse dieser Marktstudie zusammen.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die verschiedenen Hersteller unterschiedliche Ansätze verfolgen. Teilweise steht die Unterstützung der Balanced Scorecard im Zentrum, während andere Produkte die Webfähigkeit oder eine optimale Excel-Integration ins Zentrum stellen. Welche Lösung schlussendlich bevorzugt wird, ist daher sehr stark vom jeweiligen Einsatzzweck sowie der bereits im Unternehmen vorhandenen IT-Infrastruktur abhängig.
Ergebnisbericht Vorstudie Controlling Cockpit