Projektformen

Auftraggebende Organisationen haben die Möglichkeit, aktuelle und/oder zukünftige Fragestellungen im Rahmen von Praxisprojekten durch Studierende bearbeiten zu lassen. Während des Projektes werden die Studierenden von Dozierenden oder Lehrbeauftragten der FHS St.Gallen begleitet. Alle Begleitpersonen verfügen über qualifizierte Erfahrungen in Projektmanagement sowie über einen fachlichen und/oder methodischen Bezug zum Thema des Auftrags.

Form und Inhalt der Projekte entsprechen den jeweiligen Fragestellungen und sind daher sehr unterschiedlich. Die Fachstelle Praxisprojekte unterscheidet zwischen Kompaktprojekten und Projekt-Praxismodulen:

Kompaktprojekte

In Kompaktprojekten bearbeiten in der Regel fünf bis sieben Studierende des Hauptstudiums konkrete Fragestellungen einer Organisation. Für diese zeitlich definierten und in sich abgeschlossenen Projekte erwerben die Studierenden 4 ECTS-Punkte. Dies entspricht einer Arbeitsleistung von 120 Stunden pro Person. Kompaktprojekte können unterschiedliche Zusammenarbeitsformen beinhalten wie beispielsweise eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Studierenden anderer Studienrichtungen.

In einem Projekt-Praxismodul wird eine konkrete Fragestellung einer Organisation in der Regel von einzelnen Studierenden bearbeitet. Projekt-Praxismodule entsprechen im Umfang dem Praxismodul (mehrmonatiger, angeleiteter Einsatz in der Praxis der Sozialen Arbeit) im Hauptstudium, ergänzt um den Workload eines Kompaktprojektes. Projekt-Praxismodule sind mit 27 ECTS Punkten dotiert – dies entspricht einer Arbeitsleistung von mindestens 840 Stunden. Für praxisbegleitende Studierende gelten in der Regel diejenigen Stellenprozente, zu denen sie angestellt sind.

Zwischen dem 1. Oktober 2005 und dem 31. Dezember 2016 (Stichtag) wurden insgesamt 310 Praxisprojekte durch 1457 Studierende im Fachbereich Soziale Arbeit realisiert. Von diesen wurden 291 als Kompaktprojekte und 19 als Projekt-Praxismodule durchgeführt.

Die Mitarbeitenden der Fachstelle Praxisprojekte sind die Ansprechpartnerinnen und -partner für auftraggebende Organisationen, Studierende und die fachlichen Begleitpersonen während des gesamten Projektverlaufs. Jedes Projekt wird durch die Fachstellenmitarbeitenden hinsichtlich Durchführbarkeit und Umfang überprüft und empfiehlt eine der Projektgrösse entsprechende Anzahl Studierende für die Bearbeitung des Projektes.
Bei Projektaufträgen mit hoher Komplexität in qualitativer, quantitativer oder zeitlicher Hinsicht sowie bei Fragestellungen, für welche fachliche und wissenschaftliche Kompetenzen von Expertinnen und Experten erforderlich sind, bietet das Institut für Soziale Arbeit IFSA der Fachhochschule St.Gallen mit seinem Angebot professionelle Dienstleistungen an. Die Fachstelle Praxisprojekte ist eng mit dem Institut für Soziale Arbeit IFSA vernetzt und vermittelt bei Bedarf.

Die Mitarbeitenden der Fachstelle Praxisprojekte sind die Ansprechpartnerinnen und -partner für auftraggebende Organisationen, Studierende und die fachlichen Begleitpersonen während des gesamten Projektverlaufs. Jedes Projekt wird durch die Fachstellenmitarbeitenden hinsichtlich Durchführbarkeit und Umfang überprüft und empfiehlt eine der Projektgrösse entsprechende Anzahl Studierende für die Bearbeitung des Projektes.


Bei Projektaufträgen mit hoher Komplexität in qualitativer, quantitativer oder zeitlicher Hinsicht sowie bei Fragestellungen, für welche fachliche und wissenschaftliche Kompetenzen von Expertinnen und Experten erforderlich sind, bietet das Institut für Soziale Arbeit IFSA der Fachhochschule St.Gallen mit seinem Angebot professionelle Dienstleistungen an. Die Fachstelle Praxisprojekte ist eng mit dem Institut für Soziale Arbeit IFSA vernetzt und vermittelt bei Bedarf.

«Die Zusammenarbeit mit der Fachstelle Praxisprojekte und den Studierenden war qualitativ hochwertig, professionell, zielorientiert, unkompliziert und von grossem Engagement der Studierenden geprägt. Mit dem erzielten Ergebnis bin ich sehr zufrieden, als Benchmark lässt es einen Vergleich mit ähnlichen Organisationen auf dem Markt zu. Mir gefällt das Konzept der Praxisprojekte im Allgemeinen sehr gut, da beim Umgang mit sozial innovativen Projekten immer auch eine Annäherung von Theorie und Praxis stattfindet.»

Jean-Pierre Dällenbach, Geschäftsführer DIE CHANCE - Stiftung für Berufspraxis in der Ostschweiz