Wenn man(n) Grenzen überschreitet

Wie schützen sich Frauen vor Gewalt? Wie werden ihre Täter zur Verantwortung gezogen? Und was haben Bilder von Männlichkeit mit Gewalt zu tun? Diesen Fragen sind die Teilnehmer eines Podiums zum Thema «Gewalt an Frauen» an der Fachhochschule St.Gallen nachgegangen.

Zum Abschluss der Kampagne «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» veranstaltete der Fachbereich Soziale Arbeit der FHS St.Gallen eine Podiumsdiskussion mit Akteurinnen und Akteuren aus der Opferberatung, Staatsanwaltschaft, Täterarbeit, Politik und Wissenschaft: 

  • Renato Kaiser, Spoken Word Künstler, Autor, Poetry Slam
  • Christian Bächle, lic. iur., Stv. Leitender Staatsanwalt St.Gallen
  • Susanne Vincenz, lic. iur., Kantonsrätin St.Gallen
  • Karl Weilbach, Dr. phil., Forensik, Prognostik, Sozialforschung, St.Gallen
  • Denise Flunser, MSc in Sozialer Arbeit, Opferhilfe SG/ AI/AR
  • Sema Karakus, BSc in Sozialer Arbeit, Frauenhaus St.Gallen
  • Christian Schwarzenegger, RA Dr. iur., Prorektor, Professor für Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminologie, Universität Zürich

Das Thema der von Gabriella Schmid moderierten Veranstaltung stiess auf grosses Interesse, über 200 Besucherinnen und Besucher nahmen teil. 

Lesen Sie mehr dazu im Bericht des St.Galler Tagblatts. Der Kanton St.Gallen will Stalking ins Polizeigesetz aufnehmen und eine Koordinationsgruppe für Hochrisikofälle schaffen. Dieses Thema hat Tagblatt-Redaktorin Katharina Brenner in einem weiteren Artikel beleuchtet.