Lehre & Weiterbildung

Modellbildung und Simulation ist ein Ansatz, der Komplexität in unterschiedlichsten Aufgaben­stellungen gerecht zu werden, der sein Potential bisher vor allem in den Naturwissenschaften und technischer F&E unter Beweis gestellt hat. Das IMS bietet Lehr- und Weiterbildungsveranstal­tungen zu diesem Thema auf unterschiedlichen Niveaus in verschiedensten Nutzungskontexten an. Es ist uns ein Anliegen, mit unseren Lehr- und Weiterbildungsveranstaltungen Modellbildung und Simulationen zielgruppengerecht für unterschiedlichste Anwendergruppen nutzbar zu machen.

Wir Unterrichten in folgenden Studiengängen:

Operations Research 1 & 2

Die Studierenden lernen Modellierungsansätze und mathematische Methoden kennen, die sehr geeignet sind um anspruchsvolle Aufgabenstellungen aus der Industrie und der Betriebswirtschaft erfolgreich zu bearbeiten.

Systemdenken und Systemdynamik 1 & 2

Bei komplexen Problemen richtig zu entscheiden ist anspruchsvoll: Mehrfachwirkungen, Rückkopplungen, Nichtlinearitäten und Zeitverzögerungen machen es schwierig, die Wirkungen einer Entscheidung im Gesamtzusammenhang korrekt vorherzusehen. Die Studierenden erhalten einen Einblick in Methoden und Werkzeuge des Systemdenkens und der Systemdynamik und wenden diese in Fallstudien an. Sie erfahren dabei, wie sie mit Hilfe dieser Werkzeuge die Entscheidungsfindung in der betrieblichen Praxis effizient und effektiv unterstützen können.

Statistik

Die Studierenden sollen befähigt werden

  • kleine statistische Anwendungsprobleme mit eigenen Daten selbst zu lösen
  • bei größeren Problemen sinnvoll mit Statistiker/innen zusammen zu arbeiten
  • die Statistik in anderen wissenschaftlichen Arbeiten (wenigstens in den Grundzügen) zu verstehen
  • Missbräuche und Fehler leichter zu durchschauen und selbstständig zu beurteilen

Modellbildung und Simulation

Die Studierende erarbeiten in diesem Modul ein eigenes Simulationsprojekt. Dazu werden spezifische Beispiele zur Erläuterung in der Vorlesung aufbereitet. In den Übungen werden die Kompetenzen zur Umsetzung des eigenen Projektes erarbeitet.

Produktionswirtschaft und Operations Management

Produzierende Unternehmen bilden mit ihren typischen Leistungs­systemen aus Produkten und darauf basierenden Services die Basis moderner Volkswirtschaften. Unabhängig von ihrem späteren Einsatzgebieten benötigen Betriebsökonominnen und Betriebsökonomen vertieftes Verständnis für derartige Unternehmen. In dieser Veranstaltung werden Grundlagen zu folgenden Themen gelegt:

  • wirksame Gestaltung von Produktionsabläufen
  • quantitative Bewertung von Produktionsprozessen
  • ausgewählte Optimierungsansätze
  • Innovation in produzierenden Unternehmen

Komplexitätsmanagement

Die Studierenden erhalten einen Einblick in die Methoden und Werkzeuge für die Entscheidungsfindung in komplexen Fragestellungen. Sie lernen dabei insbesondere, quantitative Simulationsmodelle als Bestandteil eines systemischen Komplexitätsmanagements kennen und anwenden.

Mathematik

Die Studierenden befassen sich in diesem Modul mit linearer Algebra und komplexen Zahlen.

Management komplexer Prozesse

Die Studierenden erhalten einen Einblick in die Methoden und Werkzeuge für die Entscheidungsfindung in komplexen Fragestellungen. Sie lernen dabei insbesondere, Ursache-Wirkungsdiagramme und quantitative Simulationsmodelle kennen und wenden diese in Fallstudien an.

Quantitative Methods in Industrial Operations

In einem ersten Teil wird ein Überblick über die klassischen Themen des Operations Management gegeben. In einem zweiten Teil werden ausgewählte Methoden des quantitativen Operations Managements auf Aufgaben wichtiger Bereiche des Operations Managements angewendet. Diese Aufgaben werden mit Hilfe mathematischer Modelle analysiert und optimiert.

CAS Innovationsentwicklung, Prozessoptimierung

Dieser Zertifikatslehrgang vermittelt die Grundlagen, um Innovationen erfolgreich im Unternehmen zu etablieren und deren Innovationsfähigkeit nachhaltig zu gestalten. Die Teilnehmenden erwerben das Wissen, Innovation in ihrem Unternehmen zu fördern und diese strategisch zu verankern.