Master of Science in Pflege
Der konsekutive Master of Science in Pflege wurde in Kooperation mit der Berner Fachhochschule (BFH) und der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) entwickelt und wird mit den Kooperationspartnern seit September 2010 gemeinsam durchgeführt. Jede dieser Hochschulen bietet im Rahmen des Gesamtkonzeptes eine spezifische Pflegevertiefung an.Zielsetzung des Studiums
Der Master of Science in Pflege vertieft insgesamt das auf Bachelorniveau erworbene Fachwissen und verknüpft dieses mit fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Das Studium befähigt, neue Rollen und Aufgaben wahrzunehmen, um die Theorie und Praxis der Disziplin Pflege bedarfsorientiert weiterzuentwickeln.
Was lernen die Studierenden?
Ein Master of Science in Pflege vermittelt den Studierenden die benötigten erweiterten
fachlichen und methodischen Kompetenzen. Der Master-Abschluss befähigt die Studierenden:
| - | die Theorie und Praxis der Pflege bedarfsorientiert und evidenzbasiert umzusetzen und weiterentwickeln zu können sowie |
| - | neue Rollen und Aufgaben zu übernehmen. |
Konkret heisst dies, dass die Studierenden lernen:
| - | Fachinhalte studienbasiert zu analysieren und weiterzuentwickeln |
| - | Verschiedene Lösungsansätze und Modelle für komplexe Problemstellungen aus der Pflegepraxis zu erarbeiten |
| - | Umfassende Projekte zu initiieren, zu implementieren und zu leiten |
| - | Forschungsarbeiten zu planen und durchzuführen |
| - | Pflegespezifische und ethische Fragestellungen im gesellschaftlichen und gesundheitspolitischen Kontext zu beurteilen und sich an der Umsetzung zu beteiligen. |
Pflegevertiefung an der FHS St.Gallen
Die FHS St.Gallen legt den Schwerpunkt auf die Pflege von Menschen mit chronischen Gesundheitsproblemen unter besonderer Berücksichtigung der Bedürfnisse älterer Menschen und der Patienten- und Angehörigenedukation. Im Fokus steht das Fördern des Selbstmanagements der Patientinnen und Patienten.
Abschlusskompetenzen
Eine Projektorganisation, von der Rektorenkonferenz der Fachhochschulen (KFH) geleitet, hat die Abschlusskompetenzen der FH-Gesundheitsberufe der Schweiz erarbeitet. In dieser Projektorganisation waren alle relevanten Kreise, d.h. Berufsverbände, Behörden, Fachhochschulen und die OdaSanté vertreten. Die Abschlusskompetenzen für die Bachelor- und Masterstudiengänge sind für die Erarbeitung von Lernzielkatalogen verbindlich.
Abschlusskompetenzen Gesundheitsberufe
Abschlusskompetenzen Gesundheitsberufe

