Forschung

Innovative neue Ansätze gehen wir mit Forschungsprojekten an. Diese ermöglichen es, Fragestellungen in der Tiefe zu bearbeiten und dauern in der Regel zwischen einem halben und drei Jahren. In Forschungsprojekten entwickeln wir neuartige technische oder konzeptionelle Lösungen. Wir forschen insbesondere daran, wie sich Innovation durch Design weiterentwickeln lässt. Dies auf allen Ebenen des designgetriebenen Innovationsprozesses: Kunden verstehen, Nutzung beobachten, Sichweise definieren, Ideen generieren sowie prototypische Lösungen entwickeln. Praxispartner beteiligen sich in diesen Projekten mit Sach- und/oder Personalleistungen. Je nach Förderinstitution ist mehr oder weniger Beteiligung gefordert. Projektergebnis ist meist ein im Markt anwendbares Tool oder Konzept, das einen nachgewiesenen geschäftlichen oder sozialen Nutzen bringt.

Eine Auswahl unserer Forschungs- und Entwicklungsprojekte:

Mit Kreativität zur digitalen Mündigkeit

Gefördert von der Jakob und Emma Windler-Stiftung

«Digitale Mündigkeit» ist für das Leben in der Gesellschaft von Morgen eine wichtige Voraussetzung. Hierzu zählen nebst produktiven und kritisch-reflexiven Kompetenzen im Umgang mit digitalen Medien auch die sogenannten «nicht-automatisierbaren Fähigkeiten». Kreativität, Problemlöse- und Kollaborationsfähigkeiten haben inzwischen den Status von Kulturtechniken und müssen daher frühzeitig in der Schule gefördert werden. In diesem Kooperationsprojekt des IDEE-FHS mit der Pädagogischen Hochschule Thurgau wird der «Maker-Ansatz» aus dem ausserschulischen Bereich auf die Volksschule übertragen und neigungsorientiertes, kreatives Tüfteln mit digitalen und analogen Verfahren mit der Vermittlung von Medien- und Informatikkompetenzen im Sinne des Lehrplan 21 verknüpft. An einer Pilotschule wird gemeinsam mit den Lehrpersonen vor Ort ein MakerSpace eingerichtet und in fächerübergreifenden Lernarrangements betrieben. Das Geschehen vor Ort wird vom Projektteam begleitet und ausgewertet.

Gefördert von der KTI (heute Innosuisse)

Das Projekt schafft die technischen Grundlagen für die erstmalige industrielle Fertigung von grossflächigen, dreidimensional umformbaren Sensornetzwerken für den wachsenden Markt der Smart Fabrics. Neben der Entwicklung geeigneter Sensormodule werden die Herstellung textiler Schaltkreise sowie die robuste Verbindung der Sensoren und Schaltkreisen erarbeitet.

Gefördert von der KTI (heute Innosuisse)

Im Forschungsprojekt «Idea Validation Instrument - IVI» wird der Prototyp eines softwaregestützten Instruments entwickelt. Dieser ermöglicht es, Informationen zu Innovationsideen systematisch zu erfassen, aufzubereiten und zu visualisieren. Damit können in einer frühen Phase des Innovationsprozesses validere Entscheidungen gefällt werden, als dies mit heutigen Instrumenten möglich ist.

Gefördert von der KTI (heute Innosuisse)

Das Projekt entwickelte ein generisches Visualisierungssystem, das Unternehmen befähigt Organisationsstrukturen und Geschäftsprozesse auf der Basis des wissenschaftlich fundierten aber in der unternehmerischen Praxis zu komplexen «Viable System Models» abzubilden und an Geschäftsmodelle anzuknüpfen. Ein solches Visualisierungssystem ermöglicht Unternehmen selbstständig und kosteneffizient komplexe Strukturen bzw. Prozesse zu analysieren, optimieren, gestalten und kommunizieren. 

Gefördert von der Gebert Rüf Stiftung

Das Projekt orientiert sich am Bedarf einer fassbaren Standortattraktivität und Vergleichsmöglichkeiten zwischen Gemeinden, stellt dabei aber als Kontrast und Ergänzung zu den bestehenden Rankings die qualitative Einschätzung der jeweiligen Einwohnerinnen und Einwohner ins Zentrum. Die Attraktivität von Gemeinden wird heutzutage über Kennzahlen bewertet und in nationalen Rankings medienwirksam publiziert. Das Projekt «Lebensqualitätsindex für Gemeinden» trägt dem Wunsch nach einer fassbaren Standortattraktivität und dem Vergleich zwischen Gemeinden Rechnung, stellt dabei aber als Kontrast und Ergänzung zu den bestehenden Rankings die qualitative Einschätzung der Einwohnerinnen und Einwohner ins Zentrum. Dadurch erhalten die Gemeindebehörden ein neues Instrument für eine differenzierte Erhebung und Gegenüberstellung ihrer Standortattraktivität in die Hand.

Gefördert von der KTI (heute Innosuisse)

Zur kreativen Auseinandersetzung mit strategischen Fragestellungen wurde ein interaktives Kollaborationsinstrument entwickelt, das einem erweiterten Managementteam zur Verfügung gestellt wurde. Zentrales Element dieses Instruments bildet ein Unternehmenssimulator, der als Katalysator zur Identifizierung bisher übersehener Handlungsoptionen dient, welche damit analysiert, bewertet und kommuniziert werden können. Resultat war ein halbes Dutzent ausgearbeitete, innovative Geschäftsmodelle, die auf eine breite Unterstützungsbasis bei den Entscheidungsträgern zählen durften.

Initiative zur Stärkung des Wirtschaftsraumes St.Gallen-Bodensee

Gefördert von der Raiffeisen Schweiz, der IGP Pulvertechnik AG sowie der FHS St.Gallen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften

Die Initiative Momentum Ost ist zum zweiten Mal durchgeführt worden. Dieses Jahr haben Mitarbeitende und Unternehmen Ideen zum gesellschaftlichen Engagement gesucht. Das Ziel der Initiative Momentum Ost war es, Unternehmen, Organisationen und Mitarbeitende zu motivieren, ihr gesellschaftliches Engagement zu verstärken und dadurch zu einer starken Region Ostschweiz beizutragen. Die Mitarbeitenden und Unternehmen wurden im Laufe der Initiative für den Wert der Freiwilligenarbeit für die Region sensibilisiert. Schliesslich galt es, ein Zusammengehörigkeitsgefühl und ein Selbstbewusstsein bei den Unternehmen wie auch bei den Mitarbeitenden der Region zu entwickeln, um mit Zuversicht in die Zukunft blicken zu können.

Besuchen Sie die Webseite und lassen Sie sich von den Ideen inspirieren: www.momentum-ost.ch