Luce. Lumière. Licht.

Im zweiten und dritten Obergeschoss liegt der Schwerpunkt der aktuellen Ausstellung: "Luce. Lumière. Licht." Die Komposition von Druckgrafiken geht von Werken des italiensichen Malers Piero Dorazio (1927–2005) aus. Farben, Licht und Schatten sind in Dorazios Werk zentral. Er schrieb selber einmal: „Seit ich zum ersten Mal die Augen öffnen musste, habe ich sie stets offen gehalten. So habe ich von Kind an sehen gelernt, Licht so gut wie im Schatten.“ (Piero Dorazio (1990): L’ombra ladra – Der diebische Schatten. In: Ausstellungskatalog Piero Dorazio. St. Gallen: Erker-Galerie.)
Ergänzend finden sich farbige Lithografien des französisch-rumänischen Dramatikers Eugène Ionesco, Lyrik der beiden Italiener Giuseppe Ungaretti und Mario Luzi. Schliesslich sehen Sie eine Hommage à Hans Arp, eine Suite von kleinen druckgrafischen Blättern unterschiedlicher Künstler der Nachkriegsmoderne.