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Kompetenzzentrum Soziale Räume | Projekte | Experten und Expertinnen Pool | Kontakt
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Räume sind immer Soziale Räume. Sie sind das Ergebnis sozialer Praktiken verschiedenster AkteurInnen. Dieses Verständnis weist über eine territoriale bzw. vereinfachende Definition von Sozialen Räumen hinaus - womit wir an die aktuellen raumsoziologischen und sozialgeografischen Diskussionen anschliessen.
Die Erforschung professioneller Gestaltungsperspektiven hilft uns bei der Bearbeitung gesellschaftlicher Themen an konkreten Orten. Diesen Gestaltungsperspektiven und -optionen widmen wir uns in unseren Forschungs- und Entwicklungsprojekten. Welche Gestaltungsvorstellungen wirken z.B.
... an öffentlichen Plätzen in als „sozial benachteiligt“ definierten städtischen Gebieten?
... in Quartieren mit neuen nachbarschaftlichen Beziehungen angesichts veränderter Siedlungsstrukturen?
... in Schul- und Bildungsräumen, die mit einer Umstrukturierung konfrontiert sind?
Mit dem St.Galler Sozialraummodell lassen sich drei wichtige Gestaltungszugänge erarbeiten:
(A) Zugang über die Gestaltung von Orten
...Architektur, Stadtplanung, Raumplanung…
(B) Zugang über die Arbeit mit Menschen und Gruppen
...aufsuchende Jugendarbeit, Nachbarschaftshilfen, Schulsozialarbeit...
(C) Zugang über die strukturelle Steuerung
...Gesetze, politische Organe, Verwaltungseinheiten…
Das Verstehen von Zusammenhängen und Wirkungen wird über einen transdisziplinären Zugang gesteigert. Das Kompetenzzentrum Soziale Räume erzeugt, erprobt und erweitert im Wechsel von Praxis, Forschung, Praxis ständig neues Handlungswissen (Sozialraumarbeit) und Erkenntnisse für aktuelle sozialräumliche Fragestellungen (Sozialraumforschung).
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Letzte Aktualisierung: 05/17/2010 | 10.54 Uhr |
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| © 2010 FHS St.Gallen, Mitglied der Fachhochschule Ostschweiz FHO |
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