Günther Ueckers Prägedrucke

Die Prägedrucke, die an Reliefs erinnern, sind zwischen 1993 und 2000 entstanden. Günther Uecker bearbeitet die Vorlage, indem er Nägel – je nach Absicht verschiedenartig – in eine Holzplatte schlägt.

Für den Druck kommt unter die Druckplatte eine dicke Filzmatte, das Papier wird oben drauf gelegt. Das Prägepapier ist – wie auch Banknoten – aus Baumwollfasern und sehr reissfest. Uecker lässt das Papier in Trogen/AR bei Heini Schneider schöpfen, auch seine Werke druckt er dort. Jedes einzelne Blatt Papier ist individuell geschöpft, das Mass entspricht dem Wunsch des Künstlers; bei Betrachtung der Nische mit allen Prägedrucken fällt auf, dass die Masse unterschiedlich sind.