Care System Design

Wie lässt sich der sorgende und sorgebedürftige Mensch mit der ökonomischen Produktion besser in Einklang bringen? Mit dieser Frage beschäftigen wir uns am Institut für Modellbildung und Simulation IMS der FHS St.Gallen im Schwerpunkt Care System Design. Erforscht wird, wie die Mittel zur menschlichen Bedürfnisbefriedigung am sinnvollsten hergestellt, verteilt, gebraucht und verbraucht werden.

Wir gehen davon aus, dass es ein zentrales Bedürfnis des Menschen ist, für sich selber, für seine Mitmenschen und die Umwelt zu sorgen. Ebenso wichtig ist dem Menschen, selber umsorgt zu werden. Diese Bedürfnisse waren bislang jedoch nur am Rande Gegenstand der ökonomischen Lehre.

Wir vom IMS-FHS stellen Care ins Zentrum:

  • Wir analysieren und entwickeln anhand konkreter Fragestellungen aus der Praxis Modelle, die Care und Ökonomie integrieren. Dazu bearbeiten wir Fragen auf Ebene der individuellen Lebensgestaltung – von Care-Communities, von Gemeinden, Kantonen und Unternehmen sowie von der Gesellschaft insgesamt.
  • Wir haben unseren Hintergrund in den Natur- und Ingenieurwissenschaften. Wir arbeiten transdisziplinär und verwenden sowohl quantitative als auch qualitative Modelle für Systemanalyse und Systemdesign.
  • Uns ist wichtig, dass Modellstrukturen transparent im Beteiligungsprozess diskutiert und verhandelt werden können. Um dies zu ermöglichen, ziehen wir kleine, spezifische und einfache Modelle mit flexiblen Strukturen vor. Systemdynamische Modelle erfüllen diese Anforderungen oft.

Am IMS-FHS beherrschen wir eine Vielzahl unterschiedlicher qualitativer und quantitativer Methoden. Wir versprechen, für den Nagel den Hammer und für die Schraube den Schraubenzieher zu verwenden.