Workshops Ostschweizer SozialraumtagungMelden Sie sich an

An verschiedenen Orten der Stadt St.Gallen finden fünf Workshops statt. Sie können sich für einen von ihnen anmelden.

Workshop 1: Leerstand? Super!

Es geht die Rede vom Onlinehandel, der mitverantwortlich sei, dass immer mehr Ladengeschäfte in der St.Galler Innenstadt schliessen müssten. Bei dieser Diskussion werden andere (relevantere?) Gründe, wie die exorbitanten Mieten an zentralen Lagen ausgeklammert, aber auch die Potenziale, die sich für ein künftiges Verständnis von Stadt ergeben. Leerstände sind immer auch attraktive Flächen für Zwischennutzungen. Und Zwischennutzungen können mehr sein, als PopUp Stores. 

Das Kulturmagazin Saiten wird seine Redaktion in das leerstehende Ladenlokal Walder an der Neugasse 30 verlegen und gemeinsam mit den WorkshopteilnehmerInnen und Gästen darüber nachdenken, welche Potentiale sich mit Leerständen für eine Stadt ergeben und welche künftigen Nutzungen denkbar wären.

Unser Credo dabei: Die Stadt der Zukunft wird eine Kulturstadt sein. Und das wiederum schliesst das Digitale mit ein.

Organisation: Dani Fels, Institut für Soziale Arbeit und Räume IFSAR-FHS, Redaktion Saiten
Workshoport: Ladenlokal Walder Schuhe St.Gallen

Workshop 2: Smart Cities – Smart People? Digitale Nachbarschaften in St. Gallen

Die Digitalisierung hält Einzug in den Nachbarschaften. Wir beschäftigen uns am Beispiel digitaler Nachbarschaftsstrukturen in St.Gallen mit der Frage, was die Digitalisierung im Bereich der Nachbarschaftsförderung und -hilfe für das Zusammenleben der Bewohnerinnen und Bewohner bedeutet.

Organisation: Nicola Hilti, Eva Lingg, Sara Rossi, Patricia Roth, Institut für Soziale Arbeit und Räume IFSAR-FHS
Praxispartner: Marcel Baur, Informatiker und Bewohner des Smart City Pilotquartiers Remishueb
Workshoport: Zwischennutzung Tschudiwies

    

Workshop 3: Soziale Räume in der Virtuellen Realität

Bekannte Soziale Räume in St.Gallen werden in der Virtuellen Realität – in einem 3D-Datenmodell der Stadt St.Gallen – abgebildet. Mit Hilfe einer VR-Installation zeigen wir die Möglichkeiten der Immersion und Interaktion im Virtuellen Raum auf und schaffen so ein virtuelles und interaktives Erlebnis für die Teilnehmenden der Sozialraumtagung. 

Organisation: Jörg Bachmann, IDEE-FHS, und Christoph Wirth, Direktion Bau&Planung Stadt St.Gallen

   

Workshop 4: Community Policing im Social Media-Zeitalter

Die Bespielung der sozialen Medien findet unter anderem im Bereich Community Policing/Prävention statt. In diesem Bereich ist der Quartierpolizist eine zentrale Figur, die mit ihrer physischen Präsenz im Quartier Bürgernähe aufbaut und am Puls der Bevölkerung ist. Da die Bevölkerung jedoch auch im virtuellen Raum aktiv ist, wird diese physische Präsenz des Quartierpolizisten zunehmend durch eine virtuelle Präsenz ergänzt. So werden beispielsweise Quartierblogs eingesetzt, um auch im virtuellen Raum Präsenz zu zeigen und Bürgernähe aufzubauen.

Wird der Quartierpolizist nun zum Social-Media-Polizist? – Jein. Je nach Thema, Zielgruppe und Ort ist entweder der persönliche Kontakt gefragt oder das Agieren über digitale Kanäle sinnvoller. Um auch online persönliche Kontakte zu pflegen, wird die Stadtpolizei St.Gallen im Jahr 2019 zwei Polizisten im Social-Media-Bereich einsetzen. Digitalisierung ist schwierig in Quartiergrenzen zu denken und gleichzeitig bleibt die physische Präsenz vor Ort wichtig – ein Spagat, den Quartierpolizisten zunehmend bewältigen (lernen) müssen.

Der Workshop zeigt auf, in welchen Bereichen die Polizei bereits heute digital aktiv ist und gibt Einblick in die Schulung der Social-Media-Polizisten. Dabei werden vor allem Chancen und Herausforderungen der Social-Media-Arbeit gemeinsam mit den Teilnehmenden diskutiert.

Organisation: Caroline Haag, Institut für Soziale Arbeit und Räume FHS St.Gallen, Roman Kohler, Leiter Kommunikation Stadtpolizei St.Gallen
Workshoport: Stadtpolizei St.Gallen, Vadianstrasse 57, St.Gallen

   

Workshop 5: Partizipation analog & digital

Partizipation, die Beteiligung verschiedener Anspruchsgruppen an politischen Willensbildungs- und Entscheidungsprozessen, ist ein hehres Ziel offener, demokratischer Gesellschaften. Aber wie setzt man Partizipation konkret um, zum Beispiel bei der Gestaltung des öffentlichen Raums? In diesem Workshop wollen wir uns mit den Möglichkeiten der ePartizpation – also die Unterstützung partizipativer Prozesse mit digitalen Medien – auseinandersetzen und deren Möglichkeiten der rein analogen Partizipation gegenüberstellen. 

Organisation: Hans-Dieter Zimmermann, Dozent für Wirtschaftsinformatik, Institut für Informations- und Prozessmanagement.