Dementia Care Research – Quo vadis?Erstes wissenschaftliches Symposium am 25. November 2019 in St.Gallen

Wir von der Fachstelle Demenz laden herzlich zum Symposium «Dementia Care Research – Quo vadis?» ein. Im Fokus des Symposiums steht die Auseinandersetzung mit etablierten sowie zukunftsweisenden Forschungsströmungen und -methoden im Bereich von Dementia Care.

Datum: 25. November 2019, 09.00 bis 15.45 Uhr

Ort: Lokremise St.Gallen

Kosten: CHF 70.-

Unter Dementia Care Research verstehen wir eine Forschung, die zwei Anforderungen erfüllt: Einerseits fokussiert sie die lebensweltlichen Erlebnisse, Erfahrungen und Krisen von Personen mit Demenz und ihren Pflege- bzw. Unterstützungspersonen. Andererseits zielt sie auf die Entwicklung, Evaluation und Implementierung (öko)psychosozialer Interventionen, die eine direkte Relevanz für die Lebenswelt von Personen mit Demenz aufweisen und somit auf den Pflege-, Betreuungs- und Unterstützungsprozess wirken.

Dementia Care Research soll insbesondere dazu beitragen, Antworten auf folgende Fragen zu formulieren: Was machen Personen in einer Care-Situation? Wie gehen sie vor? Zu welchem mitteilbaren Ergebnis führt das, was sie tun? Anhand der Antworten können wir erläutern, warum Personen mit Demenz und ihre unterstützenden, pflegenden und begleitenden Personen das, was sie tun, jeweils auf eine spezifische Art und Weise tun.

Eine so verstandene Forschung erfordert eine methodologische Ausrichtung, die vorsieht, nicht ausschliesslich an und über Personen mit Demenz und deren Unterstützungspersonen zu forschen, sondern auch mit ihnen. Diese Forschung lässt sich auf die Lebens- und Alltagswelt der Menschen mit Demenz ein und legt somit den Fokus auf Real World Outcomes.

Im Rahmen des Symposiums berichten und diskutieren renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland über ihre methodologische und methodische Verortung und über das, was Dementia Care Research ist und sein könnte.

Wir wünschen uns, dass das Symposium Denkanstösse vermittelt und zu einem bereichernden Erfahrungsaustausch beiträgt.

 

Heidi Zeller, Susi Saxer und Thomas Beer