Vadian Lectures 2019: Schöne neue Welt?

Die Vadian Lectures sind fester Bestandteil des St.Galler Kulturprogramms: Das Zentrum für Ethik und Nachhaltigkeit der FHS St.Gallen lädt im aktuellen Jahr wieder zu vier öffentlichen Vorträgen in den Kantonsratssaal ein. Expertinnen und Experten reflektieren aktuelle Themen aus einer ethischen Perspektive und regen das Publikum zum Nachdenken an.

Schon immer hat der Mensch danach gestrebt, sich und seine Umwelt zu verbessern. Sein Streben hat dazu beigetragen, lebensweltliche Defizite auszugleichen, abzubauen oder gar zu beheben. Im Laufe der Zeit hat sich der Möglichkeitsraum menschlichen Handelns ins schier Unermessliche ausgeweitet. Doch ob aus der Möglichkeit des Könnens zwangsläufig immer ein Gebot des Sollens folgt, ist umstritten – gerade auch in der Zeit der digitalen Transformation. Diese Themen stehen im Zentrum der diesjährigen Vadian Lectures zum Thema «Schöne neue Welt? Zwischen technischen Möglichkeiten und ethischen Herausforderungen».

Welche Ziele hat die Selbst-Optimierung?

Am 7. März 2019 eröffnet Thomas Schramme die Vadian Lectures 2019 mit seinem Vortrag zum Thema «Enhancement. Welche Ziele hat die Selbst-Optimierung?». Seit August 2016 arbeitet Professor Thomas Schramme am Lehrstuhl für Philosophie an der University of Liverpool. Zuvor arbeitete er an den Universitäten Hamburg, Swansea und Mannheim. Er ist auf moralische Fragestellungen und politische Philosophie spezialisiert und Experte im Bereich der Bioethik.

Oliver Bendel spricht im zweiten Teil der Veranstaltungsreihe, am 9. Mai 2019, zum Thema «Roboter und künstliche Intelligenz». Er ist Professor und Dozent an der Fachhochschule Nordwestschweiz.

Im dritten Teil am 31. Oktober 2019 referiert Silke Schicktanz über das Thema «Wie viel Künstlichkeit verträgt der Mensch?». Sie ist Professorin an der Georg-August-Universität in Göttingen.

Am 5. Dezember 2019 setzt sich Armin Grunwald zum Abschluss der Reihe mit dem Thema«Digitalisierung: Zwischen Technikgläubigkeit und apokalyptischen Befürchtungen»auseinander. Er ist Professor für Technikphilosophie am Institut für Philosophie des Karlsruher Institut für Technologie.

Einladung zum Gedankenaustausch

Im Anschluss an die Vorträge sind die Teilnehmenden eingeladen beim Apéro miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Vadian Lectures sind öffentlich, der Eintritt ist frei. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 18 Uhr im St.Galler Kantonsratssaal.

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Die Vadian Lectures sind fester Bestandteil des St.Galler Kulturprogramms: Das Zentrum für Ethik und Nachhaltigkeit der FHS St.Gallen lädt im aktuellen Jahr wieder zu vier öffentlichen Vorträgen in den Kantonsratssaal ein. Expertinnen und Experten reflektieren aktuelle Themen aus einer ethischen Perspektive und regen das Publikum zum Nachdenken an.

Schon immer hat der Mensch danach gestrebt, sich und seine Umwelt zu verbessern. Sein Streben hat dazu beigetragen, lebensweltliche Defizite auszugleichen, abzubauen oder gar zu beheben. Im Laufe der Zeit hat sich der Möglichkeitsraum menschlichen Handelns ins schier Unermessliche ausgeweitet. Doch ob aus der Möglichkeit des Könnens zwangsläufig immer ein Gebot des Sollens folgt, ist umstritten – gerade auch in der Zeit der digitalen Transformation. Diese Themen stehen im Zentrum der diesjährigen Vadian Lectures zum Thema «Schöne neue Welt? Zwischen technischen Möglichkeiten und ethischen Herausforderungen».

Welche Ziele hat die Selbst-Optimierung?

Am 7. März 2019 eröffnet Thomas Schramme die Vadian Lectures 2019 mit seinem Vortrag zum Thema «Enhancement. Welche Ziele hat die Selbst-Optimierung?». Seit August 2016 arbeitet Professor Thomas Schramme am Lehrstuhl für Philosophie an der University of Liverpool. Zuvor arbeitete er an den Universitäten Hamburg, Swansea und Mannheim. Er ist auf moralische Fragestellungen und politische Philosophie spezialisiert und Experte im Bereich der Bioethik.

Oliver Bendel spricht im zweiten Teil der Veranstaltungsreihe, am 9. Mai 2019, zum Thema «Roboter und künstliche Intelligenz». Er ist Professor und Dozent an der Fachhochschule Nordwestschweiz.

Im dritten Teil am 31. Oktober 2019 referiert Silke Schicktanz über das Thema «Wie viel Künstlichkeit verträgt der Mensch?». Sie ist Professorin an der Georg-August-Universität in Göttingen.

Am 5. Dezember 2019 setzt sich Armin Grunwald zum Abschluss der Reihe mit dem Thema«Digitalisierung: Zwischen Technikgläubigkeit und apokalyptischen Befürchtungen»auseinander. Er ist Professor für Technikphilosophie am Institut für Philosophie des Karlsruher Institut für Technologie.

Einladung zum Gedankenaustausch

Im Anschluss an die Vorträge sind die Teilnehmenden eingeladen beim Apéro miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Vadian Lectures sind öffentlich, der Eintritt ist frei. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 18 Uhr im St.Galler Kantonsratssaal.

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