Logistik

Die Logistik, d.h. die Steuerung von Materialflüssen und Ressourcen (und den resultierenden Datenströmen), stellt das Bindeglied zwischen den eigentlichen Produktionsabläufen und Beständen dar. Diverse Ansätze, welche die Bereitstellung von Produkten oder Dienstleistungen optimieren, setzen daher bei der Logistik an. Das IMS-FHS unterstützt Entscheidungsträger in der Analyse und Bewertung des Ist-Zustands und zeigt Optionen auf, mit denen substanzielle Verbesserungen erzielt werden können.

Seit über zehn Jahren wendet das IMS-FHS die aktuellen Methoden des Operations Research im Bereich Rettungswesen an. In mehr als einem Dutzend Kantonen haben wir für Rettungsdienste Daten analysiert, modelliert und simuliert. Mithilfe von sim911 entwickeln Rettungsdienste auf Basis von historischen Einsatzdaten Szenarien. Der Simulator sim911 ist in der Schweiz einmalig und auch international gut positioniert.

Projekte:

  • Im Interreg-Projekt in Kooperation mit dem INM (Institut für Notfallmedizin und Medizinmanagement am Klinikum der Universität München) wird untersucht welchen Einfluss eine länderübergreifende Kooperation im Falle eines Grossschadenereignisses hat. Erfahren Sie mehr
  • Für die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich und die Einsatzleitzentrale von Schutz & Rettung Zürich analysiert das IMS-FHS die Rettungseinsätze im Grossraum Zürich. Erfahren Sie mehr
  • Das IMS-FHS begleitet die Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern, die beteiligten Sanitätsnotrufzentralen und die Rettungsdienste bei der Weiterentwicklung und dem Monitoring des "Minimaldatenset Einsatzstatistik Rettungswesen"(MER). Erfahren Sie mehr
  • In einem Projekt mit der Rettung Aargau West des Kantonsspitals Aarau kam sim911 erfolgreich zum Einsatz. Mit Hilfe historischer Daten, hinterlegten Einsatzplänen und einer Dispositionsstrategie wurden mehrere Szenarien durchgerechnet und die Abhängigkeit von Fremdeinsätzen, Hilfsfristen, Ausrückzeiten und Standortwahl konnte dargestellt werden. Mit den gewonnen Erkenntnissen können Optimierungsmöglichkeiten abgeleitet werden.
  • Dank sim911 sind die Rettungsdienste der Kantonsspitäler Luzern, Nid- und Obwalden sowie Uri künftig in 1000 von insgesamt 21'000 Einsätzen künftig schneller vor Ort. Erfahren Sie mehr 
    Publikation
  • Im KTI Projekt "Dispositionsstrategie Notruf 144" wurde der Simulator sim911 entwickelt. sim911 simuliert die Hilfsfristerreichung von Rettungsdiensten und erlaubt es verschiedene Massnahmen wie Stützpunktverschiebungen, temporäre Stützpunkte oder Veränderungen der Dienstpläne zu bewerten. Erfahren Sie mehr
  • Im Auftrag des Spitalamts der Gesundheits­ und Fürsorgedirektion des Kantons Bern (GEF) führte das IMS-FHS eine Studie durch, die ihren Teil dazu beigetragen hat, die für die Planung des Rettungswesens nötige fachliche Grundlage im Rahmen der Versorgungsplanung 2016 zu legen. Erfahren Sie mehr
  • Für das Amt für Feuerschutz des Kantons St.Gallen führte das IMS-FHS eine Erreichbarkeitsanalyse durch.  Dafür wurde untersucht, wie das Kantonsgebiet durch die vorhandenen Stützpunkte abgedeckt ist, wo allenfalls Versorgungslücken, bzw. wo Stellen mit einem Überangebot an Vorhalteleistung bestehen.
    Publikation
  • Mit Hilfe von sim911 hat die «Rettung St.Gallen» elf ihrer Stützpunkte verlegt und die Dispositionsstrategie geändert. Nun treffen die Rettungswagen bei einem lebensbedrohenden Notfall in über 90 Prozent der Fälle innert 15 Minuten am Einsatzort ein.
    Publikation

Die Intralogistik ist ein Teilbereich der Logistik. Hier geht es nicht darum, Waren von einem Ort an den nächsten zu transportieren, sondern um die Lagerung und den Transport von Waren innerhalb eines Unternehmens.

Projekte:

  • Optimierung der Konfektionierung von Paletten mit Portalkran, Knickarm-Robotern sowie manueller Fertigung bei schweizerischem Grossverteiler. Erfahren Sie mehr
  • Leergutlogistik Schafisheim: Modellierung des gesamten Förderungssystems (Lifte, Förderbänder, manuelle Verarbeitung) von Leergütern (Glas, Gemüse, Papier etc.) aus den Filialen eines der grössten Detailhandelskette der Schweiz. Erfahren Sie mehr
  • Tool zur kostenoptimierten Kommissionier-Strategie: Ein Liste von Artikeln (Warenkorb) soll in einem Lager über möglichst kurze Kommissionier-Wege, möglichst wenige, aber volle Lieferbehältnisse kommissioniert werden.

Die Wahl von Produktions- oder Lagerstandorten kann entscheidend sein, wenn es darum geht, wie effizient Leistungen erbracht werden können. Verschiedene, sich überlagernde Fragestellungen sind hier zu beantworten: Ein zentraler Standort oder eher mehrere dezentrale? Welche Leistungen werden an welchem Standort erbracht? Wo sollen die Standorte platziert werden? 

Projekt:

  • SBB: Kostenoptimierte Strategie zur Einsatzplanung von Servicefahrzeugen zur Behebung von Störungen an Schweizer Bahnhöfen unter Berücksichtigung von einem Netz von Lägern.

Bei logistischen Fragestellungen geht es häufig um die «richtige» Aufteilung oder Zuordnung von Gegenständen oder Informationen, so dass ein bestimmtes Ziel erreicht wird. Ziele können minimale Kosten, Einhaltung von Randbedingungen etc. bedeuten. Mathematische Optimierungsverfahren lösen solche Fragestellungen hervorragend.

Projekt:

  • Kostenoptimierung der Bestückung von OP-Sieben mit Operationsinstrumenten für einen führenden Schweizer Hersteller von Medizinprodukten. Erfahren Sie mehr

Wer Warenlager betreibt hat folgenden Zielkonflikt: Die Ware sollte 100% verfügbar sein – dies bei möglichst kleinem Lagerwert und möglichst wenigen Lagereingängen. Simulationen von verschiedenen Szenarien geben Kostentransparenz und bildet eine Entscheidungsgrundlage für die Realisierung eines neuen oder die Steuerung eines bestehenden Lagers.

Projekte:

  • Entwicklung und Vertrieb der Lageroptimierungssoftware GlobalStorehouse:  Aufgrund von historischen oder synthetischen Lagerabgängen und einigen Stammdaten lassen sich für jeden Artikel ein Meldebestand und eine Beschaffungsmenge so berechnen, dass die Summe von Lager- und Beschaffungskosten minimal werden.
  • Entwicklung einer Simulations-Software zum optimierten Betrieb eines Karussell-Lagers für einen grossen Schweizer Versanddienstleister.

Die Logistik umfasst alle Aufgaben zur Planung, Steuerung, Bereitstellung und Optimierung von Prozessen entlang der Wertschöpfungskette. Die Transportlogistik umfasst die vollständige Betrachtungsweise aller Vorgänge in der Logistik, die für einen Transport notwendig sind.

Projekt:

  • Entwicklung von Heuristiken, Modellen und Software zur optimierten Erzeugung von Tourenvorschlägen für eine bestehende Fahrzeugflotte und vorliegende Liefer-/Abholaufträge unter Berücksichtigung besonderer Restriktionen wie Zeitfenster, Kapazitäten sowie weitere Fahrzeug- oder Auftragsbezogene Restriktionen für einen Schweizer Dienstleister im Stückguttransport. Erfahren Sie mehr

Das IMS-FHS setzt sich durch den Einsatz von Operations-Research Methoden für eine Verbesserung der logistischen Prozesse im Spital ein. Wir befassen uns mit ganz konkreten Optimierungs­aufgaben aus der Spitalpraxis wie z. B. Spitalbettenplanung, Terminvergabe, Personalplanung, Standortoptimierung, Warenlogistik und Konfiguration von OP-Sieben. Eine zentrale Rolle in diesen Aufgabenstellungen spielen typische Leistungskennzahlen wie Wartezeiten, Durchlaufzeiten, Infrastruktur-, Personal- und Lagerhaltungskosten, Bettenauslastung, Personalauslastung (Überstunden), OP-Saalauslastung und Terminverschiebungen.

Projekte:

  • Bettenplanung: Tool zur Berechnung der Anzahl Betten in einem Spital für eine gewünschte Verfügbarkeit.

 «Eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied» - Bricht das schwächste Glied an einem zufälligen Zeitpunkt, kann dies fatale Folgen haben: Eine Weiche bricht in einem Schienennetz, ein tragender Pfeiler einer Bohrinsel rostet durch etc. Das frühzeitige Erkennen und Ersetzten des schwächsten Gliedes – bevor die Katastrophe da - ist präventive Wartung. Die Analyse von Systemkomponenten mittels mathematischer Methoden kann enorme Folgekosten verhindern.

Projekte:

  • Entwicklung von mathematischen Modellen und Software zur optimierten Planung und Durchführung von Wartungs- und Reparaturarbeiten von Ölförderanlagen/Bohrinseln.
  • Entwicklung von mathematischen Modellen und Software zur Planung von Wartungs- oder Serviceaufträgen im Zusammenhang mit der geografischen Lagerverwaltung von teuren Hardware-Komponenten bei einem internationalen Hersteller und Anbieter von Computer Hardware.