Policy Modeling

Im Policy Modeling Team modellieren wir domänenübergreifend und ganzheitlich komplexe Probleme, um Entwicklungen zu verstehen und bessere Entscheidungen zu treffen. Wir nehmen eine dynamische Perspektive ein, in der wir explizit mögliche Neben- , Wechsel-, Rück- und Spätwirkungen von Entscheidungen präzise beschreiben und diskutierbar machen. Dabei arbeiten wir sowohl mit qualitativen als auch mit quantitativen Modellen. Computersimulation verwenden wir, um bei komplexen Modellen den Überblick zu behalten und allfällige kritische Wendungen in der Zukunft zu entdecken.

Was nützt ein Policy Modeling Projekt?

  1. Nach dem Projekt sehen Sie viel klarer als vorher, welche Entscheidungen unter welchen Annahmen zu welchen Entwicklungen führen.
  2. Dank Policy Modeling können Sie robustere Entscheidungen fällen. Da mehr Aspekte und Perspektiven einbezogen werden können, bleiben Ihnen mehr Überraschungen erspart.
  3. Policy Modeling hilft, verschiedene Argumente bezüglich der Folgen von Entscheidungen zu gewichten. Und zwar nicht mit linearen oder willkürlichen Gewichten, sondern unter Einbezug ihres Zusammenwirkens.

Im Modellierungsprozess nehmen wir eine vermittelnde Rolle ein. Wir arbeiten zusammen mit Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Disziplinen und beteiligen Stakeholder mit unterschiedlichen Perspektiven. Wird eine Situation in Ihrer Organisation modelliert, dann sind Sie und die aus Ihrer Sicht massgeblichen Stakeholder die Owner des Modells. Im Dreieck zwischen Theorie, Empirie und Beteiligung erarbeiten wir Modelle, die verschiedene Sichtweisen berücksichtigen. Im Prozess wird klar, wo sich unterschiedliche Perspektiven nur scheinbar widersprechen und vielmehr ergänzen. Und wo tatsächlich Zielkonflikte bestehen.

Einzige Voraussetzung für ein erfolgreiches Policy Modeling Projekt ist, dass Expertinnen und Stakeholderinnen resp. Experten und Stakeholder aller betroffenen Bereiche am Prozess beteiligt sind. Deshalb sind unsere Methoden sehr breit einsetzbar. In den letzten Jahren haben wir Projekte in den Bereichen Sozialpolitik (Alterspolitik, Gleichstellung von Frau und Mann), Unternehmensführung und -strategie, Energie- und Umweltpolitik sowie Strukturreformen erfolgreich durchgeführt.

Grundsätzlich ist uns wichtig, dass Modellstrukturen transparent im Beteiligungsprozess diskutiert und verhandelt werden können. Um dies zu ermöglichen, ziehen wir kleine, spezifische und einfache Modelle mit flexiblen Strukturen vor. Gleichzeitig müssen komplexe und meist domänenübergreifende Zusammenhänge gleichzeitig modelliert werden können. Systemdynamische Modelle erfüllen diese Anforderungen oft. Allerdings beherrschen wir am Institut eine Vielzahl unterschiedlicher qualitativer und quantitativer Methoden. So können wir flexibel nicht nur auf Ihre Anforderungen, sondern auch auf erst im Laufe des Projekts auftauchende Veränderungen zu reagieren.