Advanced Practice Nursing in der gynäkologischen Onkologie

Die Diagnose und der Verlauf einer gynäkologisch-onkologischen Erkrankung stellen für viele Patientinnen und deren Angehörige eine Herausforderung dar. Ferner gibt es Hinweise, dass sich betroffene Frauen unzureichend vom Versorgungssystem unterstützt fühlen. Eine Möglichkeit die Betreuung und Versorgung zu optimieren, stellt die Rolle der APN dar. Die Kernkompetenzen dieser Rolle umfassen unter anderem: die Beratung der Patientinnen, ethische Entscheidungsfindung und interprofessionelle Zusammenarbeit. Ein Beispiel aus dem Kompetenzbereich der Beratung ist die Durchführung einer Pflegesprechstunde, wie sie bereits in einem Schweizer Spital für Patientinnen mit gynäkologischen Tumorerkrankungen durchgeführt wird. Es besteht allerdings wenig Wissen über die konkreten Auswirkungen dieser erweiterten und spezialisierten Form der Pflege auf die Patientinnen sowie auf das interprofessionelle Team.
 

In diesem Zusammenhang interessieren uns vor allem folgende Fragestellungen:

  • Wie kann eine APN-Rolle nachhaltig in die klinische Praxis implementiert werden?
  • Inwieweit ist der Einsatz von APN als Beraterinnen und Berater zur Förderung der Selbstmanagementfähigkeiten der Patientinnen wirksam?
  • Welche Erfahrungen machen Patientinnen mit der Beratung durch eine APN?
  • Welche Erfahrungen macht das interprofessionelle Behandlungsteam mit dem Einsatz einer APN?

 

Evaluation der Pflegesprechstunde gynäkologische Onkologie
Finanziert durch: Frauenklinik Stadtspital Triemli, Zürich
Kooperationspartner: Frauenklinik Stadtspital Triemli, Zürich
Projektleitung: Beate Senn

Entwicklung einer evidenzbasierten Advanced Practice Nurse (APN) Rolle in der gynäkologischen Onkologie - WOMAN-PRO II
Finanziert durch: Fachhochschule St.Gallen, Krebsforschung Schweiz, Bundesamt für Gesundheit
Doktorandin: Andrea Kobleder